Laufen: Jetzt, All In 2021

Dritter Anlauf nach 2019 & 2020

Die Vorgeschichte

2019 für die Hessische Marathon-Meisterschaft auf den Punkt vorbereitet für 3:00 h und Tage vorher aus dem Rennen genommen sowie 2020 im Corona-Pannenjahr ohne einen wirklichen Wettkampf kann ich 2021 in Berlin beim Marathon starten! Die Motivations-Krise ist überwunden, der Trainingsplan nimmt langsam Gestalt an. Und meine Ambitionen in der - mal wieder - neuen Altersklasse M55 werde ich flankieren mit detaillierter Analyse der beiden Läufe in 2011 und 2017, versprochen:-)

Alle Bilder mit Namensbestandteil _n_, _n, _o oder _o_ - falls nicht anders angegeben - Quelle: Fratzenbuch

6.6.21: runsalzkotten 10 km Präsenzlauf

Der Brüder-Grimm-Lauf wird abgesagt, so kommt uns die Sport Modellregion Paderborn zupasse: In Salzkotten werden ein 5 und 10 km-Lauf auf einem Innenstadtkurs ausgetragen. Änderung: Kein Massen- sondern eine Art Jagd- oder Rolling Start. Hierbei werden alle 5 min. 10-25 Läufer auf die Strecke geschickt. Auf dem Marktplatz, den wir auf der 5 km-Runde zweimal durchlaufen gibt es aber eine veritable Moderation ...

Zeitige Anreise für ein ausladendes Beiprogramm bei sinkenden Inzidenzen mit Besuchen und Cafe- und Restaurantbesuchen sogar mit Doppelkopfrunde bis nach Mitternacht! Samstag vorher kurz einlaufen mit 3 Steigerungen: Das fühlt sich gut an! Sonntag etwas nervös, gottlob gibt sich das - zuerst grottig angesagte - Wetter, wir gehen zum Festgelände. Kaum Schlangen, alles sehr gut organisiert, der Check-In prüft alle Unterlagen (Startnummer, Personalausweis, negatives Testergebnis, FFP2-Maske) und wir sind auf dem Veranstaltungsgelände; gehen direkt zur Startbox und können kurze Zeit später starten - 10 min. vor unserer Startzeit!

In engen Kurven über Kopfsteinpflaster geht es auf die erste Runde: Bei km 1 lese ich 3:37 ab, bei km 2 3:40. Ich wundere mich etwas über diese Zeiten, freue mich aber auch:-) Am Friedhof geht's steil runter direkt in eine 135°-Kurve hinein und zur Liboriuskappelle hoch: Km 3 mit 3:57 und km 4 wieder mit 3:39. Beim Durchlaufen des Start- und Zielbereichs werde ich namentlich genannt, vergesse dabei fast das Abdrücken der Zwischenzeit und schaue deshalb nicht drauf:-|

Die zweite Runde ist jetzt etwas voller, ich komme aber recht gut durch und schnaufe mir den Weg frei: 3:42, 3:48, 4:04, 3:45; also ganz ähnliche Zeiten wie in der ersten Runde. Bei diesen "guten" km-Zeiten spare ich mir auch, an's Limit zu gehen ...; doch ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Die Kilometrierung scheint auf den Start am Bürgerturm, und nicht auf den Marktplatz bezogen zu sein. So ist der 5. Kilometer 1.220 m lang und ich brauche 4:58 bzw. 4:56 dafür! Ich habe mich also in falscher Sicherheit gewogen:-|

Die große Überraschung erlebe ich also im Ziel nach dem Endspurt: Ich stoppe die Uhr und lese unglaubliche 40:06 ab (pace = 4:00,6 min/km)! Da bin ich schon enttäuscht ob der sehr guten km-Zeiten und ärgere mich über die 4 vorne. Denn eine 38 vorne wären sehr gut, eine 39 gut gewesen. So ist es eben nicht mehr gut. Egal, das Wetter war trocken und mit 15~16°C fast optimal; doch der Parcours war winklig mit reichlich Kopfsteinpflaster und bisweilen sehr engen Kurven. So rettet mich etwas, daß die Top-Läufer jeweils auch bessere 10 km-Zeiten vorweisen können; im Schnitt liegen sie hier ca. 2,5 % darüber. Mit dieser Korrektur läge ich bei 39:06 (pace = 3:55 min/km) und wäre ganz zufrieden.

Ich hole meine Jacke, mache ein Photo vom Startbereich, warte auf Matthias und erwische seinen Zielsprint vor seiner "Holger Meier" [6.6.21], dann genießen wir das Siegerbier! Nach einem letzten Kaffee & Kuchen lese ich gegen 19:15 auf der Rückfahrt, daß ich die AK M50 gewonnen habe; etwas später aber werde ich genauso wie Matthias in der - korrekten - AK M55 geführt, die ich aber auch gewinne;-) Und etwas für die Sammlung gibt es auch ...

Die Analyse ergibt: Die markierten Streckenteile waren 890 m, 940 m, 1.000 m, 960 m und 1.220 m lang; der Veranstalter stellt auf Nachfrage auch klar, daß der Lauf nicht DLV-vermessen war. Ich bin 28. M (von 248) und 1. AK M55 (von 27). Anschließen tue ich an die Leistung beim 2. Lauf der WLS Seligenstadt am 21.12.2019, einem der letzten Wettkämpfe: Dort komme ich nach 40:09 in's Ziel. Aber ..., es gibt noch einiges zu tun.

10 km in 40:06
MPosition im Feld11,3%18,9%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK3,7%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

18.5.21: Aussichten auf den Halbmarathon Hamburg und den Berlin Marathon

Es wird ernst! Während es beim Brüder-Grimm-Lauf noch heißt "Es wird derzeit ein alternatives Konzept erarbeitet", stehen die teilnehmerstarken Events in den Startlöchern und scharren mit den Hufen: Die Aussicht auf den Halbmarathon Hamburg - mit dem runsalzkotten 10 km-Lauf zur Vorbereitung - und den Berlin Marathon hier.

Aktuell: Beim runsalzkotten am 6.6. heißt es jetzt "Wir bieten einen Präsenzlauf, die Variante Gelb ..."! Der Testlauf für den HM HH ist also gesichert. Und das Wetter entwickelt sich prächtig: Die Tiefsttemperatur scheint niederschlagsbedingt noch zu sinken und 12°C wären perfekt:-) Anreise, Übernachtung und Rahmenprogramm sowie Abreise stehen: Die Freude ist groß auf den ersten wirklichen Lauf seit 5 Quartalen!

