Laufen: Pause zum Durchatmen 2022

Rückblick & Ausblick

Die Vorgeschichte

Will ich mir solch einen Marathon mit seiner Vorbereitung wirklich noch mal antun? ... diese psychische und physisch Belastung? In meinem Alter? ... weiß nicht:-| So will ich erstmal Pause machen, ... und durchatmen. Deshalb steht nur ganz wenig an: Der BGL für den Geschmack und Im Sommer und Herbst je ein schneller HM, das war's! Und das alles ohne Trainingsplan:-) Und planen tue ich schon mal lange nichts.

Alle Bilder mit Namensbestandteil _n_, _n, _o oder _o_ - falls nicht anders angegeben - Quelle: Fratzenbuch

Das Ende:

Für meine letzte nationale Meisterschaft am 9.10. reise ich über Bad Wildungen (Kurpark, Backhaus, Königsquelle) nach Bad Hersfeld: Aber kein Training = auch keine Treppchen; so werde ich 4. in der AK M55 - immerhin direkt hinter Frank Zimmer - nach dem 3. AK-Platz in Hamburg (Zeit: 1:26:..) und dem 2. in Rodenbach (Zeit: 1:27:.. - dort auch direkt hinter Frank) jetzt mit 1:28:... Die Veranstaltung ist familiär, nordhessisch geprägt. Statt Spiridon-, Eintracht- oder SSC-Trikots dominieren z.B. der SV Blau Weiss Dodenhausen:-) Glanz verleiht der Veranstaltung der Start (ich ganz rechts hinten, links vor mir Frank) [10.10.22] und Sieg von Laura Hottenrott bei den Hessischen Meisterschaften Halbmarathon (Wetter beim Start um 11:05 Uhr), ich liege gerade mal im Mittelfeld ... aber das Kuchenbuffet in der Schilde-Halle - leider etwas entfernt vom Start-/Ziel-Bereich, der direkt vor meinem Hotel Zum Stern [9.10.22] liegt - ist selbst nach dem Saunabesuch im Hotel noch gut bestückt! Bus- und Bahnfahrten durch sonnigen nordhessischen "Indian Summer" runden das Wochenende ab, "an dem die Kuh gemolken wird": Ironman-WM auf Hawaii. Sebastian Kienle, der mit diesem Rennen seine WM-Karriere beendet, sieht den Aufgalopp durchaus kritisch (Quelle) [10.10.22].

Weltrekord in Berlin!

Ein toller Marathon-Sonntag (nach z.B. Rosa Anschütz im Grünen Jäger auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg) [28.9.22] am 25.9.: Wetter mit 12°C und Wind Speed 4 km/h genau richtig mit etwas Sonne (viel bessere Bedingungen als 2021), bei km 7 gibt es schon 2 Spitzengruppen mit etwas Abstand, Anna & Lea sehe ich insgesamt 7 mal auf der Strecke zum Anfeuern. Anschließend der Zollpackhof [27.8.22] - klar! - und zum Abschluß noch Kreuzberg vor dem Südkreuz. Im Nachhinein denke ich aber: Eliud Kipchoge hat sich so gut gefühlt, daß er die 2 h-Grenze wirklich im Auge hatte. "Sei diszipliniert. Sei präsent. Sei geduldig." Das sind seine Worte! Quelle FAZ [27.9.22] Während Arnold Schwarzenegger dem Nachwuchs den Rat gibt: "Ihr braucht Zeit zu denken, weg von euren iPhones!" Quelle FAZ [27.9.22]

26.9.22: Ein neues Leben ohne Druck

Ich höre auf! Das sagt Eintracht-Ikone Martin Hinteregger. Aber kann er einfach so aufhören mit dem, was ihn immer angetrieben hat? Ein Leben ohne Fußball? Doch er meint es ernst: Ein neues Leben ohne Druck.

Ich habe plötzlich morgens beim Aufstehen gespürt, wie schön das Leben ist, wenn Du keinen Druck hast. Nach einer schwierigen Phase mit schwankenden Leistungen ist es im Frühjahr wieder steil bergauf gegangen. Aber die Siege fühlten sich nicht mehr so an, wie sie sich anfühlen müssen, ich habe mich nicht mehr so extrem gefreut. Dafür waren Niederlagen doppelt und dreifach schlimm. ... Natürlich habe ich auch mit mir gekämpft: Vielleicht bereue ich meinen Entschluß nach einem halben Jahr? Doch das Gefühl, das Richtige zu tun, hat sich von Woche zu Woche mehr verfestigt. Nun ist eine riesige Belastung von mir abgefallen.

Nach einem Zitat von Martin Hinteregger, FAZ Fr., 24.6.22 Nr. 144 Seite 45 "Ein neues Leben ohne Druck" [23.8.22]

In der Vorbereitung auf meine Triathlon-Langdistanz (IRONMAN) 2010 habe ich zwar intensiv trainiert, mich aber nicht "gequält", wie Nils Frommhold sagt: "Das Rennen am Sonntag ist einer jener Tage, für die man sich das ganze Jahr über jeden Tag gequält hat." Zitat aus FAZ Fr., 24.6.22 Nr. 144 Seite 45 "Rückkehr des Rennsports"

Nun gut, ich bin AK- und kein Profi-Athlet gewesen; doch nachvollziehen kann ich beide Aussagen. Und so beende auch ich "den Druck und die Qual", welche auf einem Leistungs- bzw. Sportler lasten.

Was steht an?

Gar nichts mehr! Ich habe jetzt auch meine Sportkarriere beendet. Rennradfahren werde ich weiterhin zur Fitneß, genauso wie laufen ..., wenn mir danach ist:-)

Sommerpause

Nach dem Halbmarathon in Hamburg lege ich eine Pause beim Laufen ein: Kein Intervalltraining, keine langen Läufe, schon recht keine Wettkämpfe. Im Nachhinein bin ich doppelt froh: Die Tagestemperaturen in der Sonne reichen sicher weit über 40°C, so daß Training - auch abends bei 30°C - keinen Spaß machen würde! Dafür sitze ich ab und zu auf dem Rennrad oder jogge eine Runde im Park, wenn es das Wetter zuläßt.

26.6.22: Halbmarathon Hamburg

Das Wochenende reise ich nach Hamburg und treffe mich mit alten Freunden; bei Christian übernachte ich im Gästezimmer mit Ausblick.

Freitag starte ich mit ihm und Volker in der Factory Hasselbrook [27.6.22], einem alten Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1906: Tolle Architektur!

Samstag frühstücken wir mit Linlin auf dem Balkon - klar: Lachsbrötchen mit Ei! - und holen nach einem Spaziergang - mit Pause im Cafe Prüsse [27.6.22] an der Außenalster - die Startunterlagen in der Messe ab. Nachmittags treffen wir dann Michael im Park Planten un Bloomen [27.6.22], der uns von seiner Radtour auf der Eurovelo 6 [27.6.22] von Freiburg bis nach St. Brevin über 1.350 km [27.6.22] berichtet.

Sonntag für mich nur einen Kaffee und ich mache mich auf zur Messehalle: Hier Rucksack abgeben und zur Reeperbahn einlaufen. Dort werden schon 22°C geschätzt; ich vermute eher 25°C, die sich später in der Sonne gegen 10 Uhr auf 30°C erhöhen! Später lese ich: "Es war sehr hart und ich bin gücklich, dass ich durchgelaufen bin", "bei heißen / schwülen Temperaturen" oder "... mit den hohen Temperaturen zu kämpfen, einige mussten versorgt werden." Quelle [28.6.22] Das erinnert mich doch alles sehr stark an meine Vorbemerkungen zum Berlin Marathon 2021! Ich stelle mich in der 4. Reihe auf (ganz links, hinten), Hells Bells, um 9 Uhr fällt der Startschuß:

Der Lauf

Ich versuche bewußt ruhig anzugehen, die Reeperbahn ist wellig, und treffe eine pace von ca. 3:50 min/km. (Im Nachhinein ergibt das eine viel zu schnelle Zielzeit von 1:20:22!) Die kann ich 8 km laufen, hier bei km 6 auf der Breiten Straße [27.6.22] und etwas später an den Landungsbrücken [27.6.22]. Unsere kleine 4er Gruppe löst sich jetzt allerdings auf und ich laufe ab hier alleine weiter. (Bis km 10 ergibt sich eine formidable Zeit von 38:30, pace 3:51:-) Zum einen geht mir schon etwas die Kraft aus, zum anderen macht sich die Hitze bemerkbar: Ich kann keinen richtigen Druck machen, wie zuletzt im schattigen Wald auf dem Lauf von Hanau nach Rodenbach:-| Bei km 12 auf der Kennedybrücke [27.6.22] habe ich zwar gut die Hälfte des Laufs hinter mir, in Gedanken aber schminke ich mir den Angriff auf den 1. AK-Platz ab: Meine pace fällt kontinuierlich auf über 4:20 min/km bei km 15. Ich schaue schon gar nicht mehr auf die Uhr, sondern drücke die km-Zeiten mechanisch ab. Immer öfter überholen mich jetzt Läufer; auch solche, die in meiner AK sein könnten. Über die Krugkoppelbrücke nach km 17 [27.6.22] kann ich die pace noch bis km 18 retten; ich habe jetzt schon abgeschlossen, schaue entspannt drein und will nicht abbrechen, sondern den Lauf nur noch so gut es geht über die Runden bringen. Dann erfolgt abermals ein Einbruch: Die pace erhöht sich auf 4:30 min/km. Es überholt mich auch schon die erste Frau (außerhalb des Profi-Blocks) ..., und auf dem letzten km die zweite, egal! Hinter der lauf ich auf dem leicht ansteigenden blauen Teppich [27.6.22] in Richtung Ziel: Gelöst und erfreut, daß ich durchgehalte habe! [27.6.22] Platzierung egal ...

