Laufen: Zwischen den Jahren 2020

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

Die Vorgeschichte

Trotz desolater Saison in 2019 ist die Motivation am Ende des Jahres sehr gut. Mit einer etwas anderen Einstellung bewältige ich den ersten Teil der Winterlaufserien und absolviere das traditionelle G1-Rennradtraining im Winter. So vorbereitet will ich den Schwerpunkt des neuen Jahres 2020 auf zwei Halbmarathons legen: Hamburg und Bodensee. ... bevor ich dann nachstes Jahr in der neuen AK durchstarte:-)

Alle Bilder mit Namensbestandteil _n_, _n, _o oder _o_ - falls nicht anders angegeben - Quelle: Fratzenbuch

Start in den Juni

Start in den Juni: Noch ein paar Tage hält das frühsomerliche Wetter an und läßt Trainingsfahrten mit dem Rennrad, Wanderungen und ein Intervall-Training zu. Doch der Wind dreht ...

Nachtrag XI: Über das Pfingst-Wochenende wollen wir zu fünft an der Nahe wandern; das nehme ich zum Anlaß, mit dem Rennrad anzureisen (29.5.20): Mit Frank geht es am Main vorbei an Hochheim nach Mainz (Rheinpromenade), wo sich unsere Wege trennen und Frank nach Frankfurt zurückfährt. Zum Schorsch hat wieder offen (ups, hier gibt es ja auch schon Kirner!) und so gibt es für mich auf der Rheinterrasse Kaffee & Kuchen. Nach den Ingelheimer Rheinauen passiert gegenüber Bingen ein ICE I die Weinhänge von Rüdesheim (mit dem schönen Restaurant-Dome Car) und ich folge ab der Mündung der Nahe in den Rhein der Nahe, wo ich kurze Zeit später Bad Kreuznach erreiche. Später (mit Felsformationen Rotenfels nach Bad Münster am Stein) versuche ich eine 'Abkürzung', die sich später als etwas unwegsam heraustellt:-) Über den Marktplatz mit Rathaus von Bad Sobernheim erreiche ich Weiler bei Monzingen, wo ich das erste Glas aus dem Weingut Schmidtburger Hof [3.6.20] in der untergehenden Sonne genieße. 131 Ø 25,3 (5:10) 639 Hm

Die erste Wanderung (30.5.20) führt uns insgesamt 23 km an Kornfeldern vorbei und über Feld & Flur, bis wir die Jakobskanzel am Felsengarten über dem Kellenbachtal erreichen. Über weitere Aussichtspunkte und den Ort Simmertal (ohne eine Einkehr:-( geht's nach Weiler zurück. Die zweite Wanderung (31.5.20) führt uns über 21 km zum Wingertsberg: Oberhalb von Weiler an der Weinpresse vorbei durch die Weinberge bei bestem Wetter entlang der einprägsamen Wandermarkierung:-) Vom Aussichtspunkt Martinstein oberhalb gleichnamigem Ort haben wir einen Blick entlang der Felsen hinüber zum Schloß Dhaun. Wir überqueren die Nahe und steigen gegenüber wieder auf, wobei Blumen bestimmt werden und ich einen Blick in's Unterholz werfe. Zwischendurch werden Wacholderblüten geerntet und wir steigen wieder ab zur Nahe, die wir nach Monzingen überqueren. Hier beeindruckt der alte Ortskern mit seine Architetkur: Mittelalterliches Renaissance-Fachwerk wohl vom Ende des 16. Jh. mit einer schönen Eckfenster-Laibung, reiches Renaissance-Fachwerkhaus mit Erkern (vorne) und das Rathaus als spätklassizistisch geprägte Neugotik von ca. 1860, sehr reich geschmücktes Fachwerkhaus von 1589 und dieses nichtklassifizierte - leider leerstehende - Haus unterhalb der Kirche aus dem 12.-15. Jh. Die dritte Wanderung (1.6.29) starten wir in Kirn oberhalb der - schon erwähnten - Brauerei (14 km): Nach der Besichtigung der Ruinen der Kyrburg mit tollem Blick in die umliegenden Täler (ganz im Hintergrund schon Schloß Wartenstein) steigen wir in einem Tal an auf eine leicht gewellte Hochfläche, auf der wir uns dem Ab- und Aufstieg zum Schloß Wartenstein nähern. Zum Schluß der Runde passieren wir die Kirner Dolomiten: Hier wird zwar viel geklettert, doch die echten Dolomiten sind imposanter:-| Beenden tun wir die Runde - klar! - mit einem Blick über Kirn.

Am selben Tag beende ich mit Uli im Gastgarten des Weingut Badischer Hof [4.6.20] das Wander-Wochenende und starte gegen 15:30 die Heimreise mit dem Rennrad: Ich verlasse die Bier-Gegend (hier Merxheim), kürze einige Nahe-Schleifen ab und erreiche die hügelige Landschaft der Wein-Gegend Rheinhessen (bei Wolfsheim), wobei ich die Straußwirtschaft vom Weingut Hees links liegen lasse. Nach ein paar Intervallen vor Mainz-Gustavsburg und Kelsterbach passiere ich das schon geschlossene Lilu [4.6.20] und komme mit den letzten Sonnenstrahlen - und auf der letzten Rille - zu Hause an:-) 113 Ø 24,5 (4:37) 820 Hm

Nachtrag XII: Nach langer Abstinenz und Rennradausfahrten und Wanderungen steht heute (3.6.20), dem letzten sonnigen Tag vorest, ein Intervall-Training an mit 6 x 400 m. Wir laufen uns erst zum Sportgeländer der Goethe-UNI ein, welches wieder offen sein soll; doch selbst Michaela als Prof' der UAS bekommt dort keinen Eintritt:-( So laufen wir weiter zur 400 m-Strecke bei Blau Gelb. Hier kann ich mich immerhin leicht steigern: 86,23 - 80,99 / 80,53 - 79,04 / 79,98 - 77,65 (leichter Gegen- - Rückenwind)) Ø pace = 80,74 = 3:21,84 Die Waden sind jetzt zwar schwer, doch wir planen schon die 10 x 400 m:-)