Für den Halbmarathon Hamburg am 27.6. [18.6.21] gibt es eine neue Laufstrecke: Raus aus der zuschauerträchtigen Innenstadt und weg von Reeperbahn und Außenalster hinaus in den Hafen, auf die Elbeinsel Kaltehofe [1.6.21]. Obwohl der Lauf noch nicht - klar! - endgültig genehmigt ist, gehen die Vorbereitungen auf Veranstalter- und Läuferseite voran: 2.000 m mit Ø 3:47 und 3.000 m mit Ø 4:01! Jetzt fehlen mir nur noch anständige Tempodauerläufe über 5 und 10 km ... Nachtrag IV: Diese Langfristwettervorhersage für Hamburg von heute (13.6.21) wäre natürlich perfekt! Nach dem Beginn des Hochsommers dann Schietwetter, am Lauftag gänzlich ohne Sonne, mit erträglichen 13°C Tiefsttemperatur und einem die Luft reinigenden Schauer in der Nacht vorher:-)

Für das erste Herbst- und Jahreshauptziel, den Berlin Marathon am 26.9., wurden die Teilnahmebdingungen aktualisiert und unter dem § 8 Anpassung im Veranstaltungsablauf der Abschnitt Nachweispflichten ergänzt, der die coronagerechte und sichere Durchführung des Laufs ermöglichen soll. So sind alle sehr zuversichtlich, daß der Lauf stattfinden kann ... (Das zweite Herbstziel sind die Deutschen Meisterschaften Halbmarathon ebenfalls in Hamburg.)

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

Nachtrag I: ... und Grundschnelligkeit: Da sind heute (21.5.21) trotz Sturmböen 8 x 400 m mit Ø 1:19 drin, welches exakt die Vorgabe ist. Das Tempo hätte ich nicht erwartet, gefühlt habe ich mich elendig; doch vielleicht zahlt sich jetzt das kontinuierliche Training über Winter und Frühjahr aus. Nachtrag II: Das Pfingstwochenende stehen drei Wanderungen an; zwar nicht mit Übernachtung, dafür in drei unterschiedlichen Regionen. Samstag: Wir starten in Gau-Algesheim, steigen Richtung Bismarckturm an und machen an der ersten Bank in der Sonne Rast. An dieser Bank mit Blick über's Welzbachtal hinüber zum Rheingau können wir nicht vorbeigehen. Weiter wandern wir an Weinbergen - Lage Appenheimer Hundertgulden [23.5.21] - und durch Wälder, wo Tisch und Bank mit Blick zum Ausruhen einladen. Durch die Weinberge hinuter schauen wir noch auf eine Weinprobe mit Verkauf beim Weingut Dengler [23.5.21] vorbei. (Hiwweltour Bismarckturm [23.5.21]: 14 km) Sonntag: Von Hemsbach steigen wir über den Blütenweg an, vorbei an Weinbergen, mit Blicken aus dem Odenwald über die Rheinebene und zurück in den Odenwald, über Wiesen und durch Wälder, erklimmen den Hirschkopfturm mit 360°-Blick in den Odenwald, die Bergstraße entlang und hinüber in den Pfälzer Wald, kehren ein letztes Mal ein und der Sonne entgegen steigen wir ab nach Hemsbach. (Blütenweg und 2 Türme Wunderbarer Odenwald: 19 km) Nachtrag III: ... und während wir wandern schreibt uns Matthias zum runsalzkotten 10 km-Lauf am 6.6.21 ein: Dies wäre wirklich die perfekte Vorbereitung und der letzte Test vor dem Halbmarathon Hamburg! Montag: Nach Rheinhessen und Hessischer Bergstraße wandern wir heute im Taunus und starten in Oberjosbach. Vorbei an Waldschäden(?) erklimmen wir den Hohlen Stein und steigen ab. Nach Ober- - auf der Streuobstroute - und Niederseelbach und Unterquerung der A 3 bauen wir unser Buffet auf (passend zur Route mit selbstgekeltertem und Apfelwein vom Schneider [24.5.21] jeweils aus historischen Apfelsorten), mit Blick nach Norden Richtung Idstein. Dann weichen wir von der Bembelroute ab steigen auf zur Hohen Kanzel. Hinunter wandern wir dann durch lichten Wald. Nach Umgehen von Niedernhausen machen wir abschließend Rast; das Wetter hat sich zugezogen und es beginnt ein Sommerregen: Gut, daß unsere Wanderung zu Ende ist:-) (Bembeltour [24.5.21]: 17 km)

9.5.21: Wings for Life World Run

Großes Fiasko: Nichts hat gepaßt beim Wings for Life World Run; doch besser jetzt als beim Berlin Marathon oder den DM HM HH im Herbst! "What an empty experience, what a bizarre charade.":-|

Optimistisch angereist, Lothar holt mich ab, mit dem Rennrad geht's die 17 km nach Petterweil. Wir treffen uns an der Sporthalle und ziehen uns um, dann geht es zum Start. Kurze Ansprache von Florian, um 13 Uhr laufen wir los. Um es vorweg zu nehmen: Das Format des Laufs ist schon eigenwillig; man läuft so lange, bis man vom - virtuellen - Catcher Car eingeholt wird und der Lauf zu Ende ist (Details hier)! [9.5.21] Ich wußte von Anfang nicht: Schnell laufen und sehen, wie weit ich kommen? Oder langsamer starten und möglichst weit kommen? Egal, starten will ich mit 4:30, was mit 4:31 auch fast gelingt. Doch dann geht es schnell kontinuierlich bergab: 4:39, 4:56, 5:09, 5:33; Ø 4:53. Ok, das ist heute nicht mein Tag! Über 30°C in der Zeit von 13-14 Uhr, bergan Gegen- und bergab Rückenwind, vorher kaum Training, uralte Schuhe und Socken (meine Glückssocken von der Langdistanz 2010:-), mit schmerzenden Fußsohlen steige ich nach 1:17 h aus bei km 15,7. BTW: Auf ähnlichem Kurs bin ich Ende Januar fast doppelt so weit gekommen. Aber auch Freunde klagen: Die plötzliche Hitze machte eine Anpassung des Körpers unmöglich. Alle sind unter ihrem erwarteten Ziel geblieben, mehr oder weniger. Also, nach vorne schauen: Die Temperature beruhigen sich zwar, doch nach Laufwetter schaut das nicht aus ... Nachtrag I: Vor der Hitze heute (13.5.21) laufe ich gesteigert 3 x 2.000 m (ohne Pausen) im Park; die letzte Runde in 7:33,46! Das versöhnt mich etwas mit Sonntag; und wenn ich mein Material mit Bedacht auswähle, sollte es keine weiteren Probleme geben ... Nachtrag II: Wir nutzen heute (16.5.21) das sich bessernde Wetter für eine Wanderung in den Umstädter Weinbergen: Vom Bahnhof Wiebelsbach über Heubach, die Gewanne Wingertsberg und Kehrmich - mit Picknick in der Wünzer-Hütte - und vor und nach dem Regenschauer und zweitem Picknick im Gewann Hainrich an der Schönsten Weinsicht erreichen wir um Klein-Umstadt die Lage Stachelberg ..., wieder mit Pause. Regen gibt es erst wieder bei Ankunft in Frankfurt: Glück gehabt:-)