After Race

Die Uhr zeigt 1:26:32, meine schlechteste Zeit beim Hella Halbmarathon jemals; doch dem viel zu schnellen Start (angemessen / geplant waren 3:55 min/km), der Hitze, meiner fehlenden Motivation und anderen Umständen geschuldet: In Gedanken hatte ich den Lauf auf der Kennedybrücke schon beendet. In der Athletenverpflegung schnappe ich mir ein Wasser und ein paar Teile Franzbrötchen [27.6.22], gehe direkt zur Rucksackausgabe, geben den Chip ab und dusche: Hier bin ich scheinbar 3., also ein Podestplatz:-) Bei der anschließenden Massage muß ich keine 60 sek. warten und fühle mich danach schon wieder richtig gut. Zurück in der Athletenverpflegung genehmige ich mir - nein: Kein Astra! - ein Erdinger alkoholfrei ... und treffe unvermittelt Rainer (auch AK M55), welche Freude! Er ist Vereinskollege, hat eine 1:18 h-Bestzeit auf der HM-Distanz stehen und hier 2017 die AK M50 gewonnen, kommt seit der Pandemie aber nicht in die Gänge:-| So versorgen wir uns mit Gebäck und Getränk, verziehen uns in die schattige Halle und lassen den Lauf und unser Läuferleben Revue passieren. Anschließend erkundige ich mich bei der Zeitnahme, ob ich nicht doch Erster der AK geworden bin: Nein, 3. in der AK M55 (von 309) bin ich geworden und 78. gesamt (von 4073). (Ergebnisliste AK) Dieser AK-Podestplatz zaubert dann doch noch ein Lächeln in mein Gesicht:-)

Abschließend treffe ich mich mit Katrin im Karoviertel: In der Marktstraße gibt es Kaffee und Kuchen im Cafe Panther [27.6.22], und etwas weiter - die ehemalige alte Karo Ecke [27.6.22] ist wohl pleite und das Lokal wird renoviert - kehren wir in der Creperie P'Ti Breizh [27.6.22] (gegenüber vom Knust) ein. Dann geht es mit den neuerdings üblichen Komplikation von Hamburg Dammtor / Hbf mit dem ICE nach Frankfurt zurück, wo ich mit 21 min. Verspätung das Lauf-Wochenende beende.

10.6.22: Brüder-Grimm-Lauf 1. Etappe 15,5 km

"Rosinenpicker" So wird man genannt, wenn man beim Brüder-Grimm-Lauf nicht alle Etappen läuft. Die erste Etappe als Testlauf für Hamburg ist zwar nicht ganz gelungen; doch die Platzierung ist genial - wenn auch außer Konkurrenz! Jetzt mit Nachtrag Leverkusen Halbmarathon!

Dieses Jahr laufe ich nur die erste Etappe (im Gegensatz zu 2009 drei und 2019 alle fünf) als schnellen Testlauf für den Halbmarathon Hamburg, mein Saisonhöhepunkt. Regenerativ will ich am Sonntag in Leverkusen einen Halbmarathon absolvieren ..., als Familien-Lauf:-)

Anreise mit dem Öffentlichen nach Hanau und Abholen der Startunterlagen; da spricht mich fälschlicherweise schon Theodor an, an den ich mich aus dem Jahr 2019 noch gut erinnern kann: Wir sind eine km zusammen gelaufen und haben auch zwischen den Etappen zusammengesessen und uns gut verstanden. Bei der Beutelabgabe spricht mich Lea an: Klar, vom Intervalltraining letztes Jahr in der Vorbereitung auf den Berlin Marathon! Ich mache mich etwas warm und gehe zum Startbereich ...

Das Streckenprofil wird als flach und vollständig asphaltiert beschrieben; abgesehen von den 3 Straßen- und Bahnüberführungen und den - ja, kleinen - Anteilen Wald- und Schotterwegen. Die Sonne brennt vom Himmel, nur später im Wald und mit etwas Bewölkung ist es angenehmer; alles in allem aber super Laufwetter von 17:30-18:30! An der Strecke - ohne die Verpflegungsstellen und Start-/Zielbereich - stehen ein Dutzend Zuschauer.

Sehr kurz vor dem Start begebe ich mich in die erste Reihe des Startblocks; da feixt Frank schon, er hätte mich vermißt und dachte, ich würde nicht starten. Schon geht es los ...

Zu viert laufen wir direkt hinter den Fahrrädern und dem Führungsfahrzeug der Polizei los: Mein Mitläufer will eher länger als 1 h laufen, so schließe ich mich den beiden Führenden an ..., die aber deutlich unter 1 h laufen wollen:-| So suche ich mein eigenes Tempo. Es sei vorweggenommen: Ich laufe die ganze Strecke alleine vorne! Nicht gerade meine Paradedisziplin ... Die versprochene Kilometrierung vermissen wir anfangs, so gibt Bastian hinter mir die pace durch: 3:40, 3:49 Bei km 5 sehe ich 400 m vor mir das - mittlerweile - Führungstrio, während Bastian sich nach hinten entfernt. Bei km 7 ein Schild: Ø 3:47,12! Da bin ich wohl ein bißchen zu schnell angegangen:-| Mein gpx-Track (1 MB) gibt folgende km-Zeiten an: 3:34, 3:42, 3:51, 3:50, 3:52, 3:52, 3:49 Jetzt eine gute Gruppe und kein Problem mit dem Schuh: Genial für Hamburg:-) 3:55, 3:53, 3:58 Dies war jetzt die 3. und letzte Überführung! (Wieder eine klasse 10 km-Zeit von 38:16!) 3:36 Die Kilometrierung stimmt hier nicht; ich wechsel zu den Zeiten aus meinem gpx-Track: 3:56, 3:55, 4:06, 3:59, 4:03, 3:41 Zielsprint, denn die letzten 500 m kenne ich von Läufen in Hanau-Rodenbach! So stehen 1:00:25 auf der Uhr für 15,53 km mit pace 3:53,42 min/km! Ausgegeben hatte ich ja eine 3:51 glatt; das Ziel habe ich klar verfehlt! Aber dafür, daß ich die ganze Strecke - alleine! - gegen die Uhr gelaufen bin, ist das ok für mich.

Da der Großteil der Läufer (246 von 308 = 80 %; 246 ist jetzt nach der Pandemie die Teilnehmerzahl von 1993!) alle 5 Etappen in Angriff nehmen wird - und nicht nur die erste zudem flache Etappe! - werde ich 4. gesamt (von 308 M/W und von 207 M) und gewinne die AK M55 (von 34)! Heureka! Hier die Ergebnisliste der 1. Etappe. Theodor wird 13./12. gesamt (M/W/M), Frank folgt als 2. der AK M55 auf Platz 17./16. ..., und Christoph vom Spiridon kommt als 202./148. rein:-) Allen Gesamtläufern drücke ich die Daumen für gutes Durchkommen auf den 5 Etappen!

Ich gehe vom Ziel direkt in die - noch stockdunkle! - Turnhalle, mache Licht, hole meinen Beutel und dusche; das Kuchenbuffet fällt aus (hat es das beim BGL je gegeben?) und verlasse das Sportgelände, als die 1:18-Läufer in's Ziel kommen. Mit Abendsonne gehe ich die 2 km zum Bahnhof Rodenbach, der mich doch etwas an Spiel mir das Lied vom Tod erinnert und komme, wie auch bei der Hinfahrt, pünktlich nach Hause.

