Laufen: Dt. Meisterschaft Halbmarathon 2018

Halbmarathon reloaded ...

Die Vorgeschichte

Tue ich mir in 2018 gleich wieder einen Marathon an? Obwohl ..., 2-4 Minuten sollten noch drin sein ... Aber das kann ich mir auch für die AK M55 aufheben;-) Und dazu sollte ich mal richtig Form aufbauen! So reizen mich dieses Jahr wieder die Halbmarathons ..., mit der Deutschen Meisterschaft in Hannover im April!

Alle Bilder mit Namensbestandteil _n_, _n oder _o_ - falls nicht anders angegeben - Quelle: Fratzenbuch

3.11.18: Winterlaufserie Rodgau-Jügesheim Lauf 1 über 10 km

Der erste Lauf der zuerst beginnenden Winter-Lauf-Serie (WLS) markiert nach dem Frankfurt Marathon den Start in die neue Saison: Alles, was Rang und Namen hat in der Region und den Marathon gut überstanden hat, läßt sich blicken. Das führt zu einem dichten & gut besetzten Feld! So will ich auch teilnehmen, zumal das Wetter gut vorausgesagt wird. Doch die Nachfeier eines 50. Geburtstags in der alten Heimat läßt mich erst zögern ... Und während der 1. Teil der (insgesamt 9:23 h dauernden!) 'Anreise' zum Lauf noch völlig entspannt verläuft, kommen beim 2. Teil Zweifel auf, ob ich den Start der WLS nicht doch verpassen würde (später mehr dazu) ...

Nach dem knappen Sichern der Übernachtungsmöglichkeit mache ich mich auf zur Party: Einer wirklich klasse Kellerparty! Alte Freunde, die ich lange nicht gesehen habe; lecker Bier vom Faß, und eine reichliches Buffet (sogar mit Lachs!:-) Es wird - natürlich - etwas später, aber ich werde direkt nach Hause gebracht. Es folgt eine kurze, aber gute Nacht mit anschließendem Frühstück. So gestärkt mache ich mich auf den 2. Teil der Anreise. Beim ersten Umstieg wird schon am Bahnsteig eine Verspätung des Anschlusses von sechszehn Minuten durchgesagt; doch als ich die Abfahrtstafel studiere, lese ich sechzig Minuten Verspätung (die sich dann noch auf 70 min erhöhen; das sieht gar nicht gut aus)! Naja, in Kassel hat der Zugchef des alten Metropolitan (als ICE 1193) [3.11.18] ein Einsehen - wo ich im ehem. Wagen 3 (Office-Kategorie) sitze (vorne rechts, im Hintergrund die geschlossene Cocktail & Espresso-Bar) - und winkt mich durch: Vielen Dank! Denn ansonsten wäre der Start perdu gewesen. Pünktlich erreiche ich Rodgau-Jügesheim, laufe mich nach ein paar Orientierungsschwierigkeiten zum Festgelände ein, melde nach und wärme mich auf ...

Das Wetter ist toll: Und die 14°C fühlen sich in der wirklich noch wärmenden Novembersonne viel mehr an! So laufe ich kurz/kurz. Hinter der Startlinie begrüße ich Marius (der die Serie laufen will), Jens (der den Frankfurt Marathon in 2:52:45 absolviert hat!), Claudia (vom Eintracht Frankfurt Triathlon Team), Thilo (aus dem Silber-Team der Dt. Marathon-Meisterschaft 2017) und es geht noch recht entspannt zu; sehen tue ich noch Michael Waraus, *schluck* (die Konzentration steigt) und vermissen tue ich etwas Frank Zimmer! Dann ..., der Startschuß! Ich gehe es leicht verhalten an 3:53, 3:57, 3:58, 3:57 Insgesamt ist es - gerade hier im Wald - windstill. Ich habe eine kleine Gruppe gefunden, wo ich auch mal vorne laufe. Als dann ein paar Wellen kommen, spiele ich meine Lauftechnik aus (klar, kein Training nützt mir jetzt nichts): 3:53, 3:51, 3:47 Auf der langen Gerade zurück verläßt mich allerdings der Mut: 3:52, 3:53 Aber ich laufe immer noch Läufer auf! Und für den letzten Kilometer raffe ich mich zu einem Zielsprint auf [3.11.18], löse mich von meinem Mitläufer (laufe hinter Frank in's Stadion ein): 3:41 Trotz der absolut 38:43 versöhnt mich die pace von 3:52,3 etwas (zumal nach der Party gestern:-) (Jens haut eine 36:20 raus, Marius eine 36:49! Michael läuft mit 38:15 vor mir ein.) In der AK M50 werde ich 7. (von 51) - immerhin noch ein Topten-Platz - und werde 49. gesamt M (von 273; gesamt 51. M/W von 384). Es ist immer dasselbe: Die Serienstarter, die sich mit Ehrgeiz in die WLS werfen, sorgen für eine ungeheure Leistungsdichte ..., die nicht mit dem Bieberer Kartoffellauf zu vergleichen ist;-)

Nach dem Duschen geselle ich mich mit Kaffee & Kuchen in den Zielbereich, wo im Licht der Abendsonne immer noch Läufer in's Ziel kommen. Anschließend stehe ich nochmal mit Iso & Kuchen in der Sonne, wo sich die Schlangen vor Kaffee & Kuchen- sowie Waffeltheke füllen. Gemütlich gehe ich zur S-Bahn, treffe dort Marius und wir fahren gemeinsam heim, lassen den Lauf Revue passieren und schmieden Pläne für die noch junge Saison.