24.4.21: Rennradtraining die Zweite

Das Wetter für's Wochenende ist super angekündigt ..., nur etwas frisch. Und so kommt es auch ... Es reicht für knapp 280 km an Main, Nahe und Rhein.

Frankfurt - Langenlonsheim - Rheinböllen

Auf der üblichen Route südlich des Mainz erreiche ich MAINZ und kehre mit Selbstverpflegung ein bei Zum Schorsch. Nicht schön, das riesige Parkhaus; schön allerdings die Kunst am Bau. Nach viel Rückenwind biege ich in Bingen in's Nahetal ab, durchkurve Bad Kreuznach, ohne eine offene Bäckerei zu finden und fahre so auf Langenlonsheim. Doch einen Ort vorher in Bretzenheim kann ich am Weingut Schmidt mit dem Aufsteller 2020er Silvaner feinherb nicht vorbeifahren: Ich probiere und lade eine Flasche auf's Gepäck. Dann erreiche ich Langenlonsheim, wo ich dem Winzer Binzel [25.4.21] einen Besuch abstatte: Hier lade ich je eine Flasche 2020er Riesling -S- Vom Rotliegend. Langenlonsheimer Rothenberg [25.4.21] und auf - gute! - Empfehlung den 2020er Blanc de Noir Langenlonsheimer Steinchen [25.4.21]dazu. So beladen geht es durch die Weinhänge aus Langenlonsheim hinaus und über Stromberg - mit Eisdielenpause! - über die Rheinböllerhütte hinauf durch den Soonwald zur Waldsiedlung Römerstraße. Sa., 24.4.21: 135 km (5:22) Ø 25,1 km/h 810 Hm

Rheinböllen - Oberwesel - Frankfurt

Durch den Hunsrück über Kisselbach und Engehöll - Hell oder Hölle als alte Bezeichnung für Halde oder als Flurname für ein enges Tal [25.4.21] - geht es in rasender Fahrt hinunter nach Oberwesel in's Mittelrheintal, dem ich mit kräftigem Rückenwind an der Burg Pfalzgrafenstein (Kaub) vorbei bis Bingen (Mäuseturm am Binger Loch) folge. Hier verlasse ich den Rhein und durchquere Rheinhessen: Durch die Weinfelder und an Feldern vorbei komme ich wieder zum Rheintal. Ich fahre durch Weinhänge mit Blick bis Frankfurt und nach Süden über das Oberrheinische Tiefland hinunter nach Mainz, überquere den Main nach Mainz-Kostheim und erreiche nördlich des Mains wieder Frankfurt. So., 25.4.21: 137 km (5:51) Ø 23,4 km/h 1.054 Hm

Nachtrag: Ein Tiefdruckgebiet ist im Anmarsch, so nutze ich den schönen Tag heute (27.4.21) für eine finale Wanderung von 20,5 km Länge um Umstadt. Bei der Anreise nenne ich das aber ausgleichende Gerechtigkeit: Das letzte Mal war ich pünktlich und der Zug 25 min zu spät; jetzt ist der Zug pünktlich und ich 5 min zu spät:-| Egal, die Obstbäume am Wingertsberg (Heubach) der Lage Herrnberg weist noch auf die Nutzung bis vor kurzem hin. Der ausgehende April wird durch einen Maikäfer angekündigt. Zwischen den Weinlagen lockert alter Baumbestand die Felder aus, wo der Weg auf die Lage Stachelberg geht (STEREO) und sich dieser hinab- und hinaufwindet. In Groß-Umstadt beende ich die Wanderung vorbei am Darmstädter Schloß und Fachwerkhäusern.

3.4.21: Frankfurt Halbmarathon

Perfekter Lauf: Lange mußte ich zittern, über 2 Wochen; heute steht es fest: 1. Platz AK M55 beim Frankfurt Halbmarathon! Doch mit 646 TeilnehmerInnen ist er weit schwächer besetzt als der Silvesterlauf mit 1.182:-|