Nachtrag XIII: Vor unserem langen Ritt am Donnerstag will ich eine Test-Tour unternehmen: 11:20 starte ich (gottlob mit Rückenwind!), Ziel ist Burgsinn. Am Main biege ich nach Groß-Krotzenburg und Kahl über Alzenau und Hörstein (am Weingut vorbei) ab in den bay. Spessart: 14:00 hier 14°C; 14:13 sind es 13°C; für die Abfahrt vom Waldhaus Engländer - mit 460 m der Scheitelpunkt - ziehe ich mich warm an. Kurze Zeit später passiere ich den aufgelassenen Bahnhof von Heigenbrücken. Größtenteils ohne viel Motorradlärm rolle ich hinunter zum Main, nach Lohr, folge dem Fluß jetzt im warmen Tal und anschließend dem ansteigenden Sinntal nach Burgsinn: Hier besuche ich die Schnappsbrennerei von Richard Wenzel: Die "Oma" macht mir auf und der Sohn füllt die Fläschchen mit den leckersten Tropfen! Unerwartet werde ich noch zu Kaffee & Kuchen eingeladen. Dann beeile ich mich, den Zug in Schlüchtern zu bekommen ..., aber ich komme trotz einer Höchstgeschwindigkeitsfahrt über 36 km 45 sek. zu spät:-( So rolle ich das Kinzigtal nach Bad Soden-Salmünster, versorge mich mit dem Nötigsten für die Bahnfahrt und erreiche Frankfurt Hbf mit den letzten Sonnenstrahlen. 180 Ø 27,3 (6:36) 1.600 Hm Mitgebracht habe ich: Haselnuss-Geist, Schlehen-Geist und Winterzauber (BTW: Die Etiketten hat die "Oma" geklebt;-)

... doch der Wind dreht: Mehr und mehr liegt mir die Fahrt mit dem Rennrad denn die Laufeinheiten. Mal sehen, wohin das während Corona noch führt. ... mir fehlen die Wettkämpfe einfach als Motivation:-| ... und jetzt schon wieder:

Nachtrag XIV / Rad-Training: Das lange Wochenende wollen Lothar und ich in die alte Heimat: Darmstadt-Fürstenberg bzw. Frankfurt-Paderborn! Donnerstag streichen wir die Hinfahrt wegen Regen zu Beginn in Frankfurt. Freitag (12.6.20) sieht um so besser aus! Auf der IRONMAN-Strecke geht es nordwärts: Bad Vilbel, Friedberg, Bad Nauheim, Butzbach und Gießen. Hier wird das Elefanten-Klo scheinbar saniert, wir werden umgeleitet und geraten in der Fußgängerzone an ein Cafe ..., wo wir spontan ein 2. Frühstück einlegen:-) Weiter geht die schnelle Fahrt - z.T. auch den Lahn-Radweg - trotz Gegenwind auf den ersten 100 km; in Marburg können wir am Italiener (Colesseo [14.6.20]) nicht vorbeifahren. Jetzt geht es die nächsten 100 km mit Rückenwind voran: Lahn-Tal, Frankenberg, Eder-Tal, Korbach. Und wieder Pause! (In der Vinothek Pawel [14.6.20]: Den Moscato Giallo [14.6.20] konnte ich nicht unprobiert lassen:-) Dann kommen schon die ersten Windräder - am Horizont - in Sicht. Und nach Bleiwäsche kommen uns Jan und Torsten entgegen, die mich nach Kirchborchen begleiten wollen auf den letzten Kilometern. An der Aabachtalsperre machen wir Pause (Torsten hat eine Cola für mich dabei:-) und ein Selfie. Über die Staumauer fahren wir nach Fürstenberg, wo Lothar die Tour beendet (er hat die 27 km von Darmstadt nach Frankfurt ja schon extra in den Beinen). Z.T. über Schleichwege fahren wir zu dritt weiter: Helmern, Henglarn, Etteln, Altenau-Tal, Kirchborchen. Hier komme ich bei Jan unter; den Abend erzählen wir alte Heldengeschichten am Grill & bei Bier und 25°C bis 23 Uhr. 224 Ø 27,0 (8:18) 1.857 Hm ca. 11:00 Nach einem Frühstück begleitet mich Jan am Samstag (13.6.20) nach Paderborn; hier schaue ich, ob meine alte Schule noch steht. Der Rest des aktiven Ruhetags gehört den Eltern. Abends bangen wir alle noch, wie sich der Sonntag für die Rückfahrt gestaltet. Die Aussichten sind alles andere als verlockend:-( +16 Doch am Sonntag (14.6.20) um 6 Uhr ist es trocken, das Frühstück steht im Wintergarten schon auf dem Tisch und es sind 20°C! Bei diesem Wetter spricht nichts gegen einen Start! Und auch die Aussicht auf die gesamt Strecke ist vielversprechend! Jetzt fahre ich die Strecke im Altenau-Tal und dem Sonnenaufgang im Anstieg nach Henglarn bis Fürstenberg rückwärts; Lothar kommt mir auf dem Grasweg entgegen. Die Wolken hängen zwar tief und die Straße ist feucht bis naß. Doch wir halten in Beringhausen nur kurz (gefühlt 2 min.) unter dem Dach der Tankstelle, dann sind die Tropfen vorbei. Padberg, Adorf, Flechtdorf: Wir verlassen das Sauerland und legen in Korbach ein 2. Frühstück ein. Eder-Tal, Frankenberg, Lahn-Tal, Marburg: Hier fahren wir zwar am Colosseo vorbei (er hat draußen gar nicht bestuhlt:-( Doch etwas später entscheiden wir uns doch, zu essen: In der Nero Pastamanufaktur [14.6.20]. Anschließend wieder z.T. den Lahn-Radweg, dann Gießen, auf Butzbach, Bad Nauheim, Pause bei knalle Sonne in Friedberg und Frankfurt ist nicht mehr weit;-) Auf der IRONMAN-Strecke fahren wir über Bad Vilbel nach Frankfurt (und Lothar noch weiter bis Darmstadt). 231 Ø 28,4 (8:07) 1.892 Hm ca. 9:30 Im Rückblick haben wir ganz schön Massel gehabt mit dem Regen, denn wir sind eigentlich trocken geblieben auf der ganzen Strecke!

Nachtrag XV: Da wir wegen Corona keine Bahn finden, auf der ungestörter Betrieb möglich ist, laufen wir die 10 x 400 m-Intervalle heute (18.6.20) im Niddapark [20.6.20] auf der Lindenallee des alten PSV [20.6.20]: 91, 90, 86, 85, 84, 84, 82, 83, 80, 81. Das ist weit weg von meinen Bestzeiten; doch für die trainingsarme Zeit i.O.:-) Am Sonntag (21.6.20) laufen Frank, Michaela und ich zum Main, treffen dort 9:00 Uhr Nadine und Marc und laufen in verscheidenen Gruppen am Main bis Rumpenheim zur Fähre und zurück: So stehen beim langen Lauf 30 km mit 5:20 auf der Uhr. Ungewohnt ist's, doch gehen tut's. Das klasse Wetter tut ein Übriges dazu ... Die 10 km heute (26.6.20) - bei 30°C - gehen dafür ganz gut: 4:42, 4:30, 4:16, 3:57 und im Schnitt 4:31. Ein Wettkampf könnte kommen ... Heute (30.6.20) nutze ich die Wolkenlücke für 6 x 400 m-Intervalle - 96, 89, 85, 85, 82, 82 - bevor sich der Himmel zuzieht. Hoffentlich tut sich die Wettervorhersage für morgen nicht bewahrheiten, so daß der Mittwochstreff um 19 Uhr als Monatsabschluß wieder ausfällt: "wir laufen grundsätzlich auch im Regen, aber gerade habe ich auf dem Smartphone eine Unwetterwarnung bekommen und nachdem ich mit Jochen mal einen Lauf bei Gewitter gemacht habe,bei dem um uns herum die Bäume umgefallen sind, würde ich es heute ausfallen lassen." ... das Wetter hält, doch die Gruppe fällt auseinander: So laufe ich zum Monatsabschluß locker gut 8 km, fertig!