Nachtrag I: Samstag (11.6.22) reise ich mit dem ICE die schöne Strecke über Köln nach Leverkusen an. Mit Bruder, Schwägerin und Neffe schmieden wir Pläne für den Leverkusen Halbmarathon, an dem wir mit zwei Pärchen teilnehmen wollen: Simon begleitet Monika, die ihren ersten Halbmarathon in 2:30 beenden will (später revidiert sie die Zeit auf bis zu 2:45). Und ich will Jürgen begleiten, der eine 1:45~1:50 anpeilt (PB = 1:44+). Am Sonntag (12.6.22) wuseln wir früh durch's Haus: Es duftet schon früh nach Kaffee und jeder frühstückt das, was er meint. Nach dem Boxenstop radeln wir zur BayArena, begrüßen Bekannte und Freunde und reihen uns in's Starterfeld ein. Dann, der grandiose Start (mit Hendrik Pfeiffer vorne links)! [13.6.22] Recht konstant laufen wir durch Leverkusen, landschaftlich sehr abwechslungsreich - Neuland-Park km 17 Quelle: AIWY0HH0J [14.6.22] / BayArena km 20,4 Quelle: AIWY0HH0J [14.6.22], doch für 1:45~1:50 zu schnell. Aber nichtsdestowenigertrotz bringen wir den Lauf gut über die Runden: Im Ziel stehen netto 1:39:47 (Ergebnisliste M/W) auf der Uhr, neue PB! Für ihn bedeutet das eine Topten-Platzierung in der AK M55 (von 99) - Heureka! ... für mich allerdings nicht:-| Wir setzen uns direkt auf's Rad und fahren zum Eingang des Neuland-Parks, wo wir Monika und Simon kurze Zeit später auf den letzten Kilometern begleiten; denn das habe ich mir schon immer gewünscht: Einmal im Eintracht-Trikot, das Leverkusen-Lied singend, durch die BayArena rennen:-) Ja, eine Höchstleistung ist eine Höchstleistung und kein Spaziergang: Doch Monika schafft das Unmögliche und finisht mit netto 2:30:03! Glückwunsch:-) Quelle: AIWY0HH0J [14.6.22] Wir versorgen uns im Athletengarten mit Wasser, Tropical, Früh-Faßbrause, Cola & Bananen, ratschen mit Freunden und Bekannten und es werden Photos gemacht. Zu Hause im sonnigen Garten gibt es alles, was das Herz begehrt: Kaffee, Sekt, Mühlen Kölsch [12.6.22], Kekse, Waffeln, Erdbeeren, Eier, Tomaten, Brot & Käse! So lassen wir das Wochenende im Allgemeinen und den Lauf im Besonderen Revue passieren. Wie auch auf der Hinfahrt geht es pünktlich mit dem ICE - diesmal aber etwas schneller - zurück nach Frankfurt. Nachtrag II: Am Dienstag (14.6.22) treffe ich mich erstmals mit den AR beim Massifcentral [16.4.22]: Mit Steffen (und Thilo) geht es nach dem Aufwärmen rund 10 km auf der Ironman-Runde am Main dahin mit 4:30. Hinlaufen kann ich von der Wohnung, nur Marius hatte sich beim Montagslauftreff des Laufshops tags zuvor 'abgeschossen'. Nachtrag III: Das gestrige Intervalltraining verschiebe ich wegen zu großer Hitze (Temperatur in der Sonne bei 44°C!) auf heute früh morgens (16.4.22) bei 22°C. 4 x 1.000 m in 3:35 min/km stehen auf dem Programm mit Geh-P 3:00; dazu lauf ich mich 2,75 km zur 400 m-Bahn des Zentrums für Hochschulsport ein. 3:35,36 - 3:37,95 - 3:33,04 Das sind Ø 3:35,45 min/km, Heureka! ... naja, eine Wiederholung schenke ich mir aufgrund der anstehenden Radtour heute und morgen:-) Nachtrag IV: Als Anreise zur Feier des 80. Geburtstags unseres Vaters in der alten Heimat lege ich zwei Etappen Alternativtraining auf dem Rennrad ein. Donnerstag (16.6.22) fahre ich 136 km gegen den Wind über Mücke bis Gemünden/Wohra - landschaftlich abwechslungsreich über kleine Straßen mit kaum Verkehr; Pausen in Nidda im Hotel zur Traube [18.6.22] und in Homberg (Ohm) im Gasthof Hainmühle [18.6.22] im Tal direkt an der Ohm - und komme komfortabel im Hessischen Hof [18.6.22] unter: Ø 23,8 km/h (5:43) 1.260 Hm Am Freitag (17.6.22) passiere ich erst die ehemalige Zisterzienser-Abtei [18.6.22] (ehemaliges Haus der Laienbrüder) in Haina a.d. Wohra. Leider bin ich 1 h zu früh dort, so daß ich mir die bedeutende Klosterkirche nur von außen anschauen kann: Doch der Übergang von der Romanik (Rundbögen) zur Frühgotik (Spitzbögen) ist sehr gut zu erkennen. Übrigens: Einer der Wirtschaftshöfe des Klosters lag direkt in der Altstadt Frankfurts, der Hainer Hof [18.6.22]! Die Fahrt jetzt zuerst durch den Kellerwald geht gut von der Hand, da mir heute der Wind im Rücken schmeichelt. Pause lege ich auf der 118 km langen Etappe nur in Korbach ein, in der Vinothek Pawel [18.6.22]: Ø 26,4 km/h (4:28) 1.227 Hm Am Abend schmeckt das Essen im Garten nach insgesamt 254 km (bei 25~35 bzw. 20~30°C) doppelt gut! Nachtrag V: Auf dem Trainingsplan stehen heute (19.6.22) Lockerer Lauf mit 3 Runden a 2 km mit 4:20. Ich schlafe aus und laufe zwischen 11 und 12 Uhr das Programm: 4:42 - 4:25 - 3:54, das sind 6 km mit Ø 4:20,67 min/km! ... doch so locker war der Lauf gar nicht, denn das Thermometer steht bei 35-40°C! In der Sonne liegend klettert die Anzeige um 13 Uhr auf 67,5°C; selbst für Sukkulenten wird es da ungemütlich:-( Nachtrag VI: Heute (20.6.22) laufe ich erstmals beim Montagslauftreff des Frankfurter Laufshops mit. Mein Trainingsplan sagt DL G1/G2: 16 km mit 4:25. In der schnellsten Gruppe laufe ich mit Tibor und Henry 12 km mit Ø 4:16 min/km am Main (bei ca. 22°C). Das bedeutet für mich Ø 268 Watt und Ø 143 HF, also 90 % der Strecke im Bereich G2/EB. Nachtrag VII: Ein letztes intensives Training absolviere ich heute (22.6.22), auf dem Plan stehen Renntempo 5 km = 3:51 min/km. Doch mein Renntempo kann ich schlecht einschätzen; so veranschlage ich für's Training - bei 30°C! - lieber 3:55 min/km. Auf der Uhr stehen dann 3:50 - 3:58 = Ø 3:54 und 3:55 - 3:56 = Ø 3:56 (mit positve split), also overall Ø 3:55 min/km für gute 4 km: Geschenkt! In der Wettervorhersage werden für Hamburg derzeit 21-23°C genannt für Sonntag vormittag; sehr akzeptabel, weil << 30°C!

22.5.22: Steinberger Wald-Volkslauf 10 km

1:1 Ich bekomme genau das, was ich verdiene! Denn Training ist das eine; der Lauf das andere:-) So zahle ich Lehrgeld beim 10 km Wald-Volkslauf in Steinberg, in jeder Hinsicht. Jetzt mehr Bilder!

Vorbemerkung: Das Training war gut, der Wettkampf steht an. Aber die Vorbereitung war chaotisch: Mückenbiß im Bereich linke Achillessehne nicht auskuriert, Ernährung im Vorfeld falsch, linke Wade nicht locker und linker Fuß im Schlaf verkrampft, Party mit zu viel Wein tags zuvor, Wecker zu früh gestellt, schlecht und zu wenig geschlafen, übermüdet angereist, falschen Zuweg von der S-Bahn zum Sportgelände rausgesucht, beim Begrüßen meiner Trainerin umgeknickt:-| Mehr Falsch geht nicht!

Zum Wettkampf: Der Lauf ist der erste Wertungslauf der Main-Cup-Laufserie - nach dem virtuellen Frankfurter HM und den abgesagten Läufen in Seligenstadt und Enkheim - der großen Veranstaltung in der Region! [22.5.22] Doch die Teilnehmerzahlen halten sich in Grenzen: Gerade mal 199 10 km- und 131 HM-Finisher erreichen das Ziel (2018 fast doppelt so viele: 413 & 248). Und altbekannte Strategen wie Justino, Alexander, Matthias oder Franziska, Nadja und Christina fehlen heute. Das verwundert mich, zumal Umkleiden und Duschen geöffnet sind genau so wie es das ausladende Kaffee- & Kuchenbuffet gibt. Und das Wetter ist perfekt (angesagt), eher schon zu gut.

Mein Laufclub Spiridon ist reichlich vertreten; um es gleich vorwegzunehmen: Wir gewinnen die Sonderwertung für den teilnehmerstärksten Verein! Robert, Rui, Susanne, Gabi, Florian, Olaf, Lothar; um nur einige zu nennen. Aber auch andere Läufer mache ich aus: Michael (mein ärgster Konkurrent in der AK, dem ich zunächst wenig Aufmerksamkeit schenke), Patsi, Uwe mit Simone, Klaus, Florian vom EOSC, Lena und Marius natürlich, ein Pfundskerl! Und noch über einige andere bekannte Gesichter freue ich mich, die ich während der Pandemie selten oder gar nicht gesehen habe.

Die Trainingsvorbereitung und die Freude auf den Lauf will ich eigentlich nutzen, um die 37 vorne in Angriff zu nehmen; doch das schminke ich mir gleich ab (siehe eingangs oben). Zumal Marius wieder eine 35er Zeit im Auge hat und somit als Pace-Läufer für mich ausscheidet. Ärgerlich nur, daß ich dafür die Begleitung von Uwe abgesagt habe:-| So will ich jetzt nur einen ordentlichen Lauf auf der mir unbekannten Strecke abliefern.

Der Startschuß! Ich sortiere mich unter den ersten 10 Läufern ein: Marius ganz rechts halb verdeckt von 290, Dominic vom Spiridon (CISM) 271 später 2., Michael rechts von mir halb verdeckt und Tatjana hinter dem späteren Sieger 292; Quelle [23.5.22]; es geht in den Wald, kühl und windstill! 3:52, 3:46, 3:49, 3:49 Ab jetzt habe ich auch Michael bei mir, der sich von hinten rangesaugt hat. 3:57 Halbzeit! 4:02, 3:58, 4:00 Hier merke ich, daß mich die Kraft verläßt und ich mich kaum motivieren kann, mehr zu geben; auch wenn Michael, mit dem ich zusammen laufe, mein direkter AK-Konkurrent ist. 4:04 Endspurt, obwohl ich kurz vor dem Ziel sehe, daß es für eine 38 vorne nicht mehr reicht! 3:48 Naja, im Ziel stehen 39:05 auf der Uhr, das ist eine pace von 3:54,5 min/km. Das reicht für den 2. AK-Platz (von 19) und die Topten-Platzierung gesamt 8. (brutto, von 199 M/W)! Hier die Ergebnisliste AK netto und die Zieleinlaufliste brutto & netto. BTW, in der Teamwertung belegt sowohl unsere 1. Damen- bzw. auch die Herrenmannschaft jeweils den Platz 2 (von 6 bzw. 9)! ... während Florian vom EOSC bei den Männern und Angela bei den Frauen vor uns liegt; naja, die nachfolgende Generation halt;-)

Analyse: Obwohl ich sonst gleichauf mit Tatjana liege, reiht sie sich weit hinter mir ein; und der Rückstand zu Michael, der sonst gut und gerne 1-2 min ausmacht, reduziert sich auf jetzt gerade mal 13 sek! Insgesamt kann ich eigentlich zufrieden sein; doch mein Gefühl hat nicht gepaßt:-( Denn im Vorfeld habe ich auf 10 km (mit 160 Hm und starkem Wind) 40:35 in Rotenburg und (mit 140 Hm und Wind) 38:29 in Nieder-Erlenbach erreicht. Eine 37 vorne wäre klasse und eine 38 gut gewesen; eine 39 vorne ist aber alles andere als keine Enttäuschung:-|

Nach dem Lauf: Michael gratuliere ich im Ziel zum AK-Erfolg, ich schieße ein Photo von Susanne beim Zieleinlauf (im Hintergrund Gabi), versaubeutel das Photo von Uwe und Simone (ich muß mein Handy tauschen!) wo sie sich so viel Mühe gegeben haben, so daß es nur ein Photo hinterher gibt, mit Marius - der mich einlädt! - stürme ich das Buffet - er wird 3. gesamt (links Dominic, mitte Tatjana, rechts Gabi), anschließend Siegerehrung der ersten drei Halbmarathonis (mit Robert und Anna auf Platz 1 bzw. Karl, alle Spiridon, und Lena auf Platz 2; im Vordergrund links Florian vom EOSC) und die der AK-Podestplätze des 10 km-Laufs, wo ich mich über den 2. AK-Platz freue - und mit Michael vom EOSC das Siegerpodest erklimme, welches Michael Waraus freigelassen hat (Photo von Marius) der beim Zieleinlauf schon recht angestrengt ausschaut um die 38 vorne stehen zu haben. Anschließend noch ein Gruppenbild der Spiridonis, dann duschen, 2 Stück Kuchen extra und mit dem Öffentlichen zurück nach Frankfurt.

