Laufen: Olympisch 2019

Dabei sein ist alles!

Die Vorgeschichte

Nach dem Desaster in 2018 gehe ich es dieses Jahr 'olympisch' an. Denn vielleicht ist meine Marathonbestzeit von 2017 wirklich das Ende der Fahnenstange. Kann ich mich dauerhaft energisch genug motivieren? Oder sollte ich es mal etwas ruhiger angehen lassen, um dann 2021 noch mal was rauszuhauen? So starte ich in's neue Jahr 2019 mit dem Motto: 'Dabei sein ist alles!'

Alle Bilder mit Namensbestandteil _n_, _n oder _o_ - falls nicht anders angegeben - Quelle: Fratzenbuch

5.5.19: 20. Mainz Marathon

Mein erster Frühjahrsmarathon; den wollte ich als lockeren Marathon laufen. Doch einen Marathon kann man nicht locker laufen, das habe ich heute gelernt. Zumal ich das Marathontraining vorzeitig beendet habe: Die langen Läufe 30, 32, 34 & 36 km habe ich ausfallen lassen. Dann habe ich auch keinen 10 km-Lauf in der Vorbereitung gefunden. Und die letzten 3 Wochen vor dem Marathon bin ich kein einziges Mal gelaufen. Naja, und die Form im Frühjahr ist nicht zu vergleichen mit der dem Herbst. So habe ich eine Zeit von 3:15 ausgegeben, die ich - um es gleich vorwegzunehmen - um 1,3 % verfehlt habe.

Bei der Anreise lerne ich Alexander kennen, der in der Sonderwertung DHM startet und durchweg eine 3 h-Zeit anpeilt (ohne wirkliches Training, wie er sagt!), die er locker unterbietet (hier links auf der Theodor-Heuss-Brücke) [6.5.19]! Im Startblock begrüße ich dann andere Spiridonis: Marcus, Thilo (hier am Getränkestand) [6.5.19] und Frank. https://www.runnersworld.de/galerie/594084/images/nw_190505_11_36_27.jpg nw_190505_10_32_44-2_THILO.jpg nw_190505_11_23_15.jpg nw_190505_11_36_27_HD.jpg https://www.runnersworld.de/galerie/594084/images/nw_190505_11_23_15.jpg https://www.runnersworld.de/galerie/594084/images/nw_190505_11_36_27.jpg https://www.runnersworld.de/galerie/594084/images/nw_190505_10_32_44-2.jpg http://www.laufsport-magazin.de/laufreport/fotos/0519/mainz/content/images/large/mainz19_241_.jpg http://www.laufsport-magazin.de/laufreport/fotos/0519/mainz/content/images/large/mainz19_238_.jpg http://www.laufsport-magazin.de/laufreport/fotos/0519/mainz/content/images/large/mainz19_161_.jpg

21,1 km in 1:26:08
M/WPosition im Feld8,5%15,6%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK15,9%8,8%mehr Zeit als der Erste der AK

15. - 25.4.19: G1 Grundlage-/Ausdauertraining Rennrad

Wie üblich über die Feiertage lege ich ein Training auf dem Rennrad ein ..., ungeachtet der nahen Teilnahme am Mainz Marathon. So gerät dadurch zwar die Vorbereitung dafür durcheinander ..., doch die 10 Tage auf dem Rennrad waren klasse; 1.050 km sind im Piemont und am Po zusammengekommen: Hier demnächst der Reisebericht.