Mai mit Alternativ-Training

Nachtrag VIII: Am Samstag (2.5.20) steht wieder mein Standard-Training im Grüneburgpark an: 4:38, 4:12, 4:03 Dabei endet die letzte Runde mit ein paar Regentropfen; anschließend kochen wir lecker Risotto:-) Sonntag (3.5.20) geht's bei teils sehr sonnigem Wetter mit dem Zug nach Lorch: Hier wandern wir auf dem Rheinsteig (folgen dabei auch dem 'Weinglas' auf dem Hessenweg) nach Kaub (Burg Pfalzgrafenstein im Rhein), setzen mit der Fähre über und es geht hoch zum Rheinburgenweg: Dort erstmal Picknick! Über Bacharach und am Rhein entlang endet die Wanderung nach gut 25 km in Niederheimbach am Bahnhof, von wo es mit dem Zug zurückgeht. Donnerstag (7.5.20) steht ein längerer Lauf auf dem 'Programm': Gut 20,5 km laufe ich durch den Niddapark mit pace 4:56. Vorgestern (8.5.20) geht's mit dem Rennrad nach Rheinböllen zu Freunden (109 km, Ø 23,9 km/h, 4:35, 794 Hm), wegen Regenwetter - ausgerechnet in einem Streifen meiner Heimfahrt! - gestern (9.5.20) mit dem Zug zurück und am Nachmittag laufe ich mit Jörn zusammen eine knappe 12,5 km-Runde im Niddapark im G0-Tempo (pace 6:04:-)

Nachtrag IX: Dieses Wochenende (16./17.5.20) ist klasse Wetter angesagt! So starte ich mit dem Rennrad und ganz leichtem Gepäck zur ersten Tour seit langem mit einer nicht-privaten Übernachtung. Am Main nach Offenbach und über Groß-Umstadt in den Odenwald; hier über Höchst an Annelsbach vorbei schlängelt sich die Straße aus dem Wald durch die Felder. Sehnlichst erreiche ich dann die Schmucker-Brauerei mit Gasthof, doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände leider 13 min. nach Küchenschluß:-( Ein 'Schnitzel-Brötchen' wird mir angeboten; statt Wildgulasch. Aber für eine 'Schnitzel-Brötchen' fahre ich nicht zum Gasthof der Schmucker-Brauerei. Es geht direkt weiter und nach 107 km kehre ich in Wald-Michelbach im netten 'Cafe in der Gass' ein: Traumhaft und lecker Kaffee & Kuchen! Kurz hinter Wald-Michelbach erreiche die Kreidacher Höhe (423 m), mit Blick in's Tal des Mörlenbachs über den Stallenkandel und die nachfolgende 'Juhöhe' (die ich nicht mit bedacht habe) dann Heppenheim: Toller Blick aus dem Hotelzimmer über den Markt auf's alte Rathaus! Abends kommt Uli vorbei und auf dem Markt beim Schwan [18.5.20] essen wir zu Abend: Ich lasse mir die Vesperplatte (mit Jazz-Musik: Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Himbeeressig und Walnussöl) schmecken mit lokaler Heimatliebe [18.5.20]. (ca. 130 km, ca. 1.500 Hm) Den Tag beginne ich vor dem Hotel Villa Boddin [18.5.20] mit dem Frühstück in der Sonne. Schnell geht es den Rad-Wegweisern folgend über Lorsch (das Kirchenfragment) nach Worms und am Rhein - am Fährturm Nordheim (Zur Geschichte hier mehr!) [18.5.20] sowie am "Wir bauen uns ein Atomkraftwerk" Biblis und Winterdeich nach Gernsheim zur Fähre: Hier ist mächtig was los, ich mache Pause mit Wildschweinbratwurst und Blick auf das Gernsheimer Hafenbecken 1. Nach dem Übersetzen und am Rhein nordwärts biege ich in Nierstein nach Rheinhessen ab: Hier folge ich Wirtschaftswegen durch die Weinberge nach Elsheim zum Weingut Hees mit Straußwirtschaft (der auch auf dem Preungesheimer Markt am Gravensteiner Platz [18.5.20] vertreten ist), wo ich Bruder, Freundin & Nichte treffe. Durch Mainz-Bretzenheim fahre ich noch bis Flörsheim, wo die S-Bahn gerade passend vorbeikommt;-) (122 km, Ø 23,3 km/h, 696 Hm)

Nachtrag X: Heute (21.5.20) treffe ich mich - nach 30 km Anfahrt bei bestem Wetter - in Eppertshausen mit Lothar (aus Darmstadt) und wir fahren gemeinsam durch den Odenwald: Herrliche kleine Straßen, die Motorradfahrer halten sich gottlob in Grenzen! Am Point of no Return in Ober-Mossau kehren wir beim Schmucker ein. Auf der Rückfahrt lerne ich Fränkisch-Crumbach (Gasthaus Crumbacher Stuben) [21.5.20] und Hippelsbach (Hippelsbacher Bauernstube) [21.5.20] kennen, wir kehren aber selbstredend nicht nochmals ein;-) In Eppersthausen trennen sich unsere Wege, doch am Gasthaus Wildhof [21.5.20] kann ich nicht vorbeifahren - wo zwar einiges los ist, doch selbst bei bestem Wetter bleiben Tische leer - und kehre auf Kaffee & Kuchen kurz ein. Eine halbe Stunde später erreiche ich Frankfurt: 153 km, Schnitt 27,0 km/h, Fahrzeit 5:41, 1.234 Hm:-) bei 20-30°C.

6.4.-10.4.20: Rennrad G1-Training light

Beendet: Aus dem G1-Radtraining wurde diesmal nur ein G1-Radtraining light. Doch das super Wetter hat entschädigt: 640 km mit head- & tailwind werden eine gute Grundlage schaffen für das Training auf den HM HH Ende Juni.

Bei den vielen Absagen der Läufe und der dadurch etwas fehlenden Motivation entdecke ich das Radfahren wieder: Statt Norditalien oder Südfrankreich verlege ich das G1-Radtraining etwas ungewohnt an Main & Rhein. Hier der kurze Reisebericht der 640 Trainings-km nach Mainz und Leverkusen.