Ja, fast genau vor einem Jahr, da hat unser Frankfurt Halbmarathon noch stattgefunden als letzter Lauf überhaupt; mit Markus bin ich die pace 1:29 gelaufen [3.4.21]. Dieses Mal laufen wir virtuell ... also nicht auf dem Laufband, schon real, auf der Strecke, im Wald:-) Das Wetter heute ist klasse! (Nach den Feiertagen ist typisches Aprilwetter angesagt.) So fahre ich spontan zur Laufstrecke; das gestrige Risotto ist sicher eine gute Grundlage:-) Der Wind ist kalt und streng, aus Norden, so treibt er mich auf dem Rad zur Babenhäuser hoch. Im Wald ist's windstiller, die Sonne durch den laublosen Wald wärmt, es mögen 10-15°C sein. Ich dehne mich etwas, ein paar LäuferInnen sind unterwegs. Dann, der Start! Die Strecke ist gut ausgeschildert: Einmal links herum (gelbe Schilder), dann rechts herum (blaue Schilder). Die erste Runde ist identisch mit der des Silvesterlaufs. Leicht profiliert, zuerst runter, zum Ende hin rauf. Es ist nur ein wenig Volk unterwegs, die Vögel zwitschern und zwischen den kahlen Bäumen blauer Himmel und Sonne! Dann biege ich auf die zweite Runde ab. Hin und zurück geht es über die Autobahn, die Rampen sind aber nur leicht ansteigend, gottlob! Im Wald zu laufen ist schon toll; es geht auch an einem Weiher oder ... Teich vorbei. Langsam lassen die Kräfte nach ..., vor dem "Schlußspurt" nochmal der kleine Anstieg, dann: Das Ziel! Es stehen - zuerst erschreckende - 1:28:20 auf der Uhr! Sie zeigt 20,37 km an, es sollen aber 21,1 sein. So ergibt sich einen pace von gut 4:11 min/km. Immerhin, denke ich; denn es ich nicht meine Spezialität, alleine schnell zu laufen. Und ohne TDL'e oder die Wettkämpfe der Winterlaufserien fehlt mir doch etwas Kondition:-| So mache ich meinen Frieden, lade später den Lauf in die Ergebnisliste hoch; Überraschung: 1. der AK und 3. Mann gesamt! ... bis jetzt;-) Nach kurzer Zeit bin ich schon auf Platz 5 gesamt abgerutscht, verteidige aber die AK; 14 Tage haben die Aspiranten noch Zeit, den Jäger zu jagen! Hier die aktuellste Ergebnisliste! [3.4.21] Nachtrag II: Bis heute (14.4.21, 24:00) verteidige ich meinen 1. AK-Platz noch; doch in welcher AK läuft Michael Waraus oder Justino da Costa in diesem Jahr? Und treten sie noch an? Hoffentlich macht sich hier mein durchgehendes, bisweilen auch enervierendes Training seit dem 16.12.20 bemerkbar; denn der 2. der AK folgt erst auf Platz 56! Nachtrag III: Noch schlage ich mich wacker mit einem 13. Platz M gesamt, mit dem ich - noch - auf der ersten Ergebnisseite lande:-) Nachtrag V: Tschakka! 1. der AK M55 (von 37)! Zum Ende wurde es nochmal richtig spannend: Der zweite der AK rückte mir mit Platz 43 auf den Pelz, wobei ich auf Platz 30 (M gesamt) abgerutscht bin.

21,1 km in 1:28:20
MPosition im Feld6,8%20,8%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK2,7%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag I: Einen Tag später (4.4.21) nutzen wir das noch recht stabile Wetter für eine Wanderung auf dem Rheinsteig. Mit der Bahn und dem - unerwarteten - SEV wegen des Hangrutsches im Mittelrheintal nahe Kestert [5.4.21] erreichen wir St. Goarshausen mit der menschenleeren Rheinpromenade. Über den Treppenaufstieg erklimmen wir den Loreleyfelsen mit Ausblick zurück auf St. Goarshausen, folgem dem Weinlehrpfad mit Blick flußaufwärts und zurück zum jetzt hotellosen Loreleyfelsen. Nach der nächsten Flußbiegung haben wir schon einen Blick auf Oberwesel, folgen den Wanderzeichen des Rheinsteigs. Dabei lugt der noch blaue Himmel durch den blattlosen Wald. Gegen 13 Uhr legen wir die Mittagsrast ein - hier ist der Himmel dann bewölkt - doch macht das nichts; wir lernen auf der Nachbarbank den Nahe-Winzer Andreas Binzel mit Frau Ursula [5.4.21] aus Langenlonsheim kennen: "Wir haben unseren eigenen Wein mitgebracht." Und können so den Riesling -S- Vom Rotliegend. Langenlonsheimer Rothenberg (feinherb) [5.4.21] kosten:-) ... also vielleicht doch mal wieder eine Weinlagenwanderung an der Nahe planen? Für uns geht es am gesicherten Fels an Oberwesel vorbei und dem nachfolgenden - schon gut besuchten - Aussichtstempel (aka Weintempel;-) über die angrenzenden Felder: Hier bleibt der Rhein mit seinem Tal absolut verborgen, wie er sich in die Landschaft geschitten hat. Nach kurzer Zeit klart der Himmel auf ..., und bleibt es auch! Wir folgen dem Rhein weiter flußaufwärts, Richtung Kaub. Beim Passieren von Dörscheid - vor Kaub - erinnern wir uns beide unabhängig voneinander an den Winzer Fetz: Die Öffnungszeit der Vinothek ist zwar schon überschritten, doch das Winzerehepaar hat eh noch dort zu tun, so öffnen für uns die Türen und wir können - zwar ohne Probe - einen Riesling (klar: Feinherb!) [5.4.21] und einen Tresterbrand [5.4.21] erstehen. Zum Weingut gehört auch ein Restaurant mit Hotel. Wir folgen dem Rheinsteig weiter auf Kaub mit der Pfalz im Rhein (Burg Pfalzgrafenstein), kommen am ehem. Gasthaus Stadt Mannheim vorbei: "Der Ort gegenüber, Kaub, sah das historische Ereignis des Rheinübergangs des schlesischen Armee in der Neujahrsnacht 1813-14, dem Blücher aus dem noch bestehenden Gasthof 'Stadt Mannheim' leitete." Zitat aus: "Der Rhein im Farbbild" 1969 Umschau Verlag Briedenstein KG, Frankfurt am Main (Noch ohne ISBN - Internationale Standardbuchnummer!). Hier, kurz vor 18 Uhr und nach knapp 20 km entscheiden wir uns ob des klasse Wetter für eine Verlängerung der Wanderung bis Lorchhausen. Durch Kaub und am Bahnhof - und dem Weingut Bahles [5.4.21] - vorbei folgen wir dem Zuweg zum Rheinsteig (in Abkürzung einer 22 %-Rampe und Umgehung eines weiteren Aussichttempels) und steigen letztmalig an zum perfekten Rheinblick auf die Pfalz. Etwas später nehmen wir mit diesem Rückblick (STEREO) auf der Bank Platz für ein letztes Picknick. Mit der letzten Abendsonne gehen die verbleibenden 1,5 km leicht von der Hand - gesamt 27 km mit 1.100 Hm in 6:30 h - und pünktlich sitzen wir im RB 10 nach Frankfurt, durchgehend! Nachtrag IV: Das Wetter dreht, so nutze ich den Donnerstag (15.4.21) für alternatives Training: Ich wandere 25+ km um Umstadt. Zuerst über Feld und Flur, durch's Ockerstal, durch den Weinberg Herrnberg Lage Kehrmich (im Hintergrund links die Lage Heubach); dann hinüber zur Lage Umstädter Herrnberg (rechts), wo Sonne und Wolken schöne Lichtkontraste zeichnen. In der Lage Steingerück zeigt der April sein wahres Gesicht, genau wie auf der Verbindung nach Klein-Umstadt nach Kleestadt (Weinlagen Stachelberg Gewann Hörnig und - hier kurz vor - Groschling). Auf dem Rückweg, vorbei an der Kapelle St. Wendelinus (Weinlage Stachelberg), kommt wieder die Sonne raus - und ich passiere Stationen des Geopark-Pfads [17.4.21], die mich nach Groß-Umstadt begleitet. Und vor der Rückfahrt bleibt sogar noch Zeit für die Einkehr bei der Odenwälder Winzergenossenschaft:-) [17.4.21] Die Wanderung kann man hier als zip-Datei herunterladen: Flyer, Track und Karte (1,2 MB)

13.3.21: Perfektes Wetter, heute!