10 km in 38:42,75
M/WPosition im Feld17,9%23,2%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK13,7%9,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Hier die Gesamtplatzierung und die Altersklassenplatzierung. Nachtrag I: Nach dem Schwänzen des Intervalltrainings gestern mache ich mich heute bei schönem Spätherbstwetter an 400 m-Intervalle auf der Bahn. 1:17,74; 1:19,07; 1:15,65; 1:14,59; 1:16,63 ergeben bei 5 Wiederholungen - was nicht die Welt ist! - einen Schnitt von Ø = 1:16,74, d.h. gut 77 sek. auf 400 m. Naja, ich war schon mal besser (73-75 sek.) ... Nachtrag II: Der 'Goldene Oktober' zieht sich bis in den November:-) So teste ich das neu eingestellte GIOS für's Wintertraining und fahre die Schleife am Main bis Flörsheim: 60 km stehen bei 16-13°C auf dem Tacho. Südlich des Mains hin, über die Opelbrücke nach Flörsheim, dort erstmal Kaffee & Kuchen, nördlich zurück und mit Abstecher zur Schwanheimer Düne: Der Eingang zum Bohlenweg, einmalige Vegetation, auf Brücken und Rampen durch das Relikt aus der Eiszeit [9.11.18]. Richtung Frankfurt wurden die Rennradfahrer zahlreicher: Mit Hochgeschwindigkeit geht's jetzt zurück durch herbstliches Laub mit der Sonne im Rücken! Nachtrag III: Gottlob 'verschlafe' ich; um 9:00 ist die Verbindung von 7:22 schon lange weg. Diese hätte mich in Aschaffenburg direkt in den Regen geschickt! (Der Lauf wäre zwar trocken gewesen; doch von Aschaffenburg wäre ich noch 5 km mit dem Rad in den Spessart gefahre.) So habe ich das sonnige Wetter für einen Langen Lauf von 27 km am Main genutzt (pace = 4:49 min/km).

28.10.18: Frankfurt-Marathon Staffel Honda 6

Nach einem Training am Donnerstag und einer Fahrt in den Rheingau am Samstag starte ich mit der Frankfurt-Marathon Staffel Honda 6 (wo ich für eine ausgefallene Läuferin einspringe): Zuerst schaue ich beim Treffpunkt des Spiridonis vorbei; hier begrüße ich meine Laufkollegen aus dem Intervalltraining, die alle unter 3 h laufen wollen (was sie auch erreichen). Dann finde ich mich am Treffpunkt der Honda-Staffeln am 'Hammering Man' [28.10.18] ein. Nach dem Start der Marathonis und der Staffel-A-Läufer fahren wir C-Läufer nach Niederrad; in warmer Kleidung widerstehen wir der Kälte und dem bisweilen böigen Wind. Doch dann biegt Thorsten schon um die Ecke, ich mache mich bereit, wechsel den Chip und werfe mich in's Feld. Mit einer pace unter 4:00 min/km überhole ich hier im Feld der 4:30 h-Läufer (fast) alle - was im z.T. dichten Feld einige Umwege erfordert (nur genau einmal werde ich überholt:-) Beim Laufen wird mir warm, trotz geschätzten 7°C, gefühlt 3°C: Über die Main-Brücke bläst der Wind von vorne, sonst eher von hinten. In Höchst erreiche ich die Wechselzone nach ca. 9,5 km nach ca. 38 min. (Die gestoppte km-Zwischenzeiten ergeben ca. Ø=3:56.) Aber der D-Läufer Alf ist nicht anwesend! Er sollte auch meinen Ende-Beutel mitbringen:-| Wie viele ist er im S-Bahn-Desaster (Betriebsstörung wegen Rauchgeruch im Tunnel! [28.10.18]) steckengeblieben und ich warte ca. 7 min.! Zuletzt kommt Matthes in den Wechselbereich und wir machen uns an die Rückfahrt zur Messehalle. Hier fragt mich schon mein Nachfolgerläufer Alf, wo ich denn seinen Beutel habe: Einen Beutel? Seinen Beutel? Klar, doch, der steht drinnen. Die Logistik neben An- und Abreise zum Staffel-Wechselbereich wird verkompliziert durch den eigenen Start- und Zielbeutel und den der anderen Staffel Vor- und Nachfolgeläufer. Von ihm bekomme ich auch meine Medallie ..., endlich:-) Eine insgesamt interessante Erfahrung ... die bei Sonne und 20-30°C mehr spaßiger gewesen wäre ... Dazu noch dieser Kalauer: "Warum überquert das Huhn die Straße?" "Aus Spaß" antwortet etwa Epikur, "Für ein bedeutenderes Gut" vermutet Plato. Ernest Hemingway antwortet: "Um zu sterben. Im Regen." Hier in der FR-online der ganze Artikel: "Frankfurt Marathon - Lauf durch die Kälte" [28.10.18]

7.10.18: 1/4-3 Länder Marathon am Bodensee (10,9 km)

Der Bodensee ruft! 50. von Elke & der 1/4-3 Länder Marathon: "Ich habe nichts erwartet; um bekam es im Überfluß." Update: Jetzt mit mehr Photos!

Nach dem Desaster beim "Schnellsten Zehner" in Hanau-Rodenbach - der zu meinem "Langsamsten Zehner" in 2018 wurde - standen die Zeichen auf Entspannung: Laufen wollte ich nicht, also bin ich nicht gelaufen; und selbst dem Training stand die Studienfahrt nach Italien im Wege .... und 'das Wetter'. Angemeldet bin ich eh noch nicht für den 1/4-Marathon am Bodensee: Ich hoffe auf Regen als Ausre... äh, Entschuldigung, nicht laufen zu müssen. So stürze ich mich in die Arbeit und freue mich auf die Besuche von alten Studienfreunden in Mosbach und Karlsruhe (Letzteren kombiniere ich noch mit dem Besuch der Ausstellung James Turrell "The Substance of Light" in Baden-Baden) und Elke's 50. Geburtstag am Bodensee am Samstag vor dem Lauf: Nach dem Nachmelden in Lindau starten wir mit einer Stadtführung durch Mersburg, bei der wir - nebenbei sozusagen - 4 Weine der Region reichlich verkosten:-) Anschließend feiern wir in einem Landgasthaus mit excellenter Küche weiter und ich komme um 1 Uhr in's Bett. Beste Voraussetzungen also, beim Lauf nichts, aber wirklich gar nichts zu erwarten!