Nachtrag I: Auf der Bahn gibt es für mich heute (24.5.22) keine intensiven Intervalle. Mit Rui einige ich mich auf regenerative 5 x 1.000 m in 4:30 mit P 3:00. Anschließen tut sich uns noch Harry, der ebenfalls am Sonntag gestartet ist. 4:32, 4:23, 4:24 (Ups!) 4:14, 4:01 So legen wir eine moderate Steigerung der Wiederholungen hin; so wie ich es für richtig erachte (und mein alter Mentor und Ex-Profi-Triathlet Schober Wolfgang auch bestätigt hat). Nachtrag II: Freunde empfehlen mir, an der Grundlage/Ausdauer zu arbeiten; so streue ich heute (25.5.22) einen Lauf von 15,8 km ein. Wieder versuche ich, jedes Segment schneller zu laufen als das vorige, was leidlich gelingt 4:45 (3,12 km) - 4:48 (5,73 km) - 4:36 (3,86 km) - 4:11 (3,12 km) und zusammen 15,8 km in 1:13:10 mit einer pace von 4:37 min/km ergibt. Nachtrag III: Am langen WE (26.-29.5.22) wandern wir 20 km im Odenwald (nach römischer Villa Haselburg, Picknick-Pause vor Annelsbach, Feuchtwiese vor Höchst) und fahre insgesamt (81+60+28=) 169 km Rennrad im Odenwald und mit Freunden am Neckar (hier Bad Wimpfen) zum Heuchelberg. Nachtrag IV: Heute (31.5.22) beim Intervalltraining haben Christian und ich uns auf 4 x 2.000 m-Intervalle mit pace 3:48 verständigt; P 4:00. Anschließen tut sich spontan Mo, der in 4 Wochen - genau wie ich auch - einen Halbmarathon laufen will (er in Wiesbaden, ich in Hamburg): 7:28, 7:34, 7:28, 7:27 Das sind eine pace Ø 3:44,5 min/km. Mit dieser Laufvorbereitung bin ich zufrieden; nur sollte der Wettkampftag ähnlich gut vorbereitet sein:-| Errechnen tue ich für die nächsten Wettkämpfe eine pace von: 10 km = 3:48, 16 km = 3:51 und HM = 3:55. Mal sehen, wie das paßt ... Nachtrag V: Nach dem Intervalltraining gestern und vor dem langen Wanderwochenende laufe ich heute (1.6.22) ruhig 12,9 km mit Ø 4:45,5 min/km: 4:58 (3,12 km) - 4:46 (5,73 km) - 4:42 (1,81 km) - 4:30 (2,26 km); also jedes Segment schneller als das vorige, aber ohne es darauf anzulegen. Nicht zu vergessen, 3 x Steigerung a 90 m: Hier erreiche ich jeweils eine pace von ca. 2:50 min/km, während die Leistung - in der Spitze - von 410 über 440 auf 460 Watt ansteigt. Nachtrag VI: ... und ich lockere heute (2.6.22) meine Beine 62 km auf dem Rennrad: Ø 26,4 km/h (2:22) 156 Hm. Nachtrag VII: Wanderung nach Battenberg auf die Burg mit Blick nach Nordwest (26 km, mit Weinprobe in Kirchheim), Wanderung im Pfälzerwald zur Eckkopfhütte ohne und mit Sonne (20 km) und nach Leistadt (Blick Richtung Bad Dürkheim im Süden mit Wetterscheide, 13 km). Zwischen den Wanderungen schiebe ich heute (5.6.22) einen 12 km-Lauf in 5:00 min/km ein mit 3 x Steigerung (ca. 2:30~2:40). Nachtrag VIII: Das Intervalltraining heute (7.6.22) sollte das letzte sein vor dem Vorbereitungswettkampf am Freitag und dem Halbmarathon Hamburg. Mit Christian, Mo und Eugen haben wir uns 2 x 3.000 m (P: 5:00) im WK-Tempo von 3:55 / 3:50 vorgenommen: 11:34,13 / 11:14,86 Das sind 3:51,38 / 3:44,95 min/km mit einem besten letzten km von 3:36,28!

1.5.22: Volkslauf 10 km Nieder-Erlenbach

Topten! In Nieder-Erlenbach starte ich auf der 10 km-Strecke. 3 x 40 Hm sind angekündigt und Florian gibt eine unter 40 min-Prognose aus. Als 5. verlasse ich das Stadion und begebe mich auf den Rundkurs: Kann ich die Position auf der anspruchsvollen Strecke halten?

Mit dem Rennrad reise ich die 12 km nach Nieder-Erlenbach an: Florian begrüßt mich schon, ich hole die Startnummer und ziehe mich um. Dann ist auch Anne da, ich laufe mich ganz kurz ein: Nach dem gestrigen Lauf fühlt es sich alles sehr gut an! Aber wieder großes Kopfkino vor dem Lauf ...

Startaufstellung sehr luftig, der Startschuß und wir laufen eine Stadionrunde und etwas kantig vom Sportgelände auf den Rundkurs: Vor Florian und mir eine 3-köpfige Spitzengruppe, hinter mir lange nichts. Im Rücken raunt es: "Das sind die Ambitionierten." 3:32 Zuerst am Erlenbach entlang, scharf über die Brücke und nach 1,2 km die 1,3 km in leichten Wellen rauf mit 38 Hm. Anne feuert uns unten in der Steigung an: Super! 4:10 Die pace sinkt von 3:50 auf 4:30:-| Trotz Wind aus Nord ist's fast windstill. Oben Kurve links und 1,6 km runter zuerst steil mit 3:25, dann am Stadion vorbei 4:04 und weiter zum Erlenbach! 3:26 (Hier der GPX-Track.) Runde zwei ganz ähnlich: Am Bach mit 3:50, hoch mit 4:30 und runter 3:20; Anne hat sich schon etwas höher positioniert. Die Beine merke ich jetzt im Anstieg deutlich 4:11, 3:42, 3:42 Dritte und letzte Runde: Florian immer noch in ähnlichem Abstand vor mir, er kommt bzw. ich lasse ihn nicht weg:-) Matthes kommt mir am Erlenbach auf dem Rad entgegen, das motiviert zusätzlich; aber ich schaffe hier nur noch 4:05, hoch wieder 4:30 jetzt mit Gegenwind - Anne wartet fast ganz oben, feuert uns an und schießt ein Photo (Florian im gelbgrünen Trikot weit voraus; aber ich lauf besser bergab;-) - und runter jetzt Richtung Ziel mit 3:15! Mittlerweile überhole ich viele Läufer. 4:15, 3:58, 3:28 Eine Stadionrunde zum Abschluß mit Zielsprint und die Uhr im Ziel stoppen: 38:29! Unglaublich bei diesem Profil: Eine pace von 3:50,9 min/km! (Höhenbereinigt ergäbe sich eine Zeit im Flachen von sage und schreibe 36:45 laut dem Greif-Rechner [1.5.22]!) Matthes macht ein Photo von Florian, der 5 sek. vor mir im Ziel ist, und mir und auf Strava werden Florian und ich als Sieger der Herzen gefeiert, klar:-)

Schnell umziehen, dann an's Kaffee- & Kuchenbuffet und draußen in der Sonne lassen wir den Lauf Revue passieren. Die Einlaufliste M weist mich als 5. gesamt (von 79) aus, so wie ich auch das Stadion verlassen habe: Position gehalten! Und die AK M55 gewinne ich als 1. (von 16)! Heureka!

Um 11 Uhr holen mich Birgit und Jörg am Sportgelände ab zu einer 100 km-Runde am Rande des Hochtaunus (ca. 1.400 Hm) bis Cleeberg (3,5 MB) und zurück mit Pause in Usingen im Rathaus-Cafe. Das Wetter ist klasse: Bis 18°C bei Sonne und Wolken; zuerst Gegen- & dann Rückenwind. Doch am Ende sind mir die Beine schwer, das Abendessen schmeckt doppelt gut:-)

Nachtrag I: Heute (3.5.22) stehen auf der Bahn 2 x (5 x 400 m) an. Heike schlägt 1:28 vor (P 1:30 bzw. 3:00), mir ist's recht, habe vom Wettkampf und der Rennradtour eh noch schwere Beine. Uns schließen sich Daniel, Eugen, Silke und ... an. Selbst ohne Andreas läßt es sich für mich gut rechnen: 22 sek auf 100 m:-) Die erste Serie starten wir sofort: 1:28,67 - 1:27,76 - 1:27,67 - 1:24,85 - 1:21,81 Klar, jede Wiederholung sollte leicht schneller sein als die vorige ..., was ich aber erst jetzt in der Serienpause verrate;-) Pause zur Erholung und die zweite Serie: 1:28,44 - 1:26,43 - 1:26,60 (ups!) - 1:25,80 - 1:23,12 Das sind insgesamt Ø 1:26,11 (1:26,15 / 1:26,08). Punktlandung! Ach je, beinahe hätten wir die abschließenden 2 x 200 m vergessen: 0:36,02 - 0:36,30 Nachtrag II: Gestern (7.5.22) scheint um 7 Uhr die Sonne in's Hostel-Zimmer; spontan entscheide ich mich, zu laufen! 0,8 km zur Außenalster; 0,2 km in die falsche Richtung und zurück; 2 x 7,5 km um die Außenalster (4:43 & 4:39); 1,6 km zur Alsterperle [9.5.22] ("... hier gibt es immer einen Grund vorbeizukommen. Nach dem Joggen schnell ein Brötchen und den Kaffee ...") zum kleinen 1. Frühstück mit Kaffee & Krabbenbrötchen;-) 1,6 km zurück; 3 x Steigerung am Hotel Atlantic; dann zum Hostel; dort duschen 2. kleines Frühstück (3. Frühstück später im Gnosa) [10.5.22]. Insgesamt ergeben sich so 20 km als Vorbereitung auf den Halbmarathon Hamburg am 26.6.2022. Nachtrag III: Heute (10.5.22) mit Christian einen TWL absolviert. Laufen will ich 1.000 m 4:10 - 1.000 m 3:50.