Perfektes Wetter: Einerseits für die Radpflege, andererseits für die erste längere Ausfahrt. ..., kein April-Scherz;-) ... und natürlich den Frankfurt Halbmarathon im Stadtwald.

Dauerregen, einstellige Temperaturen und starker Wind mit orkanartigen Böen wird angesagt:-) Das ist kein Wetter zum Laufen, sondern zum Renovieren des GIOS! Nach rund 15.000 km wird der Antrieb erneuert, das Lenkerband und Außenhüllen getauscht und grundlegend sauber gemacht, u.a. auch die Bremsen. Reifen, Bremsbeläge und Züge sind noch ok. So lege ich alles bereit, es kann losgehen ... Und da Samstag ist, geht's demontiert auch ab in's Bad (Shampoo & Conditioner nicht vergessen:-) Nachdem alle Komponenten gereinigt sind tausche ich alte gegen neue Teile, so entsteht das GIOS A 70 neu und erstrahlt - nach einer kurzen Probefahrt - in neuem Glanz ... nach jetzt knapp 100.000 km! Nachtrag I: Heute (20.3.21) kommt Lothar vorbei und wir testen unsere 'neuen' Räder: Er sein 6,54 kg-Carbon-Renner und ich mein renoviertes Gios. In Gustavsburg trennen wir uns; für mich geht es über die Staustufe Kostheim hinüber, wo eifrig geschleust wird. Nachtrag II: Heute (1.4.21) wirklich perfektes Wetter! Sonne pur bei 20-25°C! So starte ich eine Test-Tour für meine Oster-Rundfahrt: Mit viel Rückenwind fahre ich von Frankfurt nach Süden auf der 'Stammstrecke' über Groß-Umstadt - durch den Odenwald auf einsamen Straßen - zur Schmucker-Brauerei nach Ober-Mossau; klar, geschlossen. Von hier arbeite ich mich über Krumbach (mit Bäckerei-Pause) und Lindenfels zum Rheintal vor. Über Pfungstadt durch die landwirtschaftlich geprägte Rheinebene schwenke ich nach Norden: Über Goddelau (Bäckerei-Pause) und Trebur erreiche ich jetzt im heftigen Gegenwind Bischofsheim, wo gut 160 km mit 1.400 Hm und Ø 25 km/h auf dem Tacho stehen. Mit untergehenden Sonne nutze ich die S-Bahn für die Rückfahrt nach Frankfurt ..., wo ich am Folgetag doch einen leichten Sonnebrand festellen muß:-)

12.3.21: Planungen für den Herbst - Das DLV-Präsidium hat entschieden:-|

Endlich? Das DLV-Präsidium hat heute (12.3.21) entschieden: So rücke ich meine Planung der Wettkämpfe zurecht. Die Deutschen Marathonmeisterschaften entfallen; dafür rücken die Deutschen Meisterschaften Halbmarathon in den Fokus! Alle Details für den Herbst hier!

Der zögerliche Start und Fortgang der Impfungen und die sich ständig ändernden Bedingungen (Lockerungen, Mutanten, Einschränkungen) haben auch Auswirkungen auf die Planungen des Lauf-Kalenders in 2021. Jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht!

Hier chronologisch die Details:

Quelle: DLV News [12.3.21]