Wie reisen nach Bregenz an (links die Seebühne, durch die wir laufen werden, und rechts verziehen sich die Regenschauer) und nehmen das Schiff zum Start nach Lindau. Nach Abgabe des Kleiderbeutels laufe ich mich bei Sonne ein, finde mich im Startbereich am Hafen ein und stelle mich im 1. Startblock auf in Reihe 5. Dabei treffe ich Oliver, einen Spiridoni, den es allerdings nach Karlsruhe verschlagen hat und der heute beim Halbmarathon antritt. Der Startschuß! Und ich will es nicht zu schnell angehen lassen: Ausgerechnet habe ich mir eine Zielzeit von 42:40 für die 10,9 km, d.h. eine pace von 3:55. Das traue ich mir zu, notfalls kann ich abreißen lassen oder zum Ende hin durchstarten! 3:48, 3:57 (auf der Brücke von Lindau etwas versteckt zwischen den Damen) [9.10.18] , 3:49 Klar geht es am Anfang zu schnell dahin, ich muß auch eine Gruppe finden. 3:56, 3:54 Bisher kann ich meinen Zugläufern folgen, aber es geht nicht leicht von der Hand; ich muß reichlich arbeiten! 3:57, 3:57 [9.10.18] (hier am Kaiserstrand habe ich meine Gruppe gefunden [9.10.18] und bin dank meines Pacemakers Thomas [9.10.18] noch guter Dinge [9.10.18]:-) 3:57 Jetzt muß ich aber reißen lassen (ganz rechts) [9.10.18], laufe eigentlich alleine weiter: Der Photograph hat eine bessere Sicht auf mich und ich bekomme ganz individuellen Applaus und Anfeuerungen vom Streckenrand:-) [9.10.18] ... und breche ein (fast wie erwartet): 4:07 [9.10.18] Doch das will ich nicht auf mir sitzen lassen, zumal es nicht mehr weit in's Ziel ist [9.10.18]: 4:02 [9.10.18] Ich biege nach der Seebühne ab und laufe - völlig entkräftet! - in's Stadion [9.10.18], direkt vor mir scheinbar ein Läufer der AK M50 ..., also Endspurt [9.10.18]: 3:36 [9.10.18]! Die Uhr im Ziel zeigt 42:36 an, was einer pace von 3:54,5 entspricht (die letzten beiden Bilder als Videostill aus dem "Video-Mitschnitt aller Zieleinläufe" [9.10.18]).

Halbglücklich über das Erreichen meiner avisierten Zielzeit und in der Hoffnung eines Topten-AK-Platzes begrüße ich Huchti im Ziel (links), zusammen warten wir auf Matthes. Wir verpflegen uns reichlich im Athletenbereich, die Sonne scheint und wir drei sind alle etwas fertig! Nach dem Duschen lassen wir - mit etwas Schwierigkeiten - das Siegerphoto machen von der Zuschauertribüne, kaufen auf dem Heimweg lecker Kuchen ein und lassen den Nachmittag bei Huchts im Familienkreis ausklingen, bevor wir uns auf den Heimweg machen, um den Tag in der Stalburg nochmals ausklingen zu lassen! Was ist meine Zielzeit wert? Eigentlich wäre ich nach meinen Trainingszeiten in der Lage, die AK zu gewinnen. Doch das würde allen Trainingstheorien Hohn sprechen, bei diesem Vorverlauf ... So bleibt mir der 3. AK-Platz (von 106) - es fehlen 5 sek. auf den 2. und 60 sek. auf den 1.! - und ich werde 22. von 784 gesamt. Theoretisch und praktisch wäre hier also der AK-Sieg drin gewesen. Doch dann müßte ich alles, aber auch wirklich alles auf diesen einen Tag ausrichten, ... wozu ich einfach keine Lust hatte:-) Hier die inoffizielle Ergebnisliste AK M50 und die Ergebnisliste Viertelmarathon Männer gesamt. Außerdem: 1. der AK M50 bin ich ..., als Deutscher!

10,9 km in 42:36 (hochgerechnet 10 km in 39:05)
MPosition im Feld2,8%25,7%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK2,8%2,4%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag I: Heute beim Dienstagsintervalltraining merke ich aber, welche Leistung ich letzten Sonntag abgeliefert habe. Die 4 x 2.000 m laufe ich mit den Aspiranten zwar in 7:43, 7:40, 7:39, 7:37 mit einer pace von 3:50! Doch viel mehr geht auch nicht; so freue ich mich auf das Beinelockern auf dem Rennrad morgen! ... und der Sommer will kein Ende nehmen:-) Nachtrag II: Heute letzte(?) Rennradtour am Main entlang nach Mainz (zum Main-km 0,0) mit Michaela und Frank vom Spiridon unternommen. Ich habe den Tag im LiLu ausklingen lassen ...

22.9.18: "Schnellster Zehner" in Hanau-Rodenbach

Grotesk! "Langsamster Zehner" in Hanau-Rodenbach und 1. der AK! Aber das Reeperbahnfestival war klasse:-) Nachtrag: Und die Mannschaftswertung versöhnt etwas ...

Anreise mit dem Öffentlichen, im Zug treffe ich schon Christian. Einlaufen zum Stadion und nachmelden, dann abwarten ... Später treffen wir auf Till und laufen uns auf der Bahn ein. Der Start erfolgt leider mit dem 5 km-Lauf zusammen; da es sich hierbei um die Kreismeisterschaft handelt, geht es beim Start etwas unübersichtlich zu, da man auch nicht weiß, wer nun 10 und wer 5 km läuft. Nach zwei Stadionrunden hat sich das Feld etwas sortiert: 3:46 Bei km 1 ist Chriatian schon enteilt; ein letztes Aufbäumen 3:43 Und bei km 3 wird mir die Strecke schon zu lang 3:49 Beim Durchlauf der 5 km im Stadion habe ich es schwarz auf weiß: 4:01, 4:01 Auf der zweiten Runde ist die Strecke leer 3:59, 4:02, 4:02 und Till überholt mich 4:01 Alleine die mit vielen Pacemakern heranstürmende 2. Frau und das nahe Ende mit Stadionsprecher sowie Till recht nah vor mir läßt mich nicht abbrechen 3:56. So stehen unfaßbare 39:18 auf der Uhr! Ich hole meinen Becher (da auch hier alles in Einweg ausgegeben wird: Einwegbecher, Einwegteller, Einweggabeln, Einweglöffel), stoße mit Christian und Till mit Isogetränk an und versorge mich mit Kuchen. Dann Duschen und nochmals Kaffee & Kuchen mit den anderen. Christian ist 1. AK M45 geworden, er will die Siegerehrung abwarten. So beschließen wir, noch zu bleiben und verfolgen die Siegerehrung der Damen, von Christian und Till. Und mit meiner Zeit werde ich auch noch 1. AK M50, was für eine bizarre Vorstellung! Denn dies ist der eigentlich schlechteste 10 km-Lauf meiner ganzen Saison! (Gut, der 4. Lauf in Rodgau-Jügesheim war 22 sek. langsamer ..., am 3. Februar!) Insgesamt werde ich 19. (von 56) und 1. in der AK (von 11). Die enge Taktung mit dem Reeperbahnfestival, das Schlafdefizit, reichlich Astra und die bevorstehende Fahrt ab morgen hatten wohl mehr Auswirkung, als mir lieb war. Till bringt mich noch zum Südbahnhof, so daß ich mit der U-Bahn schnell nach Hause komme.