Das gibt Ø 4:04 - 3:49! Bei hoher Luftfeuchte und 25°C! Ach, nicht zu vergessen die 2 x 200 m zum Abschluß: 0:35 - 0:34 Voila! Nachtrag IV: Heute (12.5.22) trainiere ich alternativ auf dem Rennrad. Bei 25-30°C fahre ich mit viel Gegenwind über Mainz - Kaffee- & Kuchenpause Zum Schorsch - nach Ingelheim Nord. Hier setze ich über den Rhein über und fahre mit viel Rückenwind zurück:-) Erste Einkehr am Hattenheimer Weinfaß (Weingut Gerster Wagner: 2020 Hattenheim Wisselbrunnen Riesling SPÄTLESE -trocken- Das Essen wird aber in Einwegplastik serviert, so spare ich das), zweite am Eltviller Weinprobierstand; hier sehe ich den Boule-Spielern zu (Weingut Madeleine Ries: 2019er "Alte Reben" Riesling feinherb [Langenstück], 2019er Weißer Burgunder, 2019er Rose feinherb). Flott geht es weiter mit Kaffee- & Kuchenpause im Flörsheimer Bootshaus. Zum Abschluß - nein, nicht 2 x 200 m all in - sehe ich mir die Schwanheimer Düne im Abendlicht an. So kommen 132 km zusammen mit 26,5 km/h. Nachtrag V: Vor dem Wochenende (13.5.22) laufe ich eine längere Runde von knapp 8 km im G1-Tempo 4:40 min/km und anschließend 3 x Steigerung (80 m) mit max. 2:37 min/km. Nachtrag VI: Nach dem Wochenende (15.5.22) und bei 25-30°C laufe ich lang zur und an der Nidda bis Bad Vilbel. Das sind landschaftlich schöne gut 17 km mit knapp 5:00 min/km. Dort Rhabarberkuchen & Kaffee, anschließend Grillen! Nachtrag VII: Heute (17.5.22) beim Intervalltraining schlägt Christian schnelle 6 x 1.000 m vor; ich bin mit dabei! In der Sonne sind es zwar noch 25+°C, doch wir einigen uns auf 3:48~3:45, P: 3:00. Ich laufe los: 3:35 - 3:30 - 3:23 Den zweiten Set läuft Christian vorne: 3:41 - 3:27 - 3:33 So ergibt sich Ø 3:31,39 min/km. Der 10 km-Lauf in Steinberg kann kommen:-) Nachtrag VIII: Heute (18.5.22) lockere ich erstmal die Beine nach den Intervallen gestern. Wetter: Super! 30°C+/- und leichter Wind aus West. Wie immer südlich über Mainz hin - klar, mit Stop beim Schorsch [18.5.22], Fähre in Ingelheim Nord in den Rheingau; diesmal aber biege ich in Hattenheim vor dem Weinfaß vom Rhein ab Richtung Kloster Eberbach. Am Steinbergkeller der Hessischen Staatsweingüter [18.5.22] vorbei erreiche ich Kloster Eberbach: Hier rolle ich durch die Anlage zum Weinausschank und probiere den Steinberger Riesling feinherb 2020 und den Grauburgunder trocken 2021. In Kiedrich ist die ehemalige Winzergenossenschaft Kiedrich ein Schatten seiner selbst; aber ich wollte mich selbst vergewissern (w'lich entstehen Luxuswohnungen). Ich steuere den Eltviller Weinprobierstand [18.5.22] am Rhein an: Hier wird wieder Boule gespielt, das Weingut H. J. Ernst schenkt aus. Ich probiere einen mäßgien Riesling Classic feinherb 2020 und einen leckeren Weissburgunder 2021. Nach 81 km mit 26,8 km/h und 312 Hm bringt mich die RB 10 nach Frankfurt: Rechtzeitig für das Finalspiel zurück sein und Kräfte schonen für den Wettkampf Sonntag:-)

16.4.22: Osterlauf 10 km Rotenburg a.d. Fulda

Wow, 6.669 Teilnehmer insgesamt, davon 3.228 alleine auf der 10 km Strecke, worunter auch Top-Läufer & -Läuferinnen - u.a. Hendrik Pfeiffer, Katharina Steinrück, Laura Hottenrott und Sabine Mockenhaupt - sind, was ein Aufgalopp! ... natürlich beim Osterlauf in Paderborn, dem ältesten Straßenlauf Deutschlands (oder sogar des uns bekannten Universums). Doch ich starte in Rotenburg an der Fulda:-) Hier sind für den 10 km-Lauf 85 Teilnehmer gemeldet.

Anreise mit dem Regionalverkehr, die FAZ leistet mir beim 2. Frühstück im Zug Gesellschaft. 15 min. Fußweg zum Start, Nummer abholen und umziehen; die Umkleiden und Duschen sind geöffnet. Nur ein Kuchenbuffet und eine Siegerehrung gibt es nicht:-| Das Wetter schaut sehr gut aus! 15:05 Uhr, der Start ist etwas improvisiert, einen Startbogen gibt es nicht ...

Der Lauf: Es geht zackig los, vor mir setzen sich gleich Läufergruppen ab, ich versuche mein Tempo und eine Gruppe zu finden. Noch folgen wir der Landstraße 4:02 Es geht jetzt einen kleinen Stich von ca. 20 m hoch nach Braach durch die Siedlung 3:40 Naja, exakt vermessen würde ich anders nennen und mit einer fast 180°-Kehre im steilen Abstieg - run Salzkotten läßt grüßen! - aus dem Ort hinaus 3:48 Mit viel Rückenwind - ja, das dicke Ende kommt noch! - laufen wir bzw. laufe ich auf einem Feldweg, leicht ausgewaschen. Gottlob recht eben. Nach einem großen Bogen erreichen wir den Wald und den - schon von anderen Läufern angekündigten! - Anstieg 3:54 Derweil laufe ich am Anschlag! Im Wald ist's windstill zum Glück, der Untergrund aber alles andere als asphaltiert:-| 4:36 Mittlerweilen bin ich mutterseelen alleine unterwegs, nur vor mir ein grünes Trikot, welches nicht näher kommen will. 4:56 Die Zeit läßt ahnen: Wir haben den Scheitelpunkt bei km 6 erreicht: 110 m Anstieg am Stück liegen hinter mir. Bei ca. km 7 komme ich - auf steilstem Abstieg! Die 4. Etappe des Brüder-Grimm-Laufs ist gar nichts dagegen! - wieder unten in Braach an ... und habe mittlerweilen das grüne Trikot überholt: Beim Runterlaufen lasse ich es einfach rollen, wie es mir Natasche bei der Eintracht beigebracht hat;-) 3:25 Jetzt sind wir wieder auf der Strecke des Hinwegs: Scharfe 180°-Kurve, leicht bergan in der Siedlung Braach 4:17 Steil runter zur Landstraße, jetzt mit fettem Gegenwind! 3:29 Naja, das km-Schild stand schon beim ersten Passieren nicht richtig. Zum Schluß abbiegen, hinter mir höre ich Schritte, ich gebe noch mal Gas, und ab in's Ziel! 4:29

Ergebnis: Auf der Uhr stehen jetzt 40:34,69 (pace 4:03 min/km) und ca. 160 Hm: Es war aber auch alles andere als flach! Und in der Tat, Rolf mit seinem grünen Trikot ist mir dicht auf den Fersen und läuft 4 sek. nach mir in's Ziel. Wollte er mich am Ende im Zielkanal noch überholen? So werde ich 9. gesamt (von 58 M) und 1. der AK M55 (von 6) ... und - Heureka! - eine Topten-Platzierung! ... einen Pokal (Serviervorschlag) gibt's im Ziel auch noch für jeden:-)

Abreise: Ich dusche und ziehe mich um, verfolge den Einlauf der 10 km-Läufer (im Vordergrund der Startbereich) und die Siegerehrung der Bambini auf dem Schulgelände. nach einem warmen Tee schaue ich mir Rotenburg an: Das Landgrafenschloß finde ich überdimensioniert, bis auf Eisdielen ist die Gastronomie am Ostersamstag geschlossen, in das Cafe im Altersheim komme ich wegen fehlendem Test nicht rein, so versorge ich mich im Rotenburg-Center der lieblichen Fachwerkstadt mit Kaffee, Berliner und Ei-Brötchen, während der Leerstand in der Altstadt dominiert:-( Bei herrlichem Sonnenschein geht's fast pünktlich zurück nach Frankfurt. Hier die offizielle Ergebnisliste, die Ergebnisliste AK und der GPX-Track.

BTW: Mit meinen 38:19 aus Griesheim oder meinen 1:23:21 in Gießen hätte ich in Paderborn sowohl auf der 10 km- als auch der HM-Strecke die AK M55 gewonnen:-) Also vielleicht doch mal nach Paderborn reisen;-) ... mit guter Lauf-Vorbereitung und nicht mit 500 Rennrad-km in den Beinen.