3.3.21: Rückblick und Ausblick

In der Wintersaison sind eigentlich alle Wettkämpfe abgesagt worden:-( 16.1. WLS Seligenstadt [14.1.21], 17.1. Marathon-Mannschaftslauf Mörfelden (ehem. Marathonstaffel) [5.1.21] Und Bundesgesundheitsminister Spahn meint: "Veranstaltungen mit mehr als zehn, fünfzehn Personen sehe ich in diesem Winter nicht mehr." Quelle [12.11.20] 21.2. Halbmarathon Mörfelden [21.1.21]. Doch für den ausgefallenen Frankfurter Halbmarathon vom 14.3. soll es - wie auch beim Silvesterlauf - eine virtuelle Ersatzveranstaltung geben: Vom 27.3. bis 18.4. soll die Strecke individuell gelaufen werden. Ein Lichtblick! Mal sehen, wozu mein Training derzeit reicht ... Nur wegen des Radtrainings Anfang April mache ich mir Gedanken: Ein G1-Training im Ausland kann ich mir sicher gänzlich abschminken; und selbst in Deutschland wird keine Hotel-Übernachtung möglich sein:-| So werde ich wohl nochmals auf meine Freunde und Familie zurückgreifen müssen ..., wenn es denn das Wetter hergibt. Nachtrag I: Heute (6.3.21) variiere ich das Alternativtraining: Das klasse Wetter nutze ich für eine G1-Ausfahrt mit dem Rennrad. Um kein Risiko einzugehen kombiniere ich 3 Lagen Hosen und Trikots; zum Einsatz kommen auch die Winterhandschuhe Pearl Izumi P.R.O. AmFIB Lobster Glove und der Zwölfender Classic Neopren Überschuh. Den Mainradweg nehme ich bis Mainz, folge dem Rhein südwärts, biege ab nach Bodenheim und nehme ein paar Hügel Rheinhessens mit: Zuerst Harxheim, Mommenheim und Schwabsburg (ganz rechts) mit Weinanbau. Dann Dexheim, Oppenheim und Dienheim. Jetzt nehme ich den Rheinradweg. Bisher habe ich meist strammen Rückenwind aus Ost-Nordost (und abends wird sich der Wind eher legen:-) Mit der Fähre setze ich über nach Gernsheim und fahre auf Zwingenberg: Hier besuche ich Bruder, Freundin und Forscherkollegin; es gibt Kaffee & Kuchen und Käsebrötchen zur Stärkung! Nach 16 Uhr fahre ich weiter nach Jugenheim, treffe mich mit Uli und wir statten der Eisdiele einen Besuch ab mit den letzten Sonnenstrahlen dort. Dann nehme ich die letzten Kilometer unter die Räder; dabei lege ich einen Endspurt hin, um den Zug in Darmstadt um 18:07 zu bekommen ..., der dann nach 90 Sek. abfährt:-) ... Nachtrag II: ... und am Sonntag (7.3.21) ziehe ich den langen Lauf nach. Um 9 Uhr starte ich mit Michaela, da ist es mit 2°C noch schattig; in der Sonne geht es aber. Wir laufen etwas im Niddapark, bis es für Michaela heim geht. Ich suche die Nidda (Punkt A), an der will ich bis Bad Vilbel laufen. Jetzt habe ich allerdings die Rechnung ohne den Wind aus Nordost gemacht:-| Im Flußlauf der Nidda bläst er unmerklich, aber beständig, bis ich in den Windschatten vom Bad Vilbel laufe (Punkt B)! Dies zeigt auch die Analyse: Nach 30 min erreiche ich den "Aussichtspunkt" im Niddapark. Ab Punkt A laufe ich an der Nidda: Ab hier liegt die Herzfrequenz im aneroben Bereich und die Leistung liegt über dem Durchschnittswert. Eigenwilligerweise liegt auch in genau diesem Bereich die pace über dem Durchschnitt! Wozu erhöhe ich die Leistung, um gerade im Gegenwind schneller laufen zu können? Naja, die 24,88 km spule ich in 2:11:43 mit pace 5:18 min/km ab. In Bad Vilbel kann ich duschen und werde bei 25°C auf der Terrasse mit allem versorgt: Kaffee, Kuchen, Grüne Soße mit Kartoffeln und Ei, isotonisches Erfrischunggetränk auf Hefebasis; und selbst einen Ramazotti (wegen der Verdauung) und einen Apfel Schnaps (wegen dem Geschmack;-) von Born in the Wetterau [7.3.21]. Zu Hause angekommen, bemerke ich, daß das sonnige Wetter beim Wilden Wein die ersten Knospen austreiben läßt: Der Sommer kann kommen! Nachtrag III: Heute (10.3.21) will ich probieren, die Schrittfrequenz zu variieren [10.3.21]: Dazu wiederhole ich 4 mal 1.000 m mit hoher Schrittfrequenz (und kürzeren Schritten) und 1.000 m mit niedriger Schrittfrequenz (und längeren Schritten) bei mglst. konstantem Tempo (welches mir mäßig gelingt: Gestartet im Bereich 4:35 bin ich auf einen Schnitt von ca. 4:40 abgefallen). Gelesen habe ich, daß längere Schritte mehr Kraft benötigen, es daran aber gerade zum Ende eines Wettkampfs (Marathon) mangelt. Dann sollte man die Geschwindigkeit durch Erhöhen der Schrittfrequenz halten (besser noch steigern) können. Das Ende vom Lied: Es korreliert i.d.T. - modulo den Meßungenauigkeiten des Coros Pace 2 - die größere Schrittlänge mit mehr Energieeinsatz.

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

19.2.21: Trainingserfolge & Rennradtraining mit Lichtblick

Rennrad-Training: Nach dem Kälte- folgt jetzt ein Frühlingseinbruch mit Wärmerekord [26.2.21]! Trotz ausstehender Renovierung des Gios nutze ich das Wochenende so für gut 280 km durch den Odenwald.

Vor zwei Wochen habe ich gerade mal 7 Wiederholungen der 400 m-Intervalle geschafft (Ø = 90 sek); jetzt liegen schon 10 Wiederholungen an (Ø = 81 sek)! Der Dreischritt aus DL, Intervallen und langem Lauf scheint zu wirken:-) Vielleicht liegt es aber auch nur am Ausblick für's Wochenende: Das sieht ja nach einem frühen Frühling aus! Hier muß das - bisher unrenovierte - Gios dann nochmal herhalten ...

Frankfurt - Odenwald - Mosbach-Neckarelz

Das Wetter hält, was die Vorhersage verspricht! So fahre ich am Wochenende mit dem Rennrad nach Mosbach und besuche einen alten Studienfreund mit seiner Familie: Samstag fahre ich 9 Uhr los, es ist mit 8°C noch etwas frisch; auf der traditionellen Strecke (in Richtung Groß-Umstadt) - Main, Offenbach, Heusenstamm, Dietzenbach, Rödermark - komme ich nach Eppertshausen. Hier wartet Markus auf mich und gemeinsam ... äh, ich in seinem Windschatten, fahren wir weiter; Dieburg, Habitzheim, Klingen, Brensbach, Nieder- und Ober-Kainsbach. Hoch zur B 47 schwächel ich in den Serpentinen aber schon. So hat Markus ein Einsehen mit mir und kürzt den Weg (Mossau-Tal/Ober-Mossau) ab direkt nach Erbach: Hier wartet das formidable Mittagessen bei seiner Mutter mit einer Pause von 1:30 h, das kann ich brauchen! So gestärkt folge ich der B 45 nach Süden und entscheide mich - etwas im Übermut - in Hetzbach gegen die B 45 und für das sehr ruhige Sensbachtal (Einstieg)! Das heißt aber nochmal 200 Hm zusätzlich hoch fast bis zum Reußenkreuz ... Dann aber folgen knapp 20 km Abfahrt vorbei an Schnee- und Eisresten in Schattenlagen hinunter bis Eberbach am Neckar. Dem folge ich vorbei an Zwingenberg und der Schleuse Guttenbach (wo gerade gescheust wird) nach Neckarelz mit dem Wahrzeichen, der Alten Posthalterei (von 1551). Sa., 20.2.21: 133 km (5:24) 7:45 h Ø 24,7 km/h 1.023 Hm