10 km in 39:18
MPosition im Feld33,9%26,2%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK9,1%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag: Von 7 Mannschaften werden wir 4., liegen also im Mittelfeld. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Denn keine 60 sek. fehlen uns zum 3. Platz. Und mit der Alterssumme von 158 Jahren sind wir weit mehr als doppelt so alt wie die 1. (75 Jahre); 2. (97 Jahre), 3. (89 Jahre). Nur die letzte Mannschaft kann uns mit ihren 159 Jahren Paroli bieten in dieser Disziplin:-) Naja, fast versöhnt ...

9.9.18: Lauf für mehr Zeit, Frankfurt, 10 km

Gute Frage: Wie lang war die Strecke dieses Mal;-) Brutto = 36:13 / Netto = 36:04; doch was sind diese Zeiten wert? Hier der Kurzbericht des 'Lauf für mehr Zeit' in Frankfurt:

Nach dem 50. meines Bruders in Mainz reise ich am Vormittag zurück nach Frankfurt; zum Start des 5 km-Laufs um 16 Uhr vor der Oper laufe ich runter. Startnummer abholen, kurzer Schnack, Begrüßen der bekannten Läuferinnen und Läufer und Verfolgen des Starts. Werner und seine Frau Petra habe ich nach langer Zeit wiedergesehen: Ihm geht es eigentlich schon ganz gut, hoffentlich laufen wir mal wieder zusammen ... Dann Warmlaufen, auf dem Opernplatz treffe ich schon einige Läufer (Andreas Pilsak, Till Pense, ...) und ab zum Start: Links neben dem Starttor finden sich die Aspiranten Niko (und auch mein Kopf), Till, Daniel, Marius (rotes Trikot) und im Startblock auch Alex (mit Kopfhörer) und Kerstin (1. Reihe) ein. Die Musik heizt uns ein ... dann, der Startschuß! (Vorne v.l.: Till, HD, Niko) Ca. 40 m geht es neutralisiert, und schon nach 100 m sind Lippen, Zunge und Rachen staubtrocken! Mit 24°C ist es regelrecht heiß; doch schlimmer ist die staubige und trockene Luft! Zuerst laufe ich kurz hinter den Führenden, Niko ist lange in Sichtweite; irgendwann überholt mich Kerstin (hier beim Zielsprint; sie hat vorher schon die 5 km gewonnen!) ... und auch Irina, die später zweite Frau (die ich aber wieder ein- und überhole); größtenteils lauf ich ab hier alleine. Auf dem Roßmarkt werde ich namentlich angefeuert: Danke! Kurz vor Ende der ersten Runde überholt mich u.a. Daniel (Spiridon). Die Freßgaß', rechts am Ziel vorbei, die zweite Runde! Da die Strecke nicht kilometriert ist, schau ich nicht auf die Uhr, weiß also nicht genau, wie ich unterwegs bin. Ich laufe meinen Stiefel, kann die Position ganz gut halten (1. Runde: 17:38, 2. Runde: 18:34); hier an der Hauptwache (Quelle: youtube.de). Zum Ende hin bäume ich mich nochmal auf, um nicht überholt zu werden ... Zielsprint ... Schluß! Siegerbier (wenn man an die richtige Dame kommt, kann man sogar eine Flasche ohne Müll-Becher nehmen; während Iso nur in Müll-Bechern zu bekommen ist:-( also nehme ich nur Flaschenbier), quatschen mit den Mitläufern: Die sprechen von 9,4 oder 9,6 km laut GPS-Uhr. (Nachgemessen auf GeoInfo Frankfurt komme ich auf ca. 9,5 km.) Das hieße eine pace in der Spanne von 3:51 ~ 3:46, Ø = 3:49; hochgerechnet auf 10 km wären das 38:31 ~ 37:43. Ein Blick in die Ergebnisliste versöhnt mich (relativ): Platz 17 ist dort vermerkt (von 594)! Viel mehr erfreut mich aber die Position in der AK: Von den Top Twenty bin ich mit großem Abstand der älteste Läufer! Auf Platz 30 erscheint Till: Er hat für seinen Status eine tolle Zeit hingelegt (und sich mit den anderen gebattled)! In der AK M50-54 bin ich 1. (von 58).

10 km in 38:07 (grob bereinigte, hochgerechnete Zeit)
MPosition im Feld2,9%16,4%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK1,7%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Hier die offiziellen Ergenisliste des 10 km-Laufs. Der Vollständigkeit halber: Niko ist 4., Alex 10., Marius 12. und Daniel 14. Nachtrag I: Uff, das war hart! Den Hugenotten-Lauf nächstes Wochenende lasse ich ausfallen, klar. Mein Körper braucht etwas Ruhe, damit ich in Hanau-Rodenbach voll durchstarten kann. Vlt. lege ich Sa./So. lieber einen langen Lauf ein, um etwas für die Grundlage/Ausdauer zu tun ... Nachtrag II: Als Vorbereitung auf den "Schnellsten Zehner" trainiere ich jetzt sogar nach Trainingsplan: 10 km in 49:37 = 4:58 hin und zurück 46:58 = 4:42 auf unserer Laufstrecke vom Ruderdorf am Main nach Rumpenheim und zurück als langem Lauf. Nachtrag III: Und heute trainieren wir in der alten Besetzung der Marathon-Staffel in Mörfelden. Dabei unterbieten wir die Vorgaben deutlich: 3:40, 3:40, 3:34, 3:37, 3:35 = Ø 3:37! Gefordert waren 3:43. Morgen und Freitag ist ruhiges Laufen (mit 3 anschl. Steigerungen angesagt); muß nur den Donnerstag in Hamburg überstehen ...