Nachtrag I: Heute (19.4.22) auf der Bahn mich zu 600 m-Intervallen hinreißen lassen: 1:55, 1:57, 1:58, 2:06, 2:04 Das Tempo zu Beginn war wohl doch etwas zu ambitioniert:-| Aber Ø 2:00, so wie angepeilt! Und für den Geschmack zum Abschluß 200 m in 0:37. Nachtrag II: Heute (20.4.22) das schöne Wetter noch mal ausgenutzt und zum KUNST TURM MÜCKE [20.4.22] gefahren. 84 km mit Gegen- (Ø 23,7 km/h) und 84 km mit Rückenwind (Ø 30,5 km/h). Mit Pausen in Nidda beim Hinnerbäcker, Freienseen im Dorfladen und Bad Vilbel privat mit Abendessen:-) 168 km Ø 26,7 km/h (6:18) 1.507 Hm Nachtrag III: Heute (24.4.22) vor der Sauna noch einen längeren Lauf eingeschoben (nach dem Geburtstagswochenende), ich brauchte einfach Bewegung: 17,69 km in 1:20:29 sind Ø 4:33 min/km. Allerdings mit Steigerung in jedem Segment:

Dies erkennt man auch gut an der Kurve meiner HF mit Ø 156. Nachtrag IV: Heute (27.4.22) - nach dem ausgefallenen weil verregneten Intervalltraining gestern - als Vorbereitung auf den Wettkampf am Sonntag plane ich einen Tempowechsellauf: Einlaufen - 3 x 1.000 m langsamer + 1.000 m schneller - Auslaufen; 4:28 + 3:59 / 4:11 + 3:53 / 4:17 + 3:48 Naja, ob das reicht? Nachtrag V: Heute (30.4.22) absolviere ich einen langen Lauf, der mich meiner Grundlage/Ausdauer versichert: 20 km an der Nidda, zuerst mit Gegen-, dann mit Rückenwind; pace = Ø 5:38 min/km (Ø 207 Watt, Ø 155 HF). Und die 3 x Steigerung am Ende zeigen für morgen in Nieder-Erlenbach: Der Wettkampf kann kommen:-)

10.4.22: Griesheim 10 km Straßenlauf

Ohne Groll: Die Planung ist schnell gemacht, die Anreise geht fix, so bin ich zum Laufen bereit. Griesheim 10 km Straßenlauf in der Superkompensation! ... mit knapp 500 G1-Rennrad-km hinterher.

Before: Nach dem Halbmarathon in Gießen will ich die 10 km beim Straßenlauf Griesheim in Superkompensation laufen; dabei hilft mir Markus ungemein;-) Nach anfänglichem Überschwang entscheidet sich das Wetter um: Wolken sollen dominieren und es bleibt sehr frisch:-| (Obwohl, immer noch besser als bei den Hessischen Meisterschaften im Langstreckenlauf tags zuvor in Erbach/Odenwald! Photo von Andreas.) Der Öffentliche bringt mich nach Darmstadt, das Rad zum Start/Ziel-Bereich. Dort treffe ich Astrid, Markus reist mit dem Rad an (ein echter Triathlet eben). Wir holen die Startnummern, beim Umziehen stehe ich schon neben Markus. Kurzes Einlaufen, es fällt ganz leichter Regen - das fehlt jetzt auch noch! - und ab zum Start, wo dann aber die Sonne raus kommt! Der April halt ...

During: Ohne Runterzählen: Achtung, fertig, los! Wir stürmen davon, das Feld sortiert sich. Schon zu Beginn [10.4.22] sehe ich so aus, als wäre ich am Ende [10.4.22]! Ich will nur Markus nicht aus den Augen lassen: Anfang März lief er 38:22 (brutto) auf 10 km in Rodgau-Jügesheim; und ich 39:09! Also rechne ich etwas und will ihm einfach folgen 3:49 Als er mich nach dem ersten Wendepunkt überholt [10.4.22], bleibe ich einfach dran; hinter mir höre ich einiges Schnauben. Die leichten Kurven laufe ich optimal, so komme ich an ihn heran 3:54, 3:54 Mittlerweilen wärmt die Sonne etwas von der Seite 3:56 und es geht die Autobahnüberführung rauf... und wieder runter! 3:49 Ich laufe wieder - wie in Gießen schon - alleine vorne im Wind. Dann: Der Wendepunkt! Markus liegt keine 50 m hinter mir. Da er den HM läuft, muß er noch 500 m weiter [10.4.22] 3:41 Jetzt wieder die Überführung rauf ... und wieder runter 3:44 Hier auf der Geraden hole ich die erste Frau - Lokalmatadorin Sarah vom TUS Griesheim - ein und über; scharf an der Verpflegung in der Kurve vorbei 3:56 Und nur noch 2 km in's Ziel! Nicht hängen lassen, obwohl es weh tut; die kalte Luft krazt in der Lunge 3:56 Der letzt Schlenker, scharf rechts ab - ich bin irritiert: So scharf hatte ich erste Kurve nicht im Gedächtnis! - und auf die lange Zielgerade. Diese gute Zeit rettetst Du jetzt, vielleicht steht die 38 diesmal vorne! Endspurt ... 3:41 ... und im Ziel! Meine Uhr zeigt 38:19 an, eine klasse Zeit, ich bin super zufrieden!

After: Ich hole sofort meine Jacke und warte auf Astrid; zwischendurch läuft Benjamin vom Spiridon Intervalltraining ein. Und da ist sie schon! Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie gewinnt ihre AK-Wertung! Wir ratschen etwas, sie zieht sich um. Alldieweil dusche ich und packe mich dick ein; dann geht es zum extrem leckeren Kuchenbuffet: Alles selbst gebacken, und so schmeckt es auch! Selbst meinen Lieblingskuchen Rhabarber-Streusel gibt es! Und dann kommen auch schon die ersten Halbmarathonis in's Ziel; u.a. die erste Frau, Tinka Uphoff! ... und etwas später auch Markus in einer formidablen Zeit von 1:23:46! (Naja, als Mathematiker wäre ich diese eine Sekunde aber schneller gelaufen:-) Und da er meine Vorgabe aus Gießen nicht schlägt, muß er auf dieser Distanz noch einmal ran. Und auch um das vorweg zu nehmen: Wie ich wird auch er Zweiter seiner AK!

Ehrungen: So machen wir es uns am Kaffee- & Kuchenbuffet gemütlich! Ich schiebe nochmal zwei Stücke hinterher und auch in die 2. Tasse Kaffee gibt es Hafermilch. Während jetzt dauerhaft die Sonne rauskommt - bis auf kleine Wolkenabschnitte, startet die Siegerehrung der AK-Athleten für den 10 km-Lauf. Hier werden Astrid und ich geehrt, was ich mir nicht nehmen lasse: Alleine zuerst etwas verloren auf dem Podest, nehme ich dann das Präsent entgegen (Dank an Astrid für die Photos) und posiere mit dem Ersten der AK Marcus (TSG Heidelberg / 36:38!) für den Photographen. Da die Ehrung der HM-Läufer jetzt erst mit den Damen beginnt, kann ich schon fahren und bekomme die nächste schnelle Verbindung zurück nach Frankfurt. Hier fällt mir dann meine Planung wieder in die Hände: Markus' 38:22 sind eine pace von 3:50,2. Und genau diese hatte ich mir vorab in meiner Tabelle markiert! Doch was ist meine Zeit wert? In der Ergebnisliste werde ich mit brutto 38:23, netto mit 38:19 und als 2. der AK M55 (von 16) und 25. gesamt (von 213 M/W) geführt. Als pace wird 3:49,8 angegeben, eine Punktlandung! Hier die offizielle Zieleinlaufliste und die Ergebnisliste AK.

Rückblick: Insgesamt hatte ich in meiner Karriere 4 x eine 37 vorne stehen, und 15 x eine 38. Davon waren 10 langsamer und nur 3 schneller als meine jetzige Zeit. So mutiert dieser Lauf zu meinen persönlichen Topten 10 km ..., nach dem Ende meiner Leistungssportkarriere:-)

Nachtrag: Nach dem Lauf muß ich unbedingt auf das Rennrad, der Frühling ruft! Montag, 11.4.22: Frankfurt - Main - Seligenstadt: Kaffee- & Schokokuchen-Pause - Main - Miltenberg: Pause mit türkischem Pide-Schiffchen mit etwas Schafskäse und Spinat, dazu Ayran und Tee - Main - Wertheim: Kaffee- und Teilchenpause - Tauber - Tauberbischofsheim: Badischer Hof 171 km, Ø 23,8 km/h (7:11) 697 Hm / Gegenwind Dienstag, 12.4.22: Tauberbischofsheim - Roigheim: Kaffeepause mit Rhabarberkuchen - Neckarzimmern - Neckar - Eberbach: Mittagspause im Little Italy mit Risotto Gamberi Limone und Glas Frascati - Neckar - Heidelberg - Schwetzingen: Kaffeepause mit Limonentorte - Rhein - Speyer - Deidesheim: Hotel Ritter von Böhl 193 km Ø 25,9 km/h (7:27) 1.210 Hm / Rückenwind Mittwoch, 13.4.22: Deidesheim - Dt. Weinstraße - Alsheim: Französisches 2. Frühstück mit Kaffee, Croissant und Pain au chocolat - Nierstein - Rhein - Mainz - Main - Flörsheim: Kaffeepause mit Rhabarberstreusel - Main - Frankfurt 131 km Ø 23,3 km/h (5:36) 879 Hm Mal sehen, ob die 495 km im G1-Training mit Ø 24,5 km/h meine Ausdauer stärken. Samstag weiß ich mehr ... heute (14.4.22) sind meine Beine jedenfalls schwer:-)

3.4.22: Frühjahrslauf Halbmarathon Gießen-Wieseck

Geschafft! Mit wenig Training in den Beinen starte ich nach der Absage unseres Frankfurt Halbmarathons in Gießen auf unbekannter Strecke beim Frühjahrslauf. Trotz großem Kopfkino komme ich auf ein Palindrom, welches mich etwas zufrieden macht.