7.4.19: Griesheimer Straßenlauf 21,1 km

Topten-Platzierung! 3. Podestplatz in der AK M50! 1. Platz in der Mannschaftswertung! Doch das alles täuscht nur über das Gewürge hinweg, ein Trostpflaster halt. Denn unter den Blinden ist der Einäugige der König, bekanntlich:-| Ohne einen Plan bin ich gestartet: Zuerst wollte ich eine 4:00 angehen, mit Gregor (mitte, Uwe mit Kappe); dann überzeugte mich Markus, hinter Uwe den AK-Sieg nicht aus den Augen zu lassen; naja, eher überedete er mich. So stieben wir - bei bestem Wetter! - davon, die ersten 4 km mit 3:55,55. Der 6. km mit 3:50,27 ist wohl mutmaßlich der schnellste. Markus hat uns aber mittlerweile überholt - jetzt selbst in der AK M50! - und macht mit Felix gemeinsame Sache. Nach der ersten Hälfte muß ich Uwe ziehe lassen; und von jetzt an geht's bergab: Die Autobahnbrücke das 3. Mal tut richtig weh und liefert den schlechtesten km mit 4:27,42! Danach raffe ich mich etwas auf, werde aber bei km 20 nochmals richtig langsam: 4:24,47. Jetzt sammeln mich Josef und Gregor auf, an die ich mich in letzter Verzweiflung dranhänge. (Wäre ich doch vom Start weg gleich mal mit Gregor gelaufen so wie anfangs geplant ...; doch nachher ist man immer schlauer.) So komme ich als 9. gesamt 15 sek. vor der ersten Dame Anna in's Ziel. Die Fußsohlen schmerzen, das sollte nicht sein: Ich muß Socken und Laufschuh überdenken. Als Mathematiker entlockt meine Zeit von 1:25:43 mir wenigstens ein Schmunzeln;-) Bei der Siegerehrung tauscht Markus generös mein Müsli gegen seine Socken und Michael gibt mir von seinem Preis als AK-2. 3 Fl. Pfungstädter Alkoholfrei ab, wofür er das 5 l-Partyfaß unseres Mannschaftssieges einstecken kann:-)

21,1 km in 1:25:43
M/WPosition im Feld6,9%4,5%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK20,0%3,5%mehr Zeit als der Erste der AK

Hier die Zieleinlaufliste Halbmarathon und die Ergebnisliste AK Halbmarathon sowie meine pace. BTW: Das Laufen boomt! Fitneß-Uhren, der Fitneß-Gedanke boomt! Doch dieser Traditionslauf verliert den Zuspruch über die Jahre (z.B. die 10 km-Strecke): 320 (2013: Trocken) - 324 - 283 - 204 (Regen) - 201 (Sonne) - 182 (Sonne) - 147 (2019: Sonne). Nachtrag: ... und passend zum Intervalltraining am Dienstag beginnt es auch noch an zu regnen:-|

10.3.19: Mal ein ganz anderer Halbmarathon - als Pacemaker 1:29

Beendet! Mal nicht auf eigene Kappe, sondern für ambitionierte Läuferinnen & Läufer bin ich beim Frankfurt Halbmarathon gestartet; als Pacemaker 1:29 zusammen mit Till haben wir den Trupp bei Schauer, Wind und Sonne in's Waldstadion begleitet. Hier meine Eindrücke:

Das Wetter ist an den Vortagen grottig vorhergesagt; und selbst am Tag vorher sah es nach Dauerregen bei 5°C aus:-| (Mitläufer erzählen, daß sie von Dauerregen geweckt wurden.) Mit dem Öffentlichen - hier treffe ich auch schon auf Jörg - mache ich mich - mit Schirm! - auf zum Stadion; im Helfer-Cafe bekomme ich erstmal einen Kaffee. Mit Till soll ich die pace machen für die Aspiranten mit der Zielzeit unter 1:30. Wir machen uns fertig, schnallen die "Rucksäcke" mit der Zielzeitflagge um und laufen uns warm. Schon hier werden wir angesprochen, wie wir den Lauf angehen werden. Dann machen wir das offizielle Gruppenbild der Pacemaker im Startbereich vor dem Stadion. Kurz nach dem Profistart stehen wir an der Startlinie (hier die zweite Startwelle; Photo: Spiridon Frankfurt), laufen los (es ist trocken) und sortieren uns erstmal. Nach kurzer Zeit haben wir die pace gefunden: 4:13 Ich hätte zwar gedacht, daß wir zwei Pacemaker uns unabhängig voneinander im Feld bewegen; doch es ist praktisch, Zeiten vergleichen zu können, sich auszutauschen zur Laufstrategie, das Tempo zu korrigieren. Wie groß die Gruppe hinter [10.3.18] und vor uns ist [10.3.18], werden wir gewahr, als wir am Main eine große Zuschauergruppe passieren und Jubel aufbrandet! Hier rempeln Till und ich aneinander, so daß meine Stoppuhr zurückgesetzt wird: Ab jetzt fehlen mir zur Orientierung die km-Durchgangszeiten, die ich mit meinen Notizen vergleichen kann:-( Ich orientiere mich an der km-pace und an der overall-pace, die Till mir durchgibt. Bei leichtem Nieselregen - hier Werner, leicht verdeckt, bei seinem Husarenritt [11.3.18]; wir 1:29er folgen etwas später [12.3.18] - verlassen wir den Main und laufen durch Sachsenhausen. Ab und zu kommt sogar die Sonne raus und der Wind hält sich stark zurück. Im 'Anstieg' bekommen wir einen Schauer ab, der dann - fast - durchgängig bis in's Ziel von Sonne abgelöst wird:-) Am 'Anstieg' (es scheint die Sonne wie auch hier am Main, als die Gruppe 1:59 den Main verläßt) [11.3.19] zieht sich das kompakte Feld auseinander, doch auf der Wendepunktstrecke dezimiert es sich zusehends: Der gefürchtete km 17! Die vor uns Laufenden haben ihren Schritt wohl gefunden. Wir biegen ab zum Stadion: Hier lasse ich mich zurückfallen und motiviere die hinter uns Laufenden. Etwas unsicher über unsere Zielzeit verlasse ich mich voll auf Till ..., und er gibt das Ok: Nach 1:29:15 erreichen wir die Zielgerade im Stadion; viele LäuferInnen sind vor uns und damit sicher unter 1:30. Till und ich verlangsamen den Lauf und bleiben stehen, um hinter uns Laufende anzufeuern und sie zu einem Endspurt zu animieren. [12.3.19] Handgestoppt nach 1:29:44 laufen Till und ich über die Ziellinie! (Offizielle Zielzeit: 1:29:35 bzw. 1:29:42) Im Zielbereich (bei Sonne) können wir dann noch den Dank von LäuferInnen für die pace entgegennehmen, die mit uns gelaufen sind und den Lauf lassen wir im Spiridon-Helfer-Cafe bei Kaffee & Kuchen ausklingen.

17.2.19: Halbmarathon Mörfelden

Nichts: Kein AK-Podestplatz, keine Urkunde und auch keine Flasche Wein! Doch zufrieden sollte ich sein; jetzt, Mitte Februar ... Ein schöner Lauf mit Sonne: Mein Wetter! Hier mein Bericht des ersten Halbmarathons der Saison. (Jetzt mit Photos!)