2.9.18: 45. Internationaler Volkslauf Mühlheim-Dietesheim 10 km

Fast! ... naja, nicht ganz: 2. der AK und 21. gesamt. Doch um 1,5 % verbessert ggü. letzter Woche. ... und nah dran an Justino:-) Hier der Kurzbericht vom 45. Internationalen Volkslauf über 10 km in Mühlheim-Dietesheim:

Nach der vielen Sonne ist heute komplett Bewölkung angesagt:-| Vorteil davon ist: Wir haben perfekte Temperaturen (ca. 15°C), bis auf etwas Wind beste Bedingungen zum Laufen! Die Anreise nach Mühlheim-Dietesheim gelingt trotz etwas Verspätung im Öffentlichen gut - zumal sich schon einige Spiridonis in der S-Bahn versammeln - und die Nachmeldung ist schnell erledigt. Spiridonis, bekannte Läufer/innen und ehem. Schüler begrüßen, Umziehen, Warmlaufen, Halbmarathonis nach dem Start auf der Strecke anfeuern; dann selbst zum Start. Hier spreche ich Alex an, den ich öfters in Mörfelden gesehen habe (später mehr ...). Leider verquatschen Alex und ich mich, so daß wir beim Start irgendwo in der 4. Reihe stehen:-| [3.9.18] Und jetzt, der Startschuß [3.9.18] (ganz links Markus Heidl, der spätere Zweite)! Was habe ich mir ausgerechnet bzw. vorgenommen? Im Vergleich zum Kartoffellauf ist das Feld - wegen der Wertung im Main-Lauf-Cup! - viel hochkarätiger besetzt: Frank Zimmer, Justino da Costa, Markus Heidl (natürlich) und eben auch Alex Eck! Bei den Damen mache ich Julia Roth und Petra Wassiluk (natürlich) aus, nicht aber Laura Spranz! So könnte es eine Gruppe geben, in der ich mitlaufen kann: Besser als in Bieber sollte es so schon laufen ... Aus dem Stadion heraus sortiert sich das Feld und im Wald hat sich eine große Gruppe gebildet, in der auch drei Damen stecken: Petra, Julia und Pia. So pendeln wir uns ein ... 3:51, 3:51, 3:59, 3:45, 3:51 Nach ca. 5 km laufe ich aber meist alleine: Petra kann ich nicht folgen, und Daniel und Haimo kommen mir entgegen. An Justino, ein paar Zig Meter vor mir, komme ich aber nicht heran. Die Strecke verläuft z.T. auf "Premium"-Wanderwegen, z.T. stört mich der grobe Schotter schon. Fühlen tue ich mich aber insgesamt ganz gut; aber immer wieder muß ich mich an die Lauftechnik erinnern ... Zuletzt überhole ich Lars Spielvogel (vom Spiridon; er rechts, ich links im Hintergrund), der mich vor dem Stadion dann aber wieder ein- und überholt und 1 sek. vor mir im Ziel ist 3:50, 3:47, 3:47, 3:50, 3:43 Auf der Uhr stehen bei mir im Ziel dann 38:15! Das ist eine pace von Ø = 3:49,5 und eine Verbesserung um 1,5 % gegenüber dem Lauf in Bieber vor einer Woche: Wenn das so weitergeht, steht vlt. bald die 37 wieder vorne:-) Die Zeit reicht für den 2. Platz AK M50 (von 42) und den 21. gesamt (von 340). BTW: Alex hat seine PB auf 36:49 verbessert! Justino kommt 10 sek. vor mir in's Ziel und der 1. meiner AK läuft 36:58! Ich dusche und versorge mich im Zielbereich [3.9.18]: Bananen, Iso-Getränk [3.9.18], schnappe mir 2 Fl. Bier. Valentin hat seine Zielzeit erreicht (er hat gleich einen Sixpack genommen:-), Ulrich ist nicht ganz zufrieden, Jochen und Frank schon, Justino sichert sich den 1. AK-Platz M55! Aber auch hier: Alles wird in Einweggeschirr ausgegeben: Ich lasse mir das Iso-Getränk bzw. den Kaffee in meine Tasse füllen und den Kuchen auf meinen Teller geben; Besteck habe ich heute auch dabei (Spiridon gewinnt wg. teilnehmerstärkstem Verein 50 Liter Bier).

10 km in 38:15
M/WPosition im Feld6,2%14,6%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK4,8%3,5%mehr Zeit als der Erste der AK

Hier die offizielle Zieleinlaufliste und die offizielle Ergebnisliste AK. Nachtrag: Heute stehen mit Till - wieder mal - 5 x 1.000 m an; da auch er beim Lauf für mehr Zeit über die 10 km startet, kann das für mich nicht schlecht sein:-) So laufen ich 3:49, 3:47, 3:42, 3:38, 3:31 ..., immer schön einen km schneller als den vorigen! Aber ich merke die Belastung vom Sonntag schon noch ...

19.8.18: 8. Bieberer Kartoffel-Volkslauf 10 km

Tschakka! Gleich zu Beginn der Saison 1. der AK und 4. gesamt! Hier der Kurzbericht des 8. Bieberer Kartoffel-Volkslauf über 10 km:

Nach einer langen Trainings- und Wettkampfabstinenz will ich nach etwas Training und Einstieg in's Intervalltraining einen Probe-Wettkampf bestreiten; da kommt mir der Lauf in Offenbach-Bieber gerade recht: Anreise mit dem Öffentlichen und mit Jörg (LaufReport / Spiridon) die paar Meter zum 'Wettkampfbüro' (altersschwache Stadtteilturnhalle, aber mit sehr viel Charme:-) Nachmelden (6 EUR sind wirklich moderat) und 'warmlaufen'; die Temperatur steigt schon an (18-20°C?), doch die Strecke versteckt sich größtenteils im Wald, gottlob! Thomas begrüßt mich noch (der Eierlikör-Mann der legendären Weihnachtsbaumschmückparty bei Lars) an der Startlinie (Rechte an Photos mit Namensbestandteil 'k_Offenbach_Bieber_' bei LaufReport; Dank an Jörg Engelhardt) und ... der Start! Zuerst geht es etwas durch's offene Feld und über die Autobahn, dann durch den Wald auf die erste Runde über größteneils befestigte Waldwege. Alleine die Sonne bricht zu Anfang durch das Laub, so daß die Strecke im starken Gegenlich nur zu ahnen ist. Geleitet werden wir insgesamt sehr gut, so daß die fehlende Streckenkenntnis kein Manko ist. Aufgrund des kleinen Starterfeldes des 10 km-Laufs gehe ich als 5. Aspirant auf die Strecke: Shako will eine 35 min. laufen, was ich ihm auch abnehme; und Martin will unter 40 min. laufen, da könnte ich mich ja dranhängen. Martin verläßt mich aber Richtung nach vorne, nur Giorgio kommt mir von vorne entgegen. So laufe ich fast ganz alleine, die zweite Runde folgt mit der Verlängerung zum Seerosenweiher (an den ich mich aber jetzt nicht wirklich erinnern kann) und auf der Zielgeraden - über die Autobahn - kann ich Martin nicht mehr einholen. So bleibt mir der 4. Platz gesamt (Bildschirmkopie), über den ich nicht unglücklich bin mit einer Zeit von 38:49 min.! Und für den 1. Platz der AK M50 reicht es auch noch:-) Rückblickend habe ich mir nichts vorzuwerfen: Eine Zeit deutlich unter 40 min. mit einer überraschenden Konstanz, wie die Split-Zeiten zeigen (den besten km gleich zu Anfang, denn da gewinnt man ja das Rennen): 3:47, 3:56, 3:52, 3:58, 3:57, 3:54, 3:50, 3:54, 3:56, 3:48 Schnitt: Ø=3:53 (Zu einer wirklichen Wettkampfzeit von unter 38 min. fehlt mir aber eine Verbesserung um ca. 2,5 %!) Mit Giorgio (5. gesamt) lasse ich mir Kaffee & Pflaumenkuchen schmecken (den ich gegen die Wespen verteidigen muß) und bin froh über die mitgebrachte Tasse: Es gibt alles in Einwegplastikgeschirr: Becher, Gabel, Löffel, Teller ... [19.8.18] (das nächste Mal packe ich auch Besteck und Teller ein!) Da die Siegerehrung auf sich warten läßt, schauen wir beim Zieleinlauf des 6 km-Laufs vorbei (wo anschl. noch die 'Baminis' starten). Hier neben dem Zielkanal fachsimpeln wir noch mit Jörg (der im LaufReport [21.8.18] darüber berichtet). In der inoffiziellen Ergebnisliste sehe ich, daß Martin nur 14 sek. vor mir lag, geschenkt ... Nachdem ich Urkunde und 'Pokal' in Empfang genommen habe und das Siegerphoto für den Veranstalter im Kasten ist, mache ich mich mit Jörg auf zurück nach Frankfurt. Eine schöne, sehr familiäre Veranstaltung, der Mehrweggeschirr/-besteck (wie z.B. in Mörfelden) und etwas mehr Organisation vlt. gut tun würde; toll ist die Nähe zur S-Bahn-Station Offenbach-Bieber mit nur 500 m!

10 km in 38:49
M/WPosition im Feld4,5%9,8%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK7,1%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Hier die offizielle Ergebnisliste. Nachtrag I: Das zweite Intervalltraining läuft nach der Pyramide in G1 letzte Woche schon vielversprechend: 5 x 1.000 m in 4:00, 3:56, 3:39, 3:30, 3:30 Nachtrag II: Beim dritten Intervalltraining (mit Till) stehen 400 m-Intervalle auf dem Programm: 85, 87, 88, 86, 87, 88, 86, 86, 83, 84 = Ø 86 sec. Auch das geht locker von der Hand ...

30.6.18: Laufpause auf dem Rennrad

Da ich schon seit einigen Monaten keine Lust zu Laufen habe, will ich wenigstens auf dem Rad aktiv bleiben: Nach Istanbul & Lissabon geht es für mich von Frankfurt nach Schottland: An Main & Rhein, durch die Niederlande nach Belgien, mit der Fähre nach England und weiter an der Westküste nach und durch Schottland. So stehen fast 2.000 - gänzlich trockene! - km auf dem Tacho. Unglaublich, aber wahr:-)

3.6.18: Halbmarathon Salzkotten

Vorbemerkungen

Seit Wochen, ja Monaten habe ich nicht mehr trainiert. Schon die Vorbereitungszeit zur Dt. Halbmarathonmeisterschaft im April fiel in meine Radurlaubszeit ... Nach der Dt. Marathonmeisterschaft 2017 brauche ich wohl mal eine Auszeit!

So bin ich sehr entspannt in den Halbmarathon Salzkotten gegangen. Freitag & Samstag vorher haben wir noch ausgiebig gefeiert und die Taktik besprochen: Ich will Huchti zur neuen persönlichen Bestzeit antreiben! Dafür ist eine 1:34:49 nötig ...; die wir zwar nicht erreichen, aber irgendwie dann doch;-) Später mehr dazu ...

Der Lauf

Am Bürgerturm nehmen wir Aufstellung (alle Photos mit Namensbestandteil IMG oder DSC vom Veranstalter hier: http://salzkotten-marathon.de/fotos/), schon bei 19°C! Huchti und ich stehen in der 4. Startreihe (schauen noch etwas skeptisch), während Laura (Hottenrott) - selbstredend! - in der 1. Reihe startet. Dann geht es sehr schnell mit dem Countdown: Wir machen uns bereit und schießen durch den Startbogen! Zuerst etwas zu schnell 4:12 pendeln wir uns ein: 4:25, 4:26, 4:25, 4:51 (bergauf oder Kilometrierungsfehler?) 4:24, 4:39 (bergauf) 4:25, 4:29, 4:31 (10 km-Zwischenzeit: 44:46,6 = 4:28,66 min/km, genau unsere pace für 1:34:28,7) 4:31, 4:38, 4:32, 4:42, 4:42, 4:42, 4:42, 4:36, 4:29, 4:29, 4:29 ( Zielsprint auf dem Marktplatz!). Gesamt stehen so 1:35:16 auf der Uhr; und das sind 0:00:27 zu viel (< 0,5 %). Doch in Anbetracht, daß es bei Huchtis Bestzeit in Frankfurt gut 10°C kühler war - und vorher keine Feierlichkeiten anstanden (Dinner in weiß [3.6.18] & 90 Jahre Musikverein Verne [3.6.18]) - ist das eine tolle Zeit! Außerdem: Erstmals gelingt es mir als Pacemaker, daß wir zeitgleich in's Ziel kommen. So gibt es zwar zwei 20. Plätze, aber keinen 21.! Warum ich aber vor Huchti platziert werde, bleibt das Geheimnis des Veranstalters ...