Before: Nach schlecht geschlafenen Nächten und dem 'Wintereinbruch' nach sommerlichem Wetter Ende März reise ich mit einem perfekten Sonnenaufgang nach Gießen an: Die Skyline funkelt und glitzert. Da an der direkten Strecke gearbeitet wird (4-gleisiger Ausbau) werden wir über Hanau umgeleitet. Mit dem Rad komme ich schnell die 4,5 km vom Bahnhof zum Ortsteil Wieseck; an der Sporthalle am Ried nehme ich die Startnummer entgegen und kann meinen Beutel abgeben. Mit gefühlten 2-4°C ist's recht frisch: Ich starte mit doppelt Trikot & Hose, Handschuhen und Kappe! Gottlob scheint die Sonne, in der es dann recht angenehm warm ist. Der erste Startblock gibt eine pace von < 4:30 min/km an, in dem ich mich dann auch aufstelle (links mit Kappe): 1:24~1:25 traue ich mir zu (3:58~4:02). Dann, der Startschuß:

During: Außer Marius - der im Bereich 1:15 laufen will, und für mich viel zu schnell ist - kenne ich niemanden. So laufe ich meinen Stiefel im dünnen Feld: 3:49 Etwas zu schnell, aber nicht zu viel; der erste km wird als Wendepunkt gelaufen (dann folgen 4 Runden a 5 km). 4:02, 4:00 Ich überhole die Gruppen und Läufer, auf die ich auflaufe; denn die Zeiten im Training sollten mehr zulassen. 4:01, 3:55, 3:57 Nach der ersten Runde die Bestandsaufnahme: Die pace kann ich unter 4 drücken, so daß sich das Tempo immer noch gut anfühlt. 3:52, 3:50, 3:56, 3:51, 3:57 Die Hälfte ist geschafft: Pace bisher ist 3:55,55 und Füße, Gelenke, Waden- und Oberschenkelmuskulatur, Atmung fühlen sich gut an. Nur der Kopf will nicht; so erinnere ich mich an meinen IRONMAN: Wenn Du Dich gut fühlst, laß Dich nicht hängen und halte die pace! 3:51, 3:52, 4:05, 3:59, 4:03 In der vorletzten Runde muß ich km um km kämpfen; nur mein beständiger Begleiter Gunnar im Windschatten - der mir zweimal zwischen die Füße läuft; Berlin läßt schön grüßen! - treibt mich weiter an. 3:54, 3:52, 4:07, 4:01, 4:03 Bei km 17 rempelt er mich dann beim Überholen an und verschwindet nach vorne. Ich bin froh daß er weg ist, denn den ganzen Lauf über ist mir wohler dabei, wenn ich das Tempo vorgeben kann und nicht folgen muß. Auch wenn das mehr Arbeit im Wind für mich bedeutet! Der kurz zuvor aufgelaufene Läufer Max ermuntert mich, dran zu bleiben, was die letzten 3 km leidlich gelingt, die Oberschnkel sind einfach leer:-| Mit Endspurt 0:23 (pace 3:50) rette ich mich in's Ziel und stoppe genau 1:23:21, eine pace 3:57 min/km und ein schönes Palindrom:-) [5.4.22]

After: Im Ziel gratuliere ich Marius, der seine Zeit erreicht hat: 1:15:09! Die Sonne wärmt, ich ziehe mich warm an und es gibt kalten und warmen Tee. Leider ist dem Zeitmeßdienst wohl bei der Startmatte ein Mißgeschick passiert: So können nur die Bruttoschnellsten geehrt werden; die AK-Sieger können noch nicht ermittelt werden:-| Dies kann man am Abend auf der Website nachlesen. Ob ich also die Laufsocken bekommen hätte ..., wer weiß. Jetzt begrüßt mich aber auch Justino (mein alter Angstgegener in der AK); er startet nach Krankheit und infolgedessen zu wenig Training auf der 10 km-Distanz ..., aber erst um 11:45. Da stehe ich schon wieder mit einem Kaffee am Bahnhof auf dem Gleis und der RE 30 bringt mich - wieder über Hanau - wohlbehalten nach Frankfurt zurück. Nachtrag: Die Listen sind draußen. Gesamt werde ich 19. (M von 116) und, fast wie befürchtet, 2. in der AK M55 (von 17); der Rempler gewinnt, mir doch egal. Obwohl ..., der 2. Sieger ist der 1. Verlierer:-| Im Laufreport heißt es dazu: "... finishte bereits der schnellste M55-Starter, Gunnar Dussa von der LLG Wonnegau, in beachtlichen 1:22:43 Stunden. Lange duellierte er sich mit dem M55-Zweiten Hans Dietmar Jäger von Spiridon Frankfurt, der mit 1:23:21 Stunden dicht an seine Vorjahreszeit heranlief. Begleitet wurden sie anfangs vom Jugend-Sieger Lasse Niehues vom MTV Gießen (1:25:33 Stunden)." [5.4.22] Quelle [5.4.22]

Meine selbstgestoppte Zeit hat am Ende Bestand: 1:23:21! Hier die Einlaufliste und die AK-Wertung.

26.3.-18.4.2022 Frankfurter Halbmarathon (virtuell)

Unser Halbmarathon wurde schon früh abgesagt und findet nur virtuell statt. Statt dessen gehe ich wandern, fahre Rennrad und nehme an 3 anderen Läufen teil (s.o.).

22.3.22: Leistungssport oder kein Leistungssport, das ist hier die Frage ...

Leistungssport ade! ... die Zweite? Spaß am Laufen, ohne Streß, zum Wohlfühlen, sich regelmäßig bewegen ..., kann das Leistungssport sein? Gerade wenn die Sonne lacht, im Park die Vögel zwitschern und Dir auf dem Rennrad der Wind um die Nase weht? Nein, das ist kein Leistungssport, so wie ich ihn verstehe!

In 2 Wochen will ich den Halbmarathon in Gießen laufen; da wird es Zeit für ein paar lange Intervalle. So avisiere ich heute 3 x 2.000 m in 4:00 min/km. Da Markus sich beim Einlaufen nicht blicken läßt und Andreas vorab schon gelaufen ist, muß ich neue Allianzen schmieden: Gabi will die pace mitlaufen, vlt. 1.000 m + 600 m mit 400 m Pause, das würde passen (sie startet Sonntag in Berlin bei den oBBM über 10.000 m auf der Bahn [22.3.22]). Und Heike läßt sich auch erweichen, mitzulaufen (bei ihr steht die sub 40 ja bald an:-) Zu Beginn des Lauf-ABC schlägt Markus dann doch auf: Super! So verabreden wir 3 x 2.000 m bzw. 3 x (1.000 m + 600 m) in 4:00 mit P=4:00: 7:53,87 (3:57), 7:41,33 (3:51), 7:36,81 (3:48). Damit liegen wir gut im Rennen! Doch Markus will eine weitere Wiederholung anschließen; Gabi steigt aus und ich schließe mich Heike an: 3:51,97 + 2:11,19 (3:47).

Wenn ich vorletzten Freitag 16,8 km mit 4:55 min/km laufe, letzten Dienstag aussetze (wegen Regen), Donnerstag eine doppelte Pyramide (400-800-1.000-800-400) gut mitlaufen kann und Montag 9 km mit 5.20 min/km absolviere (Ø 142 HF) an der Schwelle: Ist das jetzt Leistungssport oder kein Leistungssport? Ich würde es eher Effizienz nennen: "Richtig trainieren bedeutet, möglichst wenig Zeit dafür einsetzen, die (Kraft-)Anstrengung richtig dosieren und - besonders wichtig - Pausen einhalten! Wer das hinbekommt, trainiert effizient." Quelle [22.3.22] Anders gesprochen: Mit mglst. wenig Aufwand viel rausholen. Naja, die Quittung werde ich in zwei Wochen bekommen:-) Nachtrag I: Heute (29.3.22) letzter Nageltest für den Halbmarathon am Sonntag in Gießen; mit Heike, Kathi und Markus entscheide ich mich für 10 x 400 in 1:28 (pace 3:40 min/km). 1:26, 1:23, 1:22, 1:21, 1:20 / 1:20, 1:20, 1:18, 1:20, 1:19 Dies entspricht Ø 1:21 (pace 3:22 min/km) oder 81 sec.! Und das Wetter schaut gut aus: 2-6°C, heiter bis wolkig.

12./13.3.22: G1-Rennradtraining Rheinhessen / Odenwald

Glück gehabt! Sowohl auf der Hin- wie auch auf der Rückfahrt schmeichelt der Wind tendentiell im Rücken:-) So macht das Alternativtraining natürlich besonder Spaß: Am Main mit Rückenwind nach Mainz, kreuz und quer durch Rheinhessen und in der Rheinebene durch's hessische Ried nach Zwingenberg. Zurück zuerst durch den Odenwald und dann nordwärts gen Offenbach und Frankfurt wieder mit Rückenwind.Hier paar Eindrücke der Tour.