Mein Wetter! Ja, das ist viel wert. Es heißt ja nicht umsonst: Die Augen essen mit. Hier eher: Die Augen laufen mit. Wie auch immer: Anreise mit dem Öffentlichen, schon zwei Aspiranten getroffen in der S7, Einlaufen zum Stadion und Nachmelden. Markus ist schon da, Florian und Till laufen später ein. Warmmachen, paar Steigerungen ..., ist doch etwas kalt:-| (Der Laufreport und Till sprechen von 0°C beim Start!) Wir rotten uns im Team zusammen, dann: Der Start! [17.2.19] Verhalten will ich die erste Runde angehen und mich an Markus halten. 4:05 Das hat schon mal geklappt, war aber vielleicht dem Start in hinterer Reihe geschuldet. 3:52, 4:00, 3:53 Langsam sortieren sich die Läufergrüppchen (hier Nadja, dahinter links reihen wir uns auf) [17.2.19]; dann Florian (alle Photos mit Namensbestandteil 'DSC_' von Reinhold Daab, vielen Dank!), ich halte mich aber strikt hinter Markus (vorne Benedikt)! [17.2.19] 3:59, 3:52, 3:52 Ein Drittel der Strecke liegt hinter uns; ich fühle mich eigentlich sehr gut. Mal sehen, wie wir die erste Runde rumkriegen (hier zwei Spiridonis in der Verfolgung [17.2.19]). 3:56, 3:59, 4:00 Zur Halbzeit stehen 41:45 auf der Uhr (pace = 3:57,44) und wir machen uns auf die zweite Runde. 3:55, 3:59, 4:05, 4:05 Hmm ..., nachdem uns jetzt zwei 2er-Gruppen überholt haben, schere ich aus und verlasse Markus. Aus einem Blick in sein Gesicht werde ich nicht schlau: Will er moderat weiterlaufen und die letzten paar Kilometer sprinten? Eine pace von über 4 min/km will ich aber nicht riskieren, so hänge ich mich an Benedikt von der BSG Merck und seinen Laufpartner dran. 3:37, 3:52, 4:03 Doch habe ich mich hier verzockt? Breche ich schlußendlich ein und wäre doch lieber bei Markus geblieben? Das Tempo von Benedikt kann ich nur mühsam halten, muß mich immer wieder aufraffen, um Anschluß zu halten. Außerdem spüre ich ... Entkräftung! Das Laufen wird mühsam ... 4:04, 4:06, 4:11 Jetzt auf der Zielgeraden versuche ich, einen Endspurt hinzulegen, wenn man das so nennen will: 4:08 So stehen für die zweite Runde 42:15 zu Buche (naja, nur 30 sek. langsamer als die erste) und gesamt 1:24:00! Wow! Das ist eine pace von 3:58,86; und beinahe 3 min. besser als 2018! BTW: Mein erster Halbmarathon in Mörfelden zum Saisonstart, den ich mit einer pace unter 4 min/km laufe: Heureka! Im Ziel begrüße ich noch die Siegerin der Damen Nadja und Frank Wiegand (alten Kollegen von der Eintracht); es werden Heldengeschichten erzählt, wir posieren für den Photographen [17.2.19], lassen den Lauf Revue passieren und beglückwünschen weitere Spiridonis im Ziel ... während es die Sonne richtig gut meint:-) Dann: Duschen, Kaffee & Kuchen fassen (und natürlich das Lachsbrötchen mit Ei:-) und die Siegerehrung abwarten. Doch: In der AK M50 werde ich - klar! - 4. und in der Team-Wertung liegt die BSG Merck uneinholbar vor uns. So bleibt mir nichts als Lehrgeld bezahlt zu haben: 4. (von 72) in der AK M50 und 25. gesamt (von 427 M/W). Übrigens: Florian hat sich ein Herz gefaßt und ist 1 min. vor mir in's Ziel gekommen mit 1:23:00, chapeau! Marisa und Till haben ihre AK gewonnen und jeweils eine Flasche Wein abgestaubt. Und ich ...: Die S7 auf der Heimfahrt hatte 25 min. Verspätung:-|

21,1 km in 1:24:00
M/WPosition im Feld5,9%16,0%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK5,6%2,9%mehr Zeit als der Erste der AK

Fazit: Und wieder kein negative split:-) Aber: Es scheint für mich essentiell wichtig zu sein, in einer guten Gruppe zu laufen. Offenbar bin ich durch die 10 km-Rennen der WLS'n, das Rennradtraining und die Marathonstaffel ganz gut über den Winter gekommen. BTW: In der Team-Wertung haben wir mit dem 2. Platz (von 23) zwar das Podest erreicht; aber es gab weder eine Urkunde dafür, noch für den Erstplatzierten eine Flasche Wein:-| Hier noch die Einlaufliste, die Ergebnisliste AK und die Mannschaftswertung. Nachtrag I: Da ich keinen regelrechten Wettkampf in naher Zukunft plane, genieße ich das Training ohne Druck: Intervalle 3 x (800 m + 1.200 m) + 800 m in 4:15 bis 3:41 oder heute 4 x 2.000 m in 3:56, 3:52, 3:49, 3:40. Und es fühlt sich zu meiner Überraschung alles sehr locker an! Nachtrag II: Heute beginne ich die Serie der Langen Läufe mit 21 km in 4:49. Richtig Spaß zu haben, ist wohl etwas anderes; doch die Sonne schien und es ist ja erst der Anfang:-)

2.2.19: Winterlaufserie Rodgau-Jügesheim Lauf 4 (letzter Lauf) 10 km

4. Platz! Aber nicht im Wettkampf, sondern viertbeste Zeit über 10 km jemals. Beim 4. Lauf der WLS Jügesheim ist das der 3. Platz AK M50:-) Hier der WK-Bericht des letzten Laufs der WLS. (Jetzt mehr Photos!)