Ausklang

Matthes fängt uns im Zielbereich ab und wir gehen gleich durch in die Entspannungs-Oase: Hier gibt es das obligatorische Siegerbier- und photo! Wir verpflegen uns ausreichend und bilden am Gradierwerk zusammen mit Elke und Maike, Sophie, Manuel & Elke eine 'Pinguinburg':-)

15.4.18: Griesheimer Straßenlauf 10 km in Darmstadt

Schon vor dem Halbmarathon in Hannover hatte ich mir den 10 km-Lauf in Griesheim rausgesucht; sozusagen als Superkompensationslauf [15.4.18]. Doch wenn der erste Lauf schon mißlingt, wie wirkt sich das dann auf den Superkompensationslauf aus ...?! Naja, es kann nur besser werden:-) Außerdem war ich die ersten 10 km in Hannover ja recht zügig unterwegs: 38:24! So liebäugel ich jetzt hier mit einer 38:00, d.h. eine pace von 3:48. Das Wetter ist klasse: Ganz leichte Sonne, etwas frisch mit einem Hang zur Wärme und trocken! Mit dem Öffentlichen fahre ich nach Darmstadt und gehe zum Wettkampfgelände: Nachmelden, warmlaufen und Startbereich inspizieren; dabei verfolge ich den Start des Schülerlaufs. Die Veranstalter haben die Läufe von der ebenen, durchgängig asphaltierten Strecke hierher verlegt: "Man kam hier den Wünschen vieler Athleten nach, die sich einen Kurs weg vom Hoch- und Runterlaufen der Wilhelm-Leuschner-Straße wünschten, auch wenn dies weniger Zuschauer zur Folge hatte." Zitat: LaufReport [15.4.18] Naja, die Anzahl der Finisher auf der 10 km-Strecke nehmer weiter ab: 320 (2013: Trocken) - 324 - 283 - 204 (Regen) - 201 (Sonne) - 182 (2018: Sonne) Halbmarathonis und 10 km-Läufer starten gemeinsam (hier beim Beine lockern; alle Photos mit Namensbestandteil 'thomas_laut_' sind video stills aus dem Film: 47. Griesheimer Strassenlauf 2018 [16.4.18]); Marisa beeilt sich, in den Startblock zu kommen ... wir warten gespannt und Niko gesellt sich zu mir in die 2. Reihe [16.4.18]; dann (klar: Das Rennen wird beim Start gewonnen:-): Der Start! (Ganz rechts Michael.) [16.4.18] Ich bin zuerst in einer 4er-Gruppe mit Michael Waraus (meinem 'schärfsten' M50-Konkurrenten:-) Bei km 4 habe ich eine pace von 3:43 auf der Uhr: Vlt. etwas schnell? Aber die Kilometrierung für 1. und 2. Runde des HM und den 10 und 5 km-Lauf bringen mich wieder mal durcheinander - ich drücke lieber einmal zu wenig als einmal zu viel:-( Langsam teilt sich die 4er- in 2 2er-Gruppen: Wir lassen langsam abreißen ... Dann folgen - lt. gestoppter Zwischenzeit - 3 km mit 3:40, was ja ganz ordentlich wäre; nur verliere ich bei km 5,5 - unserer 10 km-Wende - meinen großgewachsenen Vorläufer und Halbmarathoni (danke für den Windschatten, Nils!). Jetzt allerdings folgt - wenn ich alles richtig gestoppt habe - der Einbruch: 4:02, 4:13, 4:13 Und ja, auf dem letzten km werde ich mehrmals überholt, z.B. von Thomas Eichhorn (BSG Merck) [16.4.18]. Auf der Uhr stehen im Ziel 38:19; kurz mit Niko sprechen und Michael (und dem 1. AK M50 Klaus) gratulieren. Duschen, Umziehen und Kaffee & (superleckeren, selbstgebackenen) Kuchen gibt es für mich in der Sonne. Die Siegerehrung für meinen 3. AK-Platz warte ich nicht ab: Die Räumlichkeiten sind arg verbaut und gerade sind erst die Ehrungen des 5 km-Laufs durch ... So gehe ich die 4 km zum Bahnhof und erwische noch den RE nach Frankfurt.

10 km in 38:19
M/WPosition im Feld8,2%12,8%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK15,0%2,5%mehr Zeit als der Erste der AK

Naja, ein jahreszeittypischer Vergleich zu dieser 10 km-Zeit fehlt mir etwas: Der verletzungsbedingte Lauf in 2017 taugt nicht genauso wie der Frühjahrslauf in Groß-Gerau Ende Februar. Der Hans-Nachtmann-Lauf in Altenstadt 2016 war extrem bergig, also auch kein Vergleich. Grundsätzlich gilt: Ich bin schneller gewesen als nach den Winterlaufserien und ich liege etwas unter dem Niveau im Herbst in der Halb-/Marathonvorbereitung. Was ich daraus schließen soll, bleibt unklar; zumal mein nächster richtiger Lauf erst am (1.7. bzw) 7.10. stattfindet.:-| Außerdem: Bei diesem Laufevent ist die Läufergruppe der M50 nicht die stärkste Klasse; weder beim 10 km-Lauf noch beim Halbmarathon!

8.4.18: Deutsche Meisterschaft Halbmarathon Hannover

Vorbemerkungen

Hitzerennen in Hannover titelt der LaufReport; und weiter heißt es: Katrin Dörres Kritik an [...] der in Hannover mit 10.45 Uhr (sehr) späten Startzeit, welche die Temperaturen im Laufe des Rennens auf über 20°C anstiegen ließen. BTW: Ideale Lauftemperatur ist 7-12°C! So blieben von knapp 1000 DM-Läufern [...] bei sommerlichen Temperaturen nach hoher Ausfallquote nur 719 übrig. Und auch erfahrene Läuferinnen blieben auf der Strecke: Andere wie die Vorjahresdritte Corinna Harrer sahen das Ziel nur aus der Zuschauerperspektive. Und auch für die starken Quelle-Läuferinnen Gesa Bohn und Domenika Mayer gab es ein vorzeitiges Aus. Da parallel auch der Marathon ausgetragen wurde, liefen wir dreimal aus dem Marathonfeld raus und wieder rein, so daß konstatiert wurde: Etwas Zeit hat natürlich auch gekostet, dass wir in das Marathonfeld hineingelaufen waren. Außerdem: ..., natürlich kommen nicht die Zeiten raus, die man sich erhofft hat, kommentiert der Vater Joachim von Top-Läufer Steffen Uliczka in der NDR-Live-Übertragung. Genau wie z.B. Franziska Reng Mit 1:14:14 Stunden [...] deutlich über ihrer eigenen Bestmarke (1:12:33) blieb. Das allerwichtigste ist es aber, den Kopf frei zu haben, um die Konzentration im Rennen auf das Wesentliche lenken zu können: Der vorjährige Vizemeister Hendrik Pfeiffer kam mit dem Rennverlauf nicht zurecht und lag schon früh hinter der Spitze. "Der Stress mit einer Klausur am Freitag war vielleicht doch etwas viel für mich" [...]. (Alle Zitate hier auf LaufReport.de [12.4.18].)