Nachtrag VI: ... und bei dem schönen Wetter hänge ich paar Tage später eine 140 km-Tour an: Südmainisch über die Gustavsburger Brücke durch die Weinberge nach Nierstein, durch die Weinfelder Rheinhessens (hier zwischen Mommenheim und Zornheim) nach Mainz und nordmainisch zurück (26,5 km/h).

Nachtrag VII: Das trockene & sonnige Wetter wie auch das Lauftraining gehen weiter: Im Grüneburgpark laufe ich mein Standard-Programm (Mi., 22.4.20) mit 4:48, 4:31, 4:17, 3:57; immerhin ... Am Freitag (24.4.20) erkunden wir das Frankfurter Umland mit dem Rad: So lerne ich (Fahrt auf Niederdorfelden) die Wasserburg Dorfelden (Überlagerung des Bing-Lufubildes bei viamichelin.de und der OSM-Karte) kennen und wir picknicken auf dem Schäferköppel (wo man auch im KFZ die Natur genießen kann:-|. Und heute (Sa., 25.4.20) geht es mit Markus und dem Rennrad in den Odenwald; wir besuchen seine Mutter in Erbach auf Kaffee & Kuchen. So stehen bei frischem aber sonnigen Wetter 149 km mit Ø 28,0 km/h (5:21, 1.256 Hm) auf der Uhr: Frankfurt - Offenbach - Eppertshausen (Treffpunkt) - Brensbach - Mossau/-tal - Unter-Mossau - Erbach - Kirchbrombach - Oberkinzig - Otzberg - Dieburg (Verabschiedung) - Münster - Offenbach - Frankfurt.

Voll in der Coronavirus-Krise angekommen und kein Ende in Sicht

Nachtrag IV: Bestes Frühlingswetter: Trocken und sonnig, morgens bisweilen frisch und nachmittags sehr angenehm! Heute (2.4.20) ist ein langer Lauf dran: In 4 Abschnitten laufe ich zum Niddapark, dort 2 Runden und zurück. Dabei soll die jeweils zweite Wiederholung schneller als die erste sein: 3,82 km - Ø 4:48 / 5,72 km - Ø 4:49 / 5,72 km - Ø 4:27 / 3,57 km - Ø 4:21 Das ergibt in Summe 18,83 km mit einer pace von 4:37 und stimmt positiv, zumal da noch richtig was gegangen wäre;-) Freuen tue ich mich jetzt schon auf die Ausdauer-Einheiten auf dem Rennrad! ... und Sabine Fritz gibt bekannt, daß der Brüder-Grimm-Lauf im Juni 'ganz normal' in Planung sei; ein Lichblick!

Nachtrag V: Das traumhafte Wetter setzt sich fort; leider aber auch die Absagen wegen der Corona-Krise:-( "Großveranstaltungen bleiben gemäß der Einigung zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Bundesländer bis einschließlich 31. August grundsätzlich untersagt." Quelle [18.4.20] Und das wird erstmal kein Ende nehmen. Jetzt wurde auch mein erster Saison-Höhepunkt ersatzlos gestrichen: Der Halbmarathon Hamburg! So bin ich jetzt erstmals mit Jörn gelaufen im Niddapark: Die pace von 6:00 min/km waren für ihn nach seiner Verletzung ein neuer Spitzenwert und für mich eher 'Abtrainieren'.

Seit 13.3.20: Absage aller sportlichen Wettkämpfe wegen der Coronavirus-Krise

Nachtrag I (zum Frankfurt Halbmarathon): Am Dienstag (10.3.20) laufen wir beim Training eine Pyramide: 200 m - 400 m - 600 m - 800 m - 1.000 m - 800 m - 600 m - 400 m - 200 m: 0:41 - 1:25 - 2:09 - 3:02 - 3:47 - 2:58 - 2:08 - 1:24 - 0:39 Hier informieren wir uns schon gegenseitig über wegen dem Coronavirus abgesagten Läufe (Freiburg; später auch Wintersteinlauf, Lauenburg, Gießen, ...). So fahre ich Donnerstag noch mal nach Bad König in die Odenwald-Therme zum Saunieren (wo das Coronavirus Gesprächsgegenstand ist), Freitag treffen wir uns im Mampf und wollen Live-Musik hören (die dann aber ausfällt; es ist auch schon recht leer) und nutze ich das Wochenende zu einer Radtour nach Mainz (Geburtstagsparty; wegen Coronavirus auch arg gerupft): Sa. 56,4 km hin noch bei z.T. dicken Regenwolken, später viel (Abend-)Sonne (Ø 25,9 km/h, 2:11); So. 68,7 km zurück bei Ø 15°C und ganztags Sonne (Ø 23,0 km/h, 2:59).

Nachtrag II: Dienstag (17.3.20) fällt die Ausstellungseröffnung im Klingspohr-Museum aus, wo ich eingeladen war; und die Läufe am 21. und 22. werden abgesagt wie auch die RadReiseMesse des ADFC, auf der ich vortragen wollte; die Helferparty vom Spiridon Frankfurt und das 35-jährige Abiturnachtreffen wird verschoben ... So geht es jetzt weiter: Nach und nach werden alle Aktivitäten gestrichen, vorerst bis in den Mai (Altstadtlauf Weinheim). Mein G1-Radtraining hatte ich anfangs noch schnell von Nordtalien nach Südfrankreich verlegt, nur um es dann anschließend zu streichen:-| Mal sehen, wann wir wieder über einen geregelten Sportbetrieb nachdenken können, mit Training und Wettkämpfen. Gottlob wird sportliche Aktivität aber bisher nie verboten, sondern immer ausdrücklich gewünscht [27.3.20]! So habe ich heute am Sonntag (22.3.20) das kalte aber sonnige Wetter (14°C) - mit dem starken Wind aus Ost! - genutzt für ein 'Motortraining' an Main und Rhein entlang bis Lorch (88 km, Ø 29 km/h); bei der Rückfahrt hatte der Zug mit dem Gegenwind aber scheinbar kein Problem;-) Mal sehen, ob ich mich zum Trainingstart am 6.4.20 auf den Hamburg Halbmarathon Ende Juni motivieren kann ..., auch ohne Wettkämpfe zwischendurch.