Nach dem Arbeitseinsatz am Samstag erreiche ich 30 min. vor der geplanten Zeit den S-Bahnhof in Jügesheim: Auf dem Weg zum Sportgelände komme ich schon mit Martin Lück (Löwt für mehr Zeit) und Marius Dorn in's Gespräch. Das Thermometer sagt 5-6°C und der Himmel hängt tief:-| Doch beim Nachmelden fängt es an zu regnen: Ich fülle den Bogen aus, melde nicht nach und suche erstmal das WC auf. Bei Regen will ich eigentlich nicht starten; doch wenn ich schon mal da bin, kann ich es ja ausprobieren. Außerdem hat mir Marius gut zugeredet. So melde ich nach und suche Marius in der Umkleide auf. Zusammen geben wir unsere Sachen zur Aufbewahrung und laufen uns - gemeinsam mit Frank Wiegand - ein. Dann paar Steigerungen auf der Bahn und auf zum Start. Ich fühle mich eigentlich super locker und motiviert, zumal sich der Regen nach kurzer Zeit schon verzogen hatte. Im Startblock reihe ich mich in 4.~5. Reihe ein (links), zusammen mit einigen Damen, die ca. 39 min laufen wollen [5.2.19]. Schön wäre aber, wenn ich eine 38 (mglst. tief) vorne stehen hätte. Doch ohne richtiges Training stirbt die Hoffnung bekanntlich erst zuletzt ...

Dann, Hells Bells, der Start! Da zu Beginn der Waldstrecke die Laufstrecke wegen großflächiger Pfützen schmal ist, will ich recht weit vorne dort ankommen (hier mit Kerstin, Stephan, Frank, Franziska & Jenny, teils verdeckt, auf der Stadionrunde), wo das Feld noch schmal ist. So gehe ich das Tempo der Gruppe mit - zumal auch Stephan vom Spiridon dabei ist und es sich gut anfühlt. [3.2.19] 3:45 Schluck! Das Tempo werde ich wohl nicht lange durchhalten:-| (Gottlob habe ich das zweite Trikot, die Handschuhe und die Mütze abgelegt, denn es wird mir warm.) 3:42 Naja, die Gruppe läuft super; und mit Lauftechnik fällt es mir noch leicht, das Tempo zu halten. Warum nicht was riskieren ...? 3:42, 3:45 ... und was ich habe, das habe ich schon mal; einbrechen kann ich später immer noch;-) 3:47, 3:47 Jetzt bei km 6 muß ich die Damengruppe ziehen lassen, und bei km 7 fühle ich einen regelrechten Einbruch: 3:51 Beim Blick auf die Uhr stutze ich, denn die pace ist immer schneller als sonst der Schnitt! Als mich die vorhin überholter Jenny selbst wieder überholt, wundert mich das nicht: 3:57, 3:56 Doch meine Kraft reicht für einen beherzten Endspurt, so daß ich sie nochmals überrunden kann: 3:43 So stehen im Ziel sagenhafte 37:55 auf der Uhr (pace = 3:47,55)! Meine viertbeste jemals gelaufene 10 km-Zeit; ich bin sprachlos und wir gratulieren uns im Ziel gegenseitig (Nadja, Kerstin, Franziska - wohl noch im Tunnel - Manuel, HD & Stephan, vorne) [4.2.19]! Während bei den Damen z.T. neue PB erreicht wurden, muß ich auf meinen ersten negativ split aber weiter warten ...

Nach dem Duschen finde ich mich noch auf der ersten Seite der Ergebnisliste wieder, es gibt ein Stück Kuchen und ich verabschiede mich von Marius und seinem Vater mit Freundin (Dank an Thomas für's Photo!) noch vor der Siegerfeier [4.2.19] - wo Marius den 3. AK-Platz abräumt [5.2.19], bevor ich mich auf den Weg in die alte Heimat aufmache.