Mosbach-Neckarelz - Odenwald - Frankfurt

Den nächsten Morgen liegt zum Frühstück noch dicker Nebel im Neckartal:-| Zur Abfahrt um 10 Uhr löst der sich aber auf; bei 5°C starte ich durch's Neckartal und passiere wieder Zwingenberg, später auch Hirschhorn. Nach einer Umzieh-Pause geht es in den Anstieg nach Wald Michelbach (190 Hm); hier treffe ich Lothar ..., vor der Weiterfahrt muß ich mich aber an der Tankstelle stärken! Nach weiteren 100 Hm erreichen wir die Kraidacher Höhe, fahren Richtung Rimbach ab - mit dem schönen Blick in's Mörlenbachtal (wie 2020) - und kommen über Fürth und Brensbach nach Reinheim, wo wir nochmals eine Pause einlegen (Backhaus/Cafe Bickert). Und über Dieburg und Münster schließt sich der Kreis - bei nachmittäglicher Sonne - nach Eppertshausen. Lothar biegt nach Darmstadt ab und ich nehme die gleiche Route zurück nach Frankfurt wie auf dem Hinweg. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreiche ich Frankfurt. So., 21.2.21: 150 km (5:45) 7:00 h Ø 26,1 km/h 708 Hm

Nachtrag I: Bei bestem Wetter nutze ich heute (25.2.21) die Freiheiten der Regenerationswoche für Alternativtraining auf dem Rennrad; südlich des Mains fahre ich nach Mainz und nördlich zurück nach Frankfurt. So kommen 86 km zusammen. Nachtrag II: Das sonnige Wetter hält heute (27.2.21) an, nachdem gestern temporär diagonal über Deutschland ein Regenband gelegen hat:-| So komme ich wieder zu einem langen Lauf am Wochenende ..., auch wenn es deutlich kälter geworden ist: Keine 20, sondern nur noch 10°C. Die 28 km spule ich mit einer pace von 5:12 min/km ab. Nachtrag III: Heute (28.2.21), Alternativsport! Die Temperatur zwar frisch, doch super sonnig: So machen wir uns auf in den Rheingau. Der Öffentliche bringt uns mit ein paar Komplikationen nach Bingen (Rhein) ... nicht Stadt, sondern Hauptbahnhof:-| So wandern wir uns ein zurück zur Fähre; dann steigen wir in die Weinberge, zuerst der Rüdesheimer Rottland mit Rückblick stromaufwärts. An Burg Ehrenfels vorbei mit Blick auf das Binger Loch erreichen wir Assmanshausen (im Hintergrund der Schriftzug Assmanshäuser Höllenberg). Nach dem Ort wandern wir auf die Rotweinlaube - vorbei am Schriftzug - und halten Picknick ... nicht ganz stilecht; aber mit Blick zurück auf die scharfe Rechtskurve des Rheins. So gestärkt folgen wir den Wandwegsymbolen, wandern um den Bacharacher Kopf herum vorbei am Weingut König und durch Aulhausen vorbei am Weinbau Hirschel, um oberhalb auf Rüdesheim zu blicken. Nach Geisenheim folgen wir dem Rhein und nach einer Pause am - natürlich geschlossenen - Weinprobierstand vorbei am Rheingauer Dom erreichen wir nach gut 23 km (6:30) mit ca. 600 Hm den Bahnhof für die Rückfahrt.

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

30.1.21: 50 km-Ultramarathon RLT Rodgau

Beendet! Aber wie weit komme ich beim 50 km-Ultramarathon des RLT Rodgau? Klar, 50 km will ich nicht laufe, hier jetzt die ganze Wahrheit:-)

"Wegen Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar 2021 findet der Lauf nicht statt", heißt es auf der Website, klar! Florian ist aber fest entschlossen, den 50 km-Ultramarathon auch alleine zu laufen, schließlich hat er sich akribisch darauf vorbereitet. Ich entschließe mich dazu, ihn so weit wie möglich zu begleiten; das ist erlaubt:-) Das Wetter ist nicht meins; aber er will den Lauf nicht auf Sonntag verschieben. So klingelt wie in guten alten Wettkampfzeiten der Wecker am Samstag um 6:20, Kasse Taffee ... äh, Tasse Kaffee, Anreise mit dem Öffentlichen. Zu meiner Überraschung warten schon Lauffreunde auf dem Parkplatz der Sporthalle in Petterweil! Eigentlich sollten wir doch ganz ohne Entourage laufen ... Florian trifft ein und wir ziehen uns um, leider erfahre ich, daß die Schlußbegleitung abgesagt hat. Der leichte Regen hat jetzt sogar aufgehört ..., nur um beim Lauf gleich wieder anzufangen. Wir laufen auf einem 3 km-Rundkurs (GPX-Track von Florian), zuerst bergab zum Heitzhoferbach, dann in mehreren Etappen wieder hoch. Der Fan-Block hat sich vor der Lilienwaldschule aufgebaut; alle 12 Min. kommen wir dort vorbei und werden angefeuert! Bis wir unsere Geschwindigkeit gefunden haben, vergehen ein paar km; dann gibt Florian aber schon Gas und ich werde schweigsam:-| 4 Runden kann ich seinem Tempo folgen: 10 km in 4:07 min/km! Dann lasse ich abreißen und suche mein eigenes Tempo. Obwohl der Regen jetzt in Schnee übergeht will ich weiterlaufen, so weit ich komme: Eine so gute Tempolaufumgebung werde ich schwerlich finden, auch wenn die Temperatur von 6 auf 1°C absinkt!

Nach 1:55:39 steige ich bei knapp 27 km aus (pace = 4:17 min/km, Ø 159 HF, Ø 250 Watt), ziehe mich um und werde im Bulli versorgt: Heißer Tee, Decke, Wärmflasche, Kuchen, trockene Handschuhe, Stuhl zum Sitzen mit Blick durch die offenen Hecktüren auf die Strecke, perfekt! Verschiedene Freunde vom Lauftreff des TV Petterweil schauen vorbei - klar, mit Abstand und Maske! Florian geht auf seine letzte Runde und wir brechen auf zum Ziel vor der Sporthalle. Hier nehmen wir Florian nach 50 km im Zielbereich in Empfang. Wo ihm aber auf das Siegerpodest hinauf- und hinuntergeholfen werden muß. Bereinigt steht eine Zeit von unter 3:30 h auf der Uhr: Chapeau, Florian, gut gemacht!