Nachtrag III: Dienstag (24.3.20) breche ich für 400 m-Intervalle auf zur Sportanlage der Goethe-UNI, um festzustellen, daß diese geschlossen ist. Ein Wächter vertreibt sogar Sportler, die dort alleine trainieren wollen! Auch die Sportanlage an der Wilhelm-Eppstein-Straße ist verrammelt. So kehre ich unverrichteter Dinge zurück. Doch heute am warmen (20°C) und sonnigen Freitag habe ich eine Strecke im Niddapark vermessen (400 m); der Belag ist ganz leicht wellig und wassergebunden mit teilweise etwas Split. So laufe ich nach dem Lauf-ABC 5 x 400 m (tw / hw): 73,88 / 78,72 - 76,46 / 79,45 - 75,40; d.h. Ø 74,91 (tailwind), Ø 79,08 (headwind); Ø 76,61. BTW: 400 m auf gerader Strecke zu laufen fühlt sich schon ganz anders an, als auf der Bahn:-| Und zum Ende der Woche am Samstag (28.3.20) fahre ich in den Odenwald und besuche Bruder & Freundin in Zwingenberg, zurück geht es ab Gernsheim mit der Bahn (130 km, Ø 27 km/h, 961 Hm, 16-20-16°C).

8.3.20: Als pace-Läufer 1:29 beim Frankfurter Halbmarathon

Beendet: Das Wetter hat ein Einsehen, nur der Wind bläst stramm aus West. Markus und ich bringen beim Frankfurter Halbmarathon aber eine erstaunlich große Zahl an Läuferinnen und Läufer in unter 1:30:00 zum Ziel vor der Haupttribüne im Waldstadion!

Mit den Salzkottenern - und natürlich Huchti als Mitläufer! - stimmen wir uns das ganze Wochenende schon auf den Halbmarathon am Sonntag ein. Die anfänglichen regnerischen Wetteraussichten weichen stabilem, trockenem Wetter bei 5-10°C, so daß wir sogar mit Sonne im Waldstadion vor der Haupttribüne einlaufen können! Aber der Reihe nach ...

Mit dem Öffentlichen reisen wir an und je näher wir dem Waldstadion kommen, desto mehr Läufer finden sich ein. Im Helfercafe ziehe ich mich um und begrüße Freunde und andere pace-Läufer. 9:30 steht das gemeinsame Photo der pace-Läufer beim Stand der Frankfurter Laufshops an; hier macht Jörn noch ein Photo von Markus und mir:-) Die 1:29 sollten wir schaffen ... Kurz einlaufen, in den Startblock stellen, es ist schon etwas frisch ... Und dann [9.3.20]: Der Startschuß!

Erstmals laufen wir 'andersrum', also in mathematisch positive Richtung: Die Unterführung und auch der schmale Waldweg wird uns so zu Beginn erspart. Typischerweise bildet sich um uns 1:29 (also unter 1:30) pace-Läufer eine große Traube [10.3.20], bisweilen ist es selbst auf der Straße eng, zu anfang auch sehr unruhig. Den ersten km-Zeiten traue ich nicht: 4:24, 4:13, 3:59, 4:24 Auf der Wendepunktstrecke der Isenburger Schneise kommen uns Kurt und Markus mit den 1:24-Fahnen entgegen und wir können uns Entgegenkommende grüßen: Ein großes Hallo! Wir passieren die erste Verpflegung und begeben uns auf die Gefällestrecke hinunter zum Main. Bei km 7 stehen 29:06 auf der Uhr (SOLL = 29:18), wir liegen also gut in der Zeit. 'Bergab' laufe ich jetzt leicht schneller, um etwas Puffer für den Anstieg am Ende herauszulaufen. Erstaunlich viele Läuferinnen und Läufer kleben noch an meiner Ferse, während Markus die Nachhut bildet. Durch Sachsenhausen gibt es jetzt fast durchgängig Stimmungsnester - wir passieren km 10: IST = 41:51, SOLL = 41:51! - und erreichen bei km 11 (IST = 46:09, SOLL = 46:06) den Main. Die nächsten 2 km direkt am Main [9.3.20] bläst uns ein strammer Wind entgegen: Markus und ich spannen uns vor die Gruppe und geben Windschatten [9.3.20] (hier verlieren wir ca. 10 sek gegenüber meiner Planung); mittlerweilen sammeln wir vereinzelt von vorne kommende Läufer auf. Auch auf dem Niederräder Ufer und in der Bürostadt bläst der Wind kräftig von vorne. Ab km 17 zählt es jetzt (IST = 1:11:53, SOLL = 1:11:37): Ich beginne, die Gruppe zu motivieren; denn wenn jetzt im Wald zwar der Wind nachläßt - Huchti meint, es wäre ihm regelrecht wärmer vorgekommen! - beginnt die Steigung hinauf zum Stadion. Doch die pace an der Spitze bleibt mit 4:11 gut hoch, so daß wir den Rückstand von nur 10 sek halten können. Markus sichert etwas weiter hinten das Ende der Gruppe ab; denn ich laufe auf 1:29, er will knapp auf 1:30 laufen. 4:12 Bei km 19 (IST = 1:20:15, SOLL = 1:20:07) liegt die Spitzengruppe sehr gut im Rennen, so daß ich mich ab km 20 - hier steigt die Straße nochmals gut an! - zu nachfolgenden Läufern zurückfallen lasse und sie individuell anfeuern kann ..., Markus am Ende der Gruppe dabei immer gut im Blick. Dann die Unterführung, die letzten Meter zum Stadion, Markus hat aufgeschlossen, wir laufen in's Stadion ein [10.3.20]; hier nutze ich die Zeit, um weitere Aspiranten mit Zielzeit unter 1:30 für einen Endspurt zu motivieren: Nach einer kleinen Gruppe und einer folgenden Lücke erscheinen drei Läufer, die ich noch anfeuern will. Ein Blick auf die Uhr [10.3.20]: Ja wir sind noch - zwar sehr knapp! - unter 1:30, so warte ich auf die drei 'Nachzügler' und wende mich zum Ziel ... doch *huch!* das ist noch ein kleines Stück entfernt! So setze ich zum Zielsprint an [10.3.20] und überquere die Zeillinie nach ... ja genau: 1:29:59! (Hier der Zieleinlauf komplett. [7,6 MB] "So, und der Hans Dietmar ... Hans Dietmar Jäger ... der jagt sie ... in's Ziel") Nur ein Läufer erscheint in der inoffiziellen Ergebnisliste mit Zeit unter 1:30 hinter mir: Punktlandung!

Im Zielbereich bedanken sich noch etliche Läufer für die Unterstützung durch uns pace-Läufer: Gern geschehen:-) Ich nehme Huchti in Empfang und wir genießen unser Siegerbier in der Sonne vor'm Stadion; doch wir sind beide froh, daß wir den Lauf hinter uns haben: Für jeden von uns war es eine ganz eigene Herausforderung. Anschließend duschen, noch bißchen Ratschen im Helfercafe, bei Sabrina in den 'Katakomben' vorbeischauen und auf die Heimreise machen. Im Cafe Metroplo treffen wir uns abschließend zu Kaffee & Kuchen, bevor sich Huchti auf eine leicht verspätete Heimreise macht (warum haben wir den Bahnhofswechsel von Hbf auf Süd nur beide übersehen).