10 km in 37:55
MPosition im Feld21,2%23,2%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK9,4%4,7%mehr Zeit als der Erste der AK

Fazit: Trotz der extrem geringen Trainingsumfänge (wegen Wetter etc.) fühle ich mich beim Lauf absolut wohl und haue Anfang Februar meine viertbeste 10 km-Zeit raus; ich bin immer noch baff! So lande ich bei dem recht hochklassig besetzten letzten Lauf der WLS Jügesheim gesamt auf Platz 50 (von 236) und werde 3. in der AK M50 (von 32). Hier die Gesamtplatzierung und die Altersklassenplatzierung. BTW: Wenn ich an der gesamten Serie teilgenommen hätte, wäre ich mit 1:56:31 direkt hinter Frank (meinem alten Kollegen von der Eintracht) 24. gesamt (von 190) und 5. der AK M50 (von 22) geworden (Serienwertung Split Times). Nachtrag I: Durch dieses Ergebnis motiviert laufe ich am Dienstag beim Intervalltraining auf; hier stehen 5 x 1.000 m (Ø 3:50) und 2 x 200 m (Ø 0:35) an. Dann muß nur noch das Wetter mitspielen beim anstehenden HM in Mörfelden ... Nachtrag II: ... und das abschließende Intervalltraining heute ging auch recht locker von der Hand: 4 x 2.000 m (3:54, 3:48, 3:46, 3:43) ..., ohne die 200er:-)

20.1.19: Marathonstaffel Mörfelden über 4 x 10,55 km

Tschakka! Start in das Jahr 2019 in aufsteigender Form fast mit Saisonbestzeit und Podestplatz bei der Marathonstaffel Mörfelden; aber nicht in der AK oder Ü200, sondern gesamt! Hier der Wettkampfbericht! (Jetzt mit Video!)

Grün, ja grün sind nicht die Bäume im Mörfeldener Forst; aber Grün ist die Farbe der Hoffnung! Und das langt heute ... Nach zwei Auswechselungen im Staffel-Team - langfristig haben nacheinander zwei Sportler schon krankheitsbedingt abgesagt für den noch offen Start-Platz, für den Florian eingesprungen ist, und dem überraschenden auch krankheitsbedingten Ausscheiden unseres Team-Captains, den wir gottlob spontan nachbesetzen konnten mit Manuel Ruland - können wir heute antreten. Zwar weder bei den SE M40 oder Ü200 - wofür man halt so erfahren alte Hasen wie Till braucht! - aber immerhin bei den Männern M.

So will ich mit dem Öffentlichen anreisen, muß aber früh morgens schon am Bahnsteig aufpassen: Wenn ich hier den falschen Bahnsteig erwische, kann ich gut und gerne 650 km zurücklaufen! Bei sich aufhellendem Himmel geht es über den Main; im Zug reisen weitere Spiridonis an und mit Jörg laufe ich mich zum Sportgelände warm ... Naja, es ist schon etwas euphemistisch, bei -4°C von Warmlaufen zu sprechen:-) ImVereinsheim verteilt Volker die Startnummer. Von einer Ad hoc-Mannschaftsumstellung (um eine Ü200-Siegchance zu sichern, später mehr dazu) sehen wir dennoch ab. Dann raus zum Dehnen und Lockern und Temperatur-Check: Paßt alles soweit. Dann ...