Bei bestem Frühlingswetter starte ich in Frankfurt bei 10°C: Am Main - über den mittlerweilen durchgehend geteerten Weg - nach Mainz - mit schönem Rückenwind! - und nach Süden schon in den Weinbergen beim Turm in Bodenheim, dem Tor zur Rhein-Terrasse. Jetzt fahre ich kreuz und quer durch Rheinhessen: Ebersheim, Nieder-Olm, Zornheim, Hahnheim, Selzen, Mommenheim (südlich von Lorzweiler auf), Nierstein, mit dem Rhein im Hintergrund. Hier kehre ich ein für Kaffee & Kuchen, selbstgebacken! [13.3.22] So gestärkt fahre ich über Oppenheim und die rheinhessische Ferien-Liebfrauenstraße, Gimbsheim, Eich und Hamm zur Rheinfähre Gernsheim: Ein besonderer Fahrgast fährt als blinder Passagier mit; am anderen Ufer mache ich Pause im Fährhaus bei Riesen-Wilschweinbratwurst und Wein. Schnell verlasse ich die Straße und fahre den Stockweg durch's Hessische Ried auf der Stockweg-, der Venuleth- und der Lange Schneise [13.3.22] auf Langwaden, Fehlheim und Rodau, um das Tagesziel Zwingenberg zu erreichen. 124 km Ø 24,2 km/h (5:08) 688 Hm Am Sonntag komme ich nach dem Frühstück später los, egal: Es geht sofort in den Odenwald! Hochstädten, Balkhausen, Staffel, Beedenkirchen, Reichenbach, Gadernheim, Brandau. Nicht der direkteste Weg, doch ich suche die Herausforderung am Berg:-) Vor Lützelbach rechts ab, an Neunkirchen vorbei und über Winterkasten, Reichelsheim und Unter-Ostern nach Ober-Mossau: Hier will ich im Gasthof Schmucker Rast machen, doch wie beim letzten Mal ist der Gasthof geschlossen:-( Bestes Wanderwetter am Wochenende, ich verstehe es nicht! So fahre ich direkt weiter nach Norden über Böllstein nach Brensbach: Hier bekomme ich im Scholze Gret [13.3.22] um kurz nach 14 Uhr wenigstens eine Kaffee, wenn auch nichts zu Essen. Weiter geht's über Höllerbach und an Hassenroth und der Veste Otzberg vorbei über Zipfen nach Groß-Umstadt zum/r Restaurant-Weinstube Brücke-Ohl [13.3.22]: Hier kriege ich endlich was zu Essen: Salat, Käsespätzle und ein kleines Glas feinherben Riesling vom Steingerück:-). Der Weiterfahrt steht nichts mehr im Weg: An Richen vorbei und durch den Wald nach Altheim, Münster, Eppertshausen, Ober-Roden und an Dietzenbach vorbei, Heusenstamm nach Offenbach. Am Main fahre ich die letzten Kilometer der schon tief stehenden Sonne entgegen. 128 km Ø 22,1 km/h (5:47) 1.639 Hm So stehen insgesamt 252 km mit 2.327 Hm auf der Uhr; klar, die Hm drücken den Schnitt, denn am Berg bekomme ich i.M. noch kein Druck auf's Pedal:-| Die Temperatur pendelt zwischen 10 und 15°C, bei Pausen sind auch 20°C drin! Motto: Eile mit Weile!

5.3.22: WLS Rodgau-Jügesheim Lauf 4

38 vorne ... aber nur fast:-) Unverhofft komme ich zum Start (im Bildzentrum von rechts: Markus, Andreas und ich, leicht verdeckt) beim allerletzten Lauf der WLS'n in Rodgau-Jügesheim: So kann ich es zum ausgehenden Winter noch mal krachen lassen, ... was leicht mißlingt. Spaß war aber garantiert!

Vorbemerkungen: Wieder kann ich auf einem Wanderwochenende Kraft schöpfen für den anstehenden Wettkampf in einer Woche: Sonntag geht es von Lorchhausen 16,5 km auf dem Rheinsteig (Blick nach dem Aufstieg auf Bacharach) und Rheinburgenweg nach Oberwesel zum Weingut Zum Lamm [6.3.22] und Montag 22,5 km zurück den Rheinburgenweg über Bacharach nach Lorch; hier ein paar Wanderimpressionen. An-/Abreise - klar! - mit dem Öffentlichen:-)

Der Wettkampf: Naja, es wäre zu schön gewesen, beim allerletzten Lauf (der für mich nur möglich geworden ist, weil Uwe absagen mußte) der WLS'n dieses Ziel zu erreichen, eine 38 vorne; obwohl die Bedingungen schon recht optimal waren: Gruppenbild vor dem Lauf mit Mocki. Egal, 10 km in 39:09 (30 sek. schneller als im Januar, 2 min. schneller als im Dezember) und eine pace von 3:55 min/km! Es reicht in der AK M55 für den 4. Platz (von 35) - ja, das erinnert mich an die Jahre in der AK M45 -. Gesamt werde ich 75. M (von 223). Das Beste neben dem kalten und sonnigen Wetter ist aber, daß wir Wettkämpfe 'ganz wie früher' austragen und im Pulk schnell laufen können! Zuerst in der Trainingsgruppe mit Andreas und Heike 3:58, 4:00, 3:53 kann ich mich absetzen und es steigt Matthias aus 3:56. Ich habe meine pace gefunden, bin selbst überrascht 3:56, 3:55, 3:50. Jetzt werden mir vor mir Laufende zu langsam, ich überhole 3:53, 3:51 und werde wieder von Holger überholt; so geht es bis in's Ziel: Ein toller fight, danke! 3:54 Hier die offizielle Ergebnisliste.

Nachtrag I: Heute Intervalltraining mit 10 x 400 m in 1:26,65 - 1:27,67 - 1:27,81 - 1:19,65 - 1:22,01 - 1:21,48 - 1:18,07 - 1:24,79 - 1:24,39 - 1:35,73 = Ø 1:23,61 Heureka! Nachtrag II: Heute (11.3.22) erstmals wieder ein längerer Lauf; der Spann im rechten Fuß läßt es zu, gottlob! 16,8 km mit pace 4:55 min/km (17,7 km 4:40), größtenteils im Schwellenbereich, mit 'Endspurt' in 4:30 :-| ... obwohl ich mich gar nicht so angestrengt gefühlt habe.

20.2.21: Halbmarathon Mörfelden mit Uwe

Diesmal spielt uns das Wetter einen Streich: Leichter Dauerregen ist angesagt und evtl. schweres Geläuf im Wald sowie Astbruchgefahr nach den Winterstürmen der letzten Tage läßt Uwe vom Lauf Abstand nehmen. Und so starte auch ich - ohne regulären Startplatz im ausgebuchten Wettbewerb - nicht ..., nach einer alternativen Wanderung durch die Weinlagen in Groß Umstadt am Vortag:-)

12./13.2.21: Alternativtraining

Erstes Wochenende im neuen Jahr mit anständigem Wetter. Ein eiskalter Wind bläst, so lasse ich das Rennrad stehen und gehe zweimal wandern durch die Weinlagen um Groß-Umstadt: Am Samstag mit Picknick und Einkehr - hier ein Weinlaubengang im Gewann Eselsberg - und am Sonntag etwas zügiger ohne Picknick und Einkehr. Noch mehr Sonne im Gewann Eselsberg, herrliche Kontraste und weite Landschaften, Frühburgunderreben in der Lage Steingerück. So kommen 2 x 21,1 km zusammen; mal im HF-Bereich Aufwärmen, mal im HF-Bereich Fettverbrennung:-) Und Sonntag reicht es noch für den Einkauf in der Odenwälder Winzergenossenschaft [13.2.22].

5.2.22: WLS Rodgau-Jügesheim Lauf 3 mit Uwe

Endlich, Sonne! ... nach Wochen trüben Wetters. Wir fahren zu viert mit dem Öffentlichen raus nach Rodgau Jügesheim. Dabei schwadroniert Andreas von Regen zum Start:-( Ich begleite Uwe (verdeckt) seit längerem mal wieder; die nicht ganz einfache 10 km-Strecke absolviert er in knapp unter 55 min.: Respekt! Wir lassen den Lauf Revue passieren, begleiten Patricia und Uwe zum Auto und machen uns auf die Rückfahrt: Gottlob von Regen keine Spur:-)

23.1.22: 'Marathonstaffel' Mörfelden 10,55 km

Hattrick! ... fast Seit 2017 mit der Unterbrechung in 2018 (Nichtteilnahme), 2019 (nicht Ü200) und 2021 (Corona) gewinne ich - in leicht wechselnden Besetzungen, aber konstanter Leistung (10 km-Splitzeit) - mit der Staffel die Ü200-Wertung! "... den siegreichen Spiridon-Senioren Christian Weber, Hans Dietmar Jäger, Markus Lohnes und Andreas Menk. Die Teamwertung der Jung-Senioren (sprich M40) holte sich 'natürlich' ebenfalls Spiridon Frankfurt (2:48:27) ..." LaufReport [25.1.22]

Zeitgleich mit der dritten Frau Emma laufe ich nach 41:47 (10,55 km) über die Ziellinie, werde 38. (von 280) gesamt und mit Abstand 1. der AK M55 (von 32). Heureka!

15.1.22: WLS Seligenstadt Lauf 3

Auch dieser Lauf - als Ersatz für Jügesheim - fällt für mich aus: Wir wandern mit der Wandergruppe auf den Altkönig auf unserer traditionellen Glühweinwanderung ..., mit Nebel bei Auf- und Abstieg und tollem Blick über die Wolkendecke im Abendlicht! So wird die 'Marathonstaffel' vollends zum Sprung in's kalte Wasser!

8.1.22: WLS Rodgau-Jügesheim Lauf 3

Wegen Änderungen der Infektionslage und Anpassung der Gesetze über den Jahreswechsel kann das Konzept zum 3. Lauf nicht schnell genug umgesetzt werden: Der Lauf fällt aus:-( Und dabei war es - nicht nur für mich! - der ultimative Test nach dem Rennradtraining und vor der Marathonstaffel:-|

24.12.21-5.1.22: G1-Wintertraining mit dem Rennrad

Beendet: Von Narbonne (F) nach Marseille (F) ..., über Sitges (E) sind 1.250 km mit dem Rennrad bei 9 Tagen Sonne und 2 Wolken-/Nebeltagen. Die Großräume um Barcelona und Marseille gefallen mir immer weniger; doch gerade das spanische Hinterland beeindruckt mit toller Architektur der Modernisme und Landschaft genau wie in Frankreich die Corbieres! Hier zum Reisebericht ... mit vielen Photos!

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