1.3.20: Ausflug zur Offenbacher Rosenhöhe

Abgesagt! Auch der 10 km Rosenhöhe-Waldlauf findet wegen Sturmschäden im Wald nicht statt:-| So wird es nur eine kleine Radtour nach Offenbach ...

Außer Spesen, nichts gewesen! So oder so ähnlich kann ich es zusammenfassen. Ich habe zwar vor der Abfahrt im Internet in der Ausschreibung des Laufs [1.3.20] noch mal nachgesehen, von einer Absage war nicht die Rede. Da hätte ich auf der Homepage des Vereins [1.3.20] nachsehen müssen:-| So bleibt letzendlich eine kleine Radtour (26 km) bei schönstem Frühlingswetter mit Sonne zur Offenbacher Rosenhöhe; mal schob der Wind, mal drückte er.

16.2.20: Halbmarathon Mörfelden

Wegen angeblicher Sturmwarung tags zuvor abgesagt:-(

Nachtrag: Das Wochenende war ich in Hamburg, wo ich keinen geeigneten Lauf gefunden habe, so will ich am 1.3. in Offenbach starten beim 10 km Rosenhügel-Waldlauf. Das Intervalltraining heute mit Markus soll zeigen, wo die Form steht, es geht über 4 x 2.000 m: 3:58, 3:55 - 3:51, 3:50 - 3:47, 3:45 - 3:51, 3:41 Das ist eine pace von 3:50 im Schnitt, mit der ich zufrieden bin. Denn es fühlte sich alles tadellos an; vielleicht lag das am Besuch in Hamburg und dem "Hamburger Wein" [25.2.20] oder der Laufabstinenz:-)

1.2.20: 4. Lauf der WLS Seligenstadt 10 km

Nein: Den 4. AK-Platz belege ich beim letzten Lauf der WLS in Rodgau-Jügesheim nicht:-) Aber nach dem "Desaster" in Mörfelden bei der Marathonstaffel habe ich einiges gut zu machen! So schaffe ich immerhin noch - virtuell - den 2. Platz der AK M50 in der Serie; heureka!

Für die längere Anreise zum letzten Lauf der WLS in Rodgau-Jügesheim wähle ich eine Verbindung 30 Min. früher: Der Bus in Leverkusen fährt schon eine Umleitung ..., ein schlechtes Omen? Die RB nach Köln ist pünktlich; doch der IC durch's Rheintal wird ab Koblenz rheinseitig umgeleitet: Ein Notarzteinsatz im Gleis zwischen Koblenz und Mainz:-| Ab Mainz wird mir der ICE freigegeben ..., der dann mit gut 10 Min. Verspätung in Frankfurt ankommt, so daß ich die gewünschte S 1 doch noch verpasse! Es wird wieder mal knapp ... aber immer noch besser, als mit den anderen 99 % vor dem Sportgelände im Stau zu stehen (der Parkplatz - rechts - scheint schon voll zu sein), wohin ich mich einlaufe! Nachmelden, umziehen, es regnet ganz leicht, so wie leider vorausgesagt:-( Gar nicht so mein Wetter, doch nach der Marathonstaffen Mörfelden habe ich was gut zu machen und ich habe Lust zu laufen! Kurz warmmachen mit paar Steigerungen und Thilo begrüßen; dann im leichten Regen zum Start gehen. Gottlob ist hier im Stadion der böige Wind nicht so stark ...

... und der Startschuß! Auf den beiden Stadionrunden sortiert sich das Feld und es geht durch matschiges Gelände hinaus 3:52, 4:02 Bei diesen Zeiten ist klar: Der böige Wind schiebt mal, mal bremst er gewaltig! Doch ein paar Hasadeure, die mit den Damen mithalten wollen, laufen sich einen Sch*** zusammen ... 3:53, 3:53, 3:53 Die sind wir in der zweiten Runde schnell los:-) 3:52 Jetzt überhole ich Veronika, dann Lena 3:50, 3:48 Ich habe eine gute Gruppe erwischt. Es sind auch noch zwei starke Männer dabei: Thomas und Stefan! 3:55 (Einbruch?!) Auch kommt mir hier Petra Wassiluk entgegen: Sie wird in der Liste schlußendlich als DNF geführt! Und dann der Endspurt ... 3:46 (schnellster km am Schluß:-)!

Im Ziel stehen 38:42 auf der Uhr (55. M von 212), das ist eine pace von 3:52! Eine super Zeit, ich bin voll zufrieden! Ich werde 5. der AK M50 (in meinem letzten Jahr!) von 33. Beutel aus der Wertsachenaufbewahung, Tee in der Tasse abholen und heiß duschen. Dann noch einen Kaffee im Zelt mit Manfred, der auf Marisa wartet. Ich will zur S-Bahn, treffe draußen noch Marisa (1. Serie W60) und Manuel am Bahnhof; so vergeht die Fahrt wie im Flug. Hier noch die Gesamtplatzierung (leider habe ich es ganz knapp nicht mehr auf die erste Seite geschafft:-( und die Altersklassenplatzierung des 4. Laufs ... ach ja, und die Altersklassenplatzierung der Serienwertung: Hier werde ich recht komfortabel mit 1:57:01 virtuell 2. in der AK M50! Aber nur virtuell, da ich in der Serie nicht gemeldet habe (nämlich hinter Matthias, den ich in der Tageswertung heute erstmalig hinter mir lassen konnte:-)

10 km in 38:42
MPosition im Feld25,9%22,5%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK15,2%5,3%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag: Das Intervalltraining lasse ich wegen mutmaßlicher W'keit von Regen ausfallen:-| Heute am Freitag haben wir ganztags klasse Hochdruckwetter, so daß ich auf der Bahn des Sport-Campus Ginnheim der Goethe-UNI [7.2.20] einsam meine Runden drehe. 2.500 m einlaufen, 4 x 2.000 m (und das ganze mglst. im HM-Tempo - also 4:00 min/km - und ansteigend:-), 2.500 m auslaufen: 3:59, 3:57 / 3:57, 3:54 / 3:55, 3:49 / 3:39, 3:43 Ansteigend, schon, aber mit 'Einbruch' am Ende; Ø = 3:51,65! Dann kann der längere Lauf am Sonntag ja kommen ...

19.1.20: Marathonstaffel Mörfelden über 4 x 10,55 km

Revanche! Mit dem Dream Team zum Sieg ..., ach was: Ein Sieg? Heute räumen wir so richtig ab:-) Lest hier den Laufbericht zur Marathonstaffel Mörfelden!