... der Start! [21.1.19] Das Feldt startet 'moderat', nur die Sieg-Aspiranten stürmen los. 3:50 Die Sonne blinzelt mittlerweilen durch die Bäume, tollstes Laufwetter! 3:56, 4:01 Ich habe die Muße und höre in mich rein: Nichts zwackt, Atmung läuft gut, Kraft scheint vorhanden (3 x Carbo-Loading!); nur laufen derzeit noch alle 'durcheinander' 3:54 Doch bei km 4 finden ich mich mit zwei Mitläufern zusammen, eine gut laufende Gruppe. 4:00 Halbzeit: Und nur 1,6 sek. unter dem perfect split! 3:54, 3:57, 3:57 Ich bin mit der pace gut zufrieden, obwohl ich ab und zu ein paar Meter zulaufen muß; also Konzentration hochhalten! 4:02 Unsere Dreiergruppe - während ich Thomas grüße - fällt auf dem letzten km auseinander: Mein Dank an die Mitläufer Jörg von der späteren Siegerstaffel (96) und Thomas (44)! (Alle Photos ohne Namensbestandteil 'IMG_' sind Standbilder aus dem Video von Thomas Laut, s.u.) 3:55, 2:12 (4:00) Das gibt eine Zielzeit von 41:38 (10,55 km) und 39:26 (10 km). Ich bin extrem zufrieden (pace unter 3:57), zumal ich meine Zeiten von 2017 um 10 bzw. 4 sek. unterbieten konnte (ca. 0,5 %)!

So ist Florian jetzt auf der Reise (hier auf dem letzten km), den Manuel nach 41:15 ablöst und anfeuert, obwohl nur noch sein Bein in's Bild ragt;-) Das Zwischenergebnis weist mich als 7. gesamt aus von 119 Startläufern. (Hier noch mit falscher AK; und unsere schnellen Frauen liegen auf Platz 12 gesamt!) Ich versorge mich mit Kaffee & Kuchen und genieße den Blick auf das gut gefüllte Stadion bei bestem Wetter: Diese Veranstaltung zum Auftakt des neuen Jahres ist ein klasse Treffpunkt, um LäuferkollegInnen zu sehen und über Form und den Sport und darüber hinaus zu fachsimpeln. Doch es geht weiter, denn Manuel ist unser schnellstes Pferd im Stall:-) So macht sich Markus bereit, Manuel auf der Gegengeraden fixierend ..., der daraufhin auch schon heranstürmt (ja, 10,55 km in 37:14!) und - was ich im Bild festhalte - Markus auf die letzte Etappe schickt. So geht Markus als Führender gesamt auf die letzte Runde; denn bisher werden wir noch auf Platz 1 geführt (die Damen auf Platz 15) und wir können nur hoffen ... Alldieweil verfolgen Anna und ich die Ergebnisse auf dem Live-Monitor. Doch der Stadionsprecher kündigt ... Demeke als ersten Zielläufer an, der für die LG Rüsselsheim 1 startet (und sogar zweimal gelaufen ist, jeweils mit Bestzeit! Wobei Manuel die drittbeste Zeit abliefert, als schnellen Trainingslauf:-) so zerschlägt sich die Hoffnung auf die ersehnte Flasche Wein. Doch als Markus in's Ziel kommt, stehen wir gesamt auf Platz 3, somit auf dem Podest! Bei der Siegerehrung anschließend können wir unsere Urkunden und den Ehrenpreis in Empfang nehmen. (Unsere schnellen Damen [21.1.19] werden übrigens auch Dritte!)

10 km in 39:26 (Split-Zeit)
M/WPosition im Feld8,5%15,6%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK15,9%8,8%mehr Zeit als der Erste der AK

Fazit: Haben sich das Training und die Teilnahmen bei den Winterlaufserien ausgezahlt genau wie das G1-Radtraining (1.700 km)? Nach der verpatzten Saison 2018 sehe ich zuversichtlich in's neue Jahr: Vielleicht sollte ich mir grüne Laufkluft zulegen ..., denn Startläufer der Staffel tragen grüne Nummer und Grün ist bekanntlich die Farbe der Hoffnung;-) Den Ehrenpreis rühre ich allerdings nicht an: Markus und ich haben uns bei der Siegerehrung entschieden, ihn an unseren kurzfristig ausgefallenen Team-Captain Till weiterzugeben (Schokolade hilft immer;-) Und, wenn wir nach Florians Idee unser Team ad hoc umgestellt hätten, wäre die Flasche Wein unsere gewesen; denn 2:50:38 schlägt 2:55:03:-) Hätte, hätte, Fahrradkette ... Hier noch die Listen: Ergebnisliste AK, Einlaufliste und Ergebnisliste AK Ü200-Wertung. Und hier das Video von Thomas Laut (11:08) [22.1.19].