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

9.1.21: Lichtblick in der dunklen Zeit

Heute, nach vielen bewölkten und dunklen Tagen, dazu kalt und manchmal naß, läßt sich die Sonne - so wie endlich mal korrekt angekündigt! - blicken. Ich nutze das Wetter für eine kurze Ausfahrt: Mit Rückwind "vom Russen" zuerst schnell Richtung Mainz entscheide ich mich aber in Flörsheim schon umzudrehen (ich hätte doch die etwas wärmeren Handschuhe anziehen sollen). Natürlich Lockdown beim Cafe am Flörsheimer Ruder Verein 08:-| Auf der Rückfahrt dann mehr und mehr Wolken, dazu der Gegenwind mit Blick in den Taunus mit Schneekappe. Und da die Villa Meister an einen Investor verkauft [9.1.21] ist, kann ich nicht durch den Park fahren [17.1.21] sondern muß außen rum, wo mir die Typographie des ausgehenden Jugendstils am Gebäude (des Reitvereins) auffällt. Dank eines Plattens kurze Zeit später beende ich die Ausfahrt schon nach 44 km mit dem ÖPNV:-|

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

7.1.21: Intervall-Trainingsrunde im Niddapark

Da die Laufbahn des Fachbereichs Sport der Goethe-UNI weiterhin geschlossen ist, habe ich Strecken der Länge 400 m, 800 m, 1.000 m, 1.200 m und 2.000 m für Intervalle abgemessen, die ich auch miteinander kombinieren kann mit Gehpausen. Z.B. ist dann die Pyramide Spezial 800 m, 1.000 m, 2.000 m, 1.000 m, 400 m möglich (grundlegend flache Laufstrecke), siehe Plan hier:

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

31.12.20: Spiridon Silvesterlauf 10 km

Meine Premiere auf einer historischen Strecke! Wegen Corona fällt die reguläre Austragung des Silvesterlaufs auf der neuen Strecke aus - klar! - wie auch mein Rennradtraining über die Feiertage. So kann ich hier erstmals starten:-) Das Wetter hält von allem was bereit. Ich laufe mich die 2,2 km zum Eisernen Steg - treffe Markus, der mich aber nur bis zum Hainer Weg begleitet - und die 3,5 km hoch zum Stadtwald ein. Hier am Start ist schon mächtig was los, treffe sofort Tilo. Dann läßt sich auch Thomas, unser Präsident, blicken, denn um 11 Uhr will die Gruppe um Patrick starten, der heute 50 wird! Nachdem diese gestartet ist, mache auch ich mich auf den Weg; mal sehen, was auf dieser mir unbekannten Strecke heute geht. Schnell laufe ich die Grüppchen auf und werde angefeuert. Da keine Kilometrierung vorliegt, laufe ich in's Blaue hinein. Aber schon bald habe ich die Orientierung verloren: Ich kann nicht abschätzen, wieviele km ich schon habe und was noch vor mir liegt und wie schnell ich eigentlich bin:-| Die kalte Luft, die ich schnell atme, kühlt meine Nebenhöhlen(?) aus; ansonsten läuft es recht rund. Doch meine Motivation nimmt ab, als nach jeder Biegung - und davon gibt es 14! - nicht das Ziel, sondern die nächste Biegung erscheint. Und zum Schluß läßt auch die Kraft nach ..., klar! So komme ich in's Ziel (hier empfängt Thomas gerade Patrick) und stoppe 40:46,75 für eine Strecke von 9,8 km, 9,85 km, 9,95 km oder 10,0 km. Ich orientiere mich an den von mir nachgemessenen 9.946 m auf dem Geo-Portal Frankfurt [31.12.20]. So ergibt sich eine pace von 4:06 und auf 10 km gerechnet eine Zeit von genau 41:00!

Nachtrag: In der Ergebnisliste werde ich in der AK MU60 geführt; hier belege ich - mal wieder - den 4. Platz (von 186), immerhin direkt hinter Frank Zimmer:-) Gesamt stehe ich auf Platz 82 von 1.222 (M/W) und Platz 77 (M), also - direkt vor der - 6. Frau:-) Und, von den Spiridonis bin ich 15. (M/W) bzw. 13. (M) gesamt und 1. der AK.

10 km in 41:00
M/WPosition im Feld6,7%36,7%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK2,2%8,5%mehr Zeit als der Erste der AK

In der offiziellen Statistik [2.1.21] tauche ich aber nur als "unbestätigt" auf; verifizieren müßte ich mittels eines per Lauf-App hochgeladenen und teilbaren Ergebnisses, welche ich aber nicht habe, da ich diese Plattformen ablehne.

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

16.12.20: Der Trainingsplan

Zitterpartie! ... jetzt nach quälenden Wochen beendet: 2021 starte ich in Berlin! Der Gott der Startplatz-Lotterie war gnädig: Da meine Vorleistungen nicht für einen Startplatz der Schnellen Läufer - ja, wirklich! - gereicht haben, mußte ich zittern: Ich ..., in meinem Alter ..., unglaublich! Aber ich kann starten: Und hier ist mein Plan!

Nach der Startplatzzusage für den Marathon in Berlin lege ich den Köln-Marathon (3.10.21) und die Deutsche Meisterschaft Halbmarathon in Hamburg (19.9.21) auf Eis. Die DM HM HH wäre die Ersatzveranstaltung für den Berlin-Marathon gewesen; den Köln-Marathon wäre ich dann in der Superkompensation [28.12.20] gelaufen (wie es mir schon 2016 beim Bodensee HM und dem anschließenden Offenbacher Mainuferlauf 10 km gelungen ist); hier recht locker & flockig erklärt. Quelle: Hier [28.12.20]. Falls Berlin nicht stattfinden kann, würde ich noch auf diese beiden Läufe versuchen umzuschwenken.

Einen Start im Herbst will ich aber strategisch planen; so lege ich einen Trainingsplan zurecht,

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

WLS'n Jügesheim / Seligenstadt / Goldbach

(Ausgefallen im Winter sind bisher: 7.11. & 5.12. Rodgauer WLS [28.11.20], 13.12. Adventlauf Mörfelden [28.11.20], 2.1. Rodgauer WLS [28.12.20]) "Großveranstaltungen bleiben gemäß der Einigung zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Bundesländer bis mindestens Ende Dezember grundsätzlich untersagt." Quelle [29.8.20] Und so ist es auch, der Lockdown wird fortgeschrieben:-(

G1-Wintertraining mit dem Rennrad

Traditionell verbringe ich die Tage zwischen den Jahren auf dem Sattel. Doch dieses Jahr wird das nichts:-| So will ich die Zeit zum Laufen nutzen ...

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