Die Zusammenstellung der Marathonstaffeln vom Spiridon Frankfurt ist raus: Florian (unser schnellestes Pferd im Stall), Lothar (das alte Haus im Team), ich selbst (will Revanche) und Jochen (unser Schlußläufer) starten mit der Alterssumme 204, also in der Sonderwertung innerhalb der Senioren M40, der Ü200! Florian als auch Lothar müssen früh starten, da sie noch zur Siegerehrung der WLS Goldbach wollen (jaja, auf zwei Hochzeiten tanzen ...) So starte ich erstmals nicht als Erster (das macht Florian, hier beim Start [23.1.20]), sondern als dritter Läufer. Das Wetter ist so lala: 3-5°C, Wolken, bißchen Sonne, W'keit für ganz leichte Schauer. Auf der Hinfahrt ist der Öffentliche noch pünktlich ...

Letztes Jahr haben wir zwar den 3. Platz gesamt erreicht, doch keine Flasche Wein gewonnen:-| Das wollen wir dieses Jahr ändern! Ich laufe mich vom S-Bahnhof zum Stadion warm - es ist schon recht frisch, nehme meine Startnummer von Volker in Empfang, begrüße Läuferkollen & -kolleginnen: Z.B. sind Patricia und Uwe von der Eintracht überraschenderweise auch da! Dann raus zum Start/Ziel - denn Florian ist schon im Anflug [23.1.20] - und ihn in Empfang nehmen und meinen Vorläufer Lothar auf die Reise schicken (ich feuere im Hintergrund an). Jochen (danke für die Photos mit Namensbestandteil 'img_'!) ist mittlerweilen auch schon da; jetzt raus zum Lockern, Dehnen und Steigern. Und - Lothar nähert sich dem Stadion [23.1.20] - der große Augenblick:

Die Sonne kommt raus und ich löse Lothar ab! Ausgerechnet habe ich mir eine pace 3:50, das sollte drin sein nach meinem Lauf in Berlin. Doch der zusätzliche Streß wegen meiner Startposition macht sich schon bemerkbar: Ich lauf sicher zu schnell los ... (Alle Photos mit Namensbestandteil '2020_' mit Quelle: Spiridon Frankfurt [26.1.20]), und merke erst am km 1, daß ich die Stoppuhr nicht gestartet habe! So bekomme ich meine Split-Zeit erst einen km später: Ca. 3:50! Und das Tempo fühlt sich schon nicht so locker an:-| Auf dem nächsten km kann ich allmählich klar denken ..., und werde gewahr, daß ich vollkommen alleine laufe! Es fühlt sich an wie ein Trainingslauf mit pace 3:50! 3:55, 3:54, 3:56 Zur Halbzeit schließt sich die Wendepunktstrecke an, und die scheint lang: Nadja kommt mir schon früh entgegen, auf dem Weg zurück passiere ich km 6: 3:51 Langsam läßt die Kraft nach, die Waden schmerzen schon seit dem ersten km, das Alleinelaufen läßt mich fast verzweifeln und die Bauchgegend schmerzt (vor Kälte?): 3:58, 4:02, 4:03, 4:06 Ich schaue schon gar nicht mehr auf die Uhr - sondern nur noch in die Kamera [23.1.20] ... (nach dem Zieleinlauf wird mir zwar gesagt, daß ich auf der Gegengerade eine gute Figur abgegeben hätte mit einem lockeren Laufstil) ... das stimmt aber nur scheinbar: 4:04!

Im Ziel stehen 41:39 auf der Uhr (10 km Split: 39:29), eine pace von 3:56,87. Ich habe wirklich alles gegeben (in der SE M40-Wertung die zweitbeste Zeit nach Florian!); mich aber auf völlig freier Strecke zu motivieren ist nicht mein Ding (oder sind mir die Beine noch schwer von den 15 km in Berlin?). So liege ich ca. 1 min. hinter der prognostizierten Zeit ..., aber nur 1 sek. hinter meiner Zeit von 2019! Und zur Ehrenrettung sei gesagt: Relativ gesehen (alterskorrigiert nach Peter Mundle, auf 10 km) habe ich in unserem Quartett die beste Leistung abgeliefert (35:28, 37:06, 37:14, 40:20:-) Während ich Kaffee & Kuchen auf der 'Besucher-Terrasse' genieße und unsere Staffel Spiridon Frankfurt 3 in der AK SE M40 seit der ersten Runde auf Platz 1 liegt, rennt Jochen jetzt die letzte Runde ... und bringt diese Platzierung auch in's Ziel [23.1.29]: Tschakka!

Und neben anderen Platzierungen von Spiridon Frankfurt (1. gesamt und M, 3. AK SE M40, 3. F) gewinnt unsere Staffel diesmal (Stichwort: Revanche!) nicht einmal, sondern gleich zweimal: Zum einen die AK SE M40 und die Ü200-Wertung ... (und nochmal in die Kamera lächeln:-)! So gibt es nicht nur eine, sondern gleich zwei Flaschen Wein und Urkunden für jeden:-) Revanche gelungen! Und außerdem landen wir gesamt auf Platz 9, also immerhin noch eine Topten-Platzierung (von 117)! Wir verabschieden uns, draußen ratsche ich noch mit Uwe und Patricia, dann geht es zum S-Bahnhof: Hier gibt es wegen Deppen im Gleis einen Polizeieinsatz, der RE 70 ist erst verspätet (35 min.), fällt dann ganz aus. Die folgende S 7 ist auch verspätet und endet zu allem Überfluß am Stadion; also noch mal 12 min. warten auf die S 8:-| Jetzt reicht's aber auch ... Hier noch die Einlaufliste, die Ergebnisliste (AK) und die Ü200-Wertung.

10 km in 39:29 (Split-Zeit)
M/WPosition im Feld7,7%17,2%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK2,2%4,8%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag: Nach diesen beiden Wettkämpfen mit nur einer Woche Pause dazwischen habe ich recht schwere Beine genau wie beim dann folgenden Training:-| I. Beim Intervalltraining laufen wir 3 Wiederholungen a 600 m - 400 m - 200 m (jeweils mit moderater Beschleunigung in jeder Kurve) und abschließenden 2 x 200 m: 2:15 - 1:28 - 0:40 / 2:09 - 1:25 - 0:41 / 2:09 - 1:25 - 0:40, das ist recht konstant; 0:37 - 0:37! Und das alles bei ca. 4°C. II. Beim Längeren Lauf heute (20,4 km) schaffe ich eine pace von 4:52, wobei ich im Mittelteil eine leichte Steigerung hinbekomme: 1. Runde mit 4:52, 2. Runde mit 4:46; alles wieder bei 4°C und trübem, fast nebeligem Wetter.

12.1.20: Winterlauf 15 km des BSV

Heureka! Nach einem desolaten "Trainingslauf" am 7.1. starte ich überraschend am 12.1. in Berlin zum 15 km-Lauf der Winterserie des BSV. Beste Wetterbedingungen, aber eine mir unbekannte Strecke mit unbekanntem Läuferfeld machen es nicht leicht: Zahlt sich das Wintertraining schon aus?