Das Rennen

Das Wetter entwickelt sich wie vorausgesagt, sogar noch besser! Am Samstag gehen wir die Startunterlagen abholen und kaufen noch Equipment (denn wenn die Zeiten nicht stimmen, liegt es bekanntlich ja am Material;-) So erstehe ich ein Paar NB 1500 V2, mein Lieblingswettkampfschuh! Am Sonntag wärme ich mich nach Startbeutelabgabe mit Marisa im Park auf; dann sehen wir uns schon im Startblock B wieder: Und hier stehen wir in der prallen Sonne, bis um 10:50! Am Rand sehe ich Manuel und Manfred von Marisa und winke ihnen zu [12.4.18]. Mit 5 min Verspätung gibt Bibiana Steinhaus den Startschuß ..., und es geht los (ganz rechts)! [12.4.18] Die Startblöcke A und B durchmischen sich sehr schnell: 3:17, 3:19 Ich traue meiner Uhr nicht! 4:43 Da die Kilometrierung für die 10 km-Strecke schon beim 1. km abweicht, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich die richtigen Schilder wahrgenommen habe:-| 3:49 D.h. bisher eine pace von 3:47, das scheint realistisch. (Auch im Nachhinein sind mir die Zeiten der ersten 3 km schleierhaft.) 3:49, 3:49, 3:50, 3:50 Jetzt schon verläßt mich die Lust am Laufen: Ich habe den Kopf nicht frei und 'trotte' nur noch dahin; an Aufgeben denke ich auch kurzzeitig. 4:04, 4:04, 4:04, 4:04, 4:11, 4:11, 4:11, 4:21 Daß wir durch die Schaufelder Straße laufe, realisiere ich (vor km 38 des Marathons) und wir passieren das 'Kuriosum'. 4:12, 4:12, 4:11, 4:18 [12.4.18] Dann stoppe ich meine Uhr [12.4.18] und bin - gottlob! - im Ziel [12.4.18].

21,1 km in 1:24:59
MPosition im Feld5,4%30,0%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK3,0%17,2%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachlese

So stehe 1:24:59 (netto) auf der Uhr; dies reicht zu einem 20. Platz (von 67 = 29,9 %) in der AK und zu einem 184. Platz (von 489 = 37,6 %) bei der DM: Klar, ein superstarkes Feld; welches nicht 9 Tage auf dem Rennrad saß:-) Außerhalb der DM belegen wir mit dem Team Jäger, Wittig, Eisen Platz 71 (von 515 = 13,8 %). Besser sieht es schon in der Einzelwertung aus: Hier erreiche ich Platz 251 (von 4645 = 5,4 %) gesamt und Platz 24 (von 809 = 3,0 %) in der AK M50!

25.3.-3.4.18: Rennrad G1-Radtraining in Oberitalien

Obwohl so kurz vor der Dt. Meisterschaft im Halbmarathon gelegen: Ich wollte nicht darauf verzichten:-) Und heute die erste kurze Laufeinheit macht schon Lust auf mehr; zumal die Wetteraussicht für das kommende Wochenende in Hannover traumhaft schön ist! Update: ... und die nächste Trainingseinheit - und damit letzte vor dem HM am Sonntag - ist auch ok: 4:42, 4:25, 4:10, 3:53 Letzteres soll dann auch meine pace zum Anlaufen sein ...

Das Radtraining ging sehr gut von der Hand; evtl. wegen des Wintertrainings oder auch, weil das kalte Wetter bei uns Lust auf Italien gemacht hat. Es kamen in 7 1/2 Fahrtagen 971 km zusammen (130 km/Tag) mit 10.325 Hm (von 600-2.300 Hm/Tag). Bei 5 wirklich sonnigen Tagen (mit Temperaturen bis 30°C) und keinem Regen (beim Fahren:-) waren auch diverse Einkehren und neue Entdeckungen mgl.: Hier der Reisebericht!

11.3.18: 16. Frankfurter Halbmarathon

Obwohl das Training keinerlei Anzeichen von Schwäche erkennen läßt, bin ich mir unsicher, was ich mir beim Frankfurter Halbmarathon zutrauen soll: Richtig schnell, eher verhalten oder gleich ganz defensiv? Ich weiß es nicht ... Nach anfänglichen Regenaussichten sieht das Regenradar heute aber immer noch sehr bedrohlich aus. Doch die Aussicht ist so schlecht nicht. So entscheide ich mich für 3:55, also eine Zielzeit von 1:22:40; aber selbst eine 1:23 vorne wäre noch ok (2017: 1:23:28).

Mit Huchti & den anderen Salzkottern verbringe ich das Wochenende; aber am Freitag Abend zeichnet sich das Desaster schon ab: Im 'Apfelwein Frank' ist die Leber aus:-( Und selbst am Vorabend des Laufs sitzen wir noch länger beim Spanier ...

Zum Start am Sonntag bei 10°C kommt die Sonne raus, doch verzieht sie sich schnell wieder; aber es bleibt trocken! Nach erstem Getümmel beim Start 3:59 finde ich mich in der Gruppe um Petra Wassiluk wieder 3:51, 3:50, 3:53, 3:53, 3:55 Wir sind jetzt am Main [12.3.18], wo es noch sehr gut läuft. [12.3.18] 3:55, 3:53, 3:55, 3:52 Bei km 10 biegen wir ein nach Sachsenhausen [12.3.18] 3:51, 3:54, 4:00 Ab hier muß ich Petras Gruppe ziehen lassen: Die pace kann ich nicht mehr halten. 4:09, 4:19 Wir sind oben auf dem Wendepunktabschnitt angekommen. 4:07, 4:04, 4:00, 4:04 Die Brücke kommt in Sicht, wo zwei junge Frauen mächtig Stimmung machen! 4:09, 4:05 [13.3.18] Für einen echten Sprint reicht es nicht [13.3.18], denn die Fußballen brennen:-|

So stehen im Stadion 1:24:00 auf der Uhr (brutto; netto 1:23:55). Naja, ein halbes Prozent schlechter als im letzten Jahr. Keine Ahnung, woran es gelegen hat. Ich hoffe nur, daß mir die Krankengeschichte des letzten Jahres erspart bleibt; dann hat sich Zeit schon gelohnt! Und eine pace von knapp 3:59 ist als Einstand in die Saison so schlecht auch nicht.

Matthias erwartet uns im Stadion und macht Photos. Schnell kommen auch Till & Florian, ... und Huchti und Laura (hier zusammen in