5.1.19: Winterlaufserie Rodgau-Jügesheim Lauf 3 10 km

Das Wetter ist ideal: 7°C & trocken; so mache ich mich auf nach Rodgau-Jügesheim ... Aber was erwarte ich? Der letzte Lauf liegt 3 Wochen zurück! Und was geht aus dem Stand nach 1.700 km auf dem Rennrad? Psyche und Gesundheit sind ok; und außerdem ist es ja schön, die Läuferkollegen zum neuen Jahr wiederzusehen:-) Ich lege mir eine pace von 38:30 bis 39:15 zurecht. Mit dem Öffentlichen reise ich an und laufe mich zum Festgelände ein; hier begrüßt mich nach der Nachmeldung schon Michael Waraus: Er startet jetzt erstmals in der M55! Beim Einlaufen begrüßt mich auch Andreas Pilsak: Sein erster Lauf nach dem Marathon. Claudia Demuth von der Eintracht begrüße ich sowie Marius Dorn und kurz vor dem Start Jens Wittig [7.1.19]. Dann geht es schon los ... obwohl die Startpistole Ladehemmungen hat:-) Ich freue mich alleine schon ob des Starts an sich! Die Runde im Stadion, dann raus (Photo: Thomas Laut) 3:54 Gottlob nicht mein schnellster km! 3:57, 3:56 Noch bin ich nicht entspannt, doch die Zeiten stimmen mich positiv. 4:03, 4:04 Aha, bei der Halbzeit 'normalisiert' sich die pace; und obwohl kein 'negative Split' herauskommt, liege ich kein Viertelprozent drüber: Also, Konstanz und Tempogefühl passen! 4:03, 4:02 Ich habe eine gut Gruppe um mich herum, wir überholen uns gegenseitig und spornen uns so an; nur die Schnelleren haben sich mittlerweilen ca. 100 m nach vorne abgesetzt. Jetzt denke ich auch an Markus Lohnes: Locker laufen! Und es klappt ganz gut ... 4:02, 4:00 Von den anderen kann ich mich etwas absetzen - wobei ich in der Schlußkurve dem Photographen Thomas Laut ein 'Frohes Neues' wünsche, welches er mit einem sonoren "Danke, ebenso." quittiert - und noch einen Schlußspurt draufsetzen: 3:52 So stehen 39:53 auf der Uhr (pace 3:59,3); was in der AK der Platz 8 (von 36) ist und gesamt - ich stehe in der Ergebnisliste an der ersten Stelle ..., der zweiten Seite - für Rang 62 (von 248) reicht. Viel wichtiger als die absolute Zeit ist aber die relative: 42:06, 40:08, 43:55, 39:51, 38:43, 39:05, 39:18, 38:07 (am 9.9.18); ohne Lauftraining bin ich wieder bei einer Zeit vom 17.11.18! Darauf kann ich aufbauen ... (Außerdem: Gegenüber 2018 falle ich um 0,5 %, gegenüber 2017 um 1 % und 2016 um 1,8 % zurück.) Hier die Gesamtplatzierung sowie die Altersklassenplatzierung.

10 km in 39:53
MPosition im Feld25,0%%23,3%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK22,2%14,9%mehr Zeit als der Erste der AK

Update: Letztes Intervalltraining vor dem Saisonhöhepunkt 2018: 5 x 1.000 m in Ø 3:40; das sind keine 3:30, aber ich bin ja auch nicht mehr 35:-)

20.12.18-4.1.19: G1-Wintertraining mit dem Rennrad

Diesen Winter führe ich die 12 Jahre alte Tradition fort (es gab nur zwei Unterbrechungen ohne Rad: 07/08 in Hong Kong und 16/17 in Schottland): Über die Feiertage zwischen den Jahren reisen wir mit dem Zug an's Mittelmeer und spule gut 1.700 km im G1-Bereich ab; das ist absoluter Spitzenwert! Hier der Reisebericht Barcelona-Marseille mit vielen Photos.

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