Obwohl ich tags vor der Abreise zum Rennrad-G1-Wintertraining noch den 2. Lauf der WLS in Seligenstadt mitnehmen kann (und dort die unter-40 min.-Serie reiße) verpasse ich den 3. Lauf in Jügesheim am 4.1.:-( Und wegen des Berlin-Wochenendes vom 10.-12.1. kann ich auch in Goldbach nicht starten! So würde die Mörfeldener-Marathonstaffel zum Test ohne doppelten Boden. ... ein bißchen Muffensausen habe ich da schon ...; doch Dirk hat ein Einsehen und läßt mich in Berlin starten (so kann er wenigstens ausschlafen:-)

Mit Dirks Monatskarte reise ich öffentlich an und sehe eine endlose Schlange auf dem Sportgelände: Ich hoffe mal, daß die nicht alle nachmelden ..., doch es stellt sich als die Warteschlange der angrenzenden Eisbahn heraus:-) Also nachmelden, umziehen und warmlaufen: Dazu schließe ich mich spontan anderen Läufern an und lausche hinter ihnen: Einerseits zeigen sie mir den Startpunkt (wo ich mich etwas verloren umschaue (rechts) [19.1.20]) und einer will gute eine Stunde laufen. Ich selbst habe mir eine pace von 4:05 oder besser 4:00 vorgestellt. Da die Runde (6 mal) genau 2.285 m lang ist, komme ich (handschriftlich gerechnet) auf eine Rundenzeit von 9:20, was einer Zielzeit von 1:01:15 entspräche. Die Ergebnisliste des 15 km-Lauf von 2019 und die aktuelle des 10 km-Laufs lassen mich damit als 4. der AK einlaufen, was ok wäre für mich. Ich kenne die Strecke nicht, es wird von einer Steigung gesprochen, die 6 mal gelaufen werden muß, aber das Wetter ist top: 2-3°C, nur leicht windig und sonnig! Es gibt keinen Transponder in der Startnummer und keine Rundenbändchen, so muß man die Runden selbst zählen:-) Dann aber ..., der Startschuß!

Ich starte in der 3. Reihe (links, Corin vorne links) [19.1.20], merke aber, daß ich auf dem recht schmalen Bürgersteig vorlaufen muß. Ich versuche den Läufer vom Einlaufen (BSV, Corin?) zu erreichen und es bildet sich schnell eine gute Gruppe von 5-6 Läufern. Wir laufen einmal um den Block (wie es Achim Achilles prosaisch im Spiegel-Bericht [13.1.20] beschreibt: "Die landschaftlich einzigartige Strecke führt entlang der Stadtautobahn direkt aufs Heizkraftwerk zu, an Parkplätzen, Büroklötzen und malerischen Altglascontainern vorbei bis zum sechsspurigen Hohenzollerndamm.":-) Für die erste Runde stoppe ich 8:56 (pace 3:45), das Feld entzerrt sich und die Gruppe sortiert sich; daß heißt, einige Hasadeure fallen langsam nach hinten raus (wie auch Corin) und in die von vorne kommenden Läufer laufe ich hinein, so daß ich überholen muß. Außerdem muß ich an den Aspiranten dran bleiben: Da ist jetzt noch Daniel (ein Triathlet von Sisu Berlin, der später dann leicht nachläßt), aber ganz stark Stefan (vom SV Angern, den nur in der letzten Runde die Kräfte verlassen) und Timo (vom SCC Berlin), der heute mein Hase ist. 2. & 3. Runde: 9:02 = pace 3:57. Ist zwar über der Norm, aber ich fühle mich wirklich gut: Die Leistungsdichte ist ansprechend und Atmung, Muskulatur und Feeling ist super; warum also langsamer laufen? 4. & 5. Runde: 9:05 = pace 3:59. Jetzt zieht Timo das Tempo langsam an (ich bedanke mich für die konstante pace!). 6. Runde: 8:59 = pace 3:56. ... und wir sind auf dem Home Run: Es geht eine gute halbe Runde und in's Stadion. Hier zieht Timo nochmals an, irre! Ich kann nicht folgen und feuere ihn an ..., doch an dem Abzweig zum Stadion - der nicht beschildert ist! - läuft er vorbei; ich stutze, frage der Offiziellen, der die Schultern zuckt, denke blitzschnell nach (7. Runde heißte Ende) und biege ab ...; gottlob überholt mich Timo nach kurzer Zeit! ... und wir stürmen in's Stadion mit einer knappen Runde: Pace 3:40!

Ich bedanke mich bei Timo und wir ratschen noch etwas; mit meiner Tasse (Motto: Nie wieder Müll-Becher!) hole ich mir heißen Tee und es gibt Spekulatius, Schoko-Küsse und Manner-Schnitten. So reise ich bei bestem Wetter wieder ab ... Was ist meine Zeit von 58:54 (pace 3:55,6) für die 15 km wert? Überraschend werde ich 1. der AK M50 (von 18) und 25. gesamt (von 174)! Ich habe mich super gefühlt, es lief fast von alleine und das Wintertraining (mit 10 oder 20 km im Gegenwind) stärkt offenbar Körper und Psyche! Hier noch die Ergebnisliste.

15 km in 58:54
M/WPosition im Feld14,4%11,7%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK5,6%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag: Nach dem Schwänzen des Intervalltrainings gestern habe ich heute bei 12°C und Sonne einen Tempowechsellauf (im Park) versucht: 4:38 - 4:05 - 4:17 - 3:56 - 4:16 - 3:49 Damit bin ich ganz zufrieden, da sich zwar die Oberschenkelmuskulatur nicht mehr ganz so schmerzhaft war, die Unterschenkel aber noch recht zu waren. Mal sehen, was Sonntag bei der Marathonstaffel Mörfelden geht ...

22.12.19-5.1.20: G1-Wintertraining mit dem Rennrad

Beendet: 1.400 km, 14.000 Hm und ... 4 Platte beim Radtraining im Winter! Bei durchweg sonnigem Wetter fahren wir von Marseille (St. Charles) zuerst durch die Provence, dann die Mittelmeerküste nach Spanien, drehen kurz vor Tossa de Mar um und mit einem kurzen Abstecher in's Pay Cathare zurück nach Marseille (St. Charles), alles bei - mas o menos - 10~15°C. Die An- & Abreise mit dem TGV gelingt dazu trotz Streik ganz pünktlich:-)

Traditionell verbringe ich die Tage zwischen den Jahren auf dem Sattel. Wie letzten Winter trainiere ich mit Christian im G1-Bereich auf dem Rennrad. Diesmal kommen gut 1.400 km und 14.000 Hm zusammen. Nur die An- und Abreise machen es diesmal spannend ... Hier jetzt der Photo-Reisebericht der Reise Marseille-Marseille, über die Provence und Spanien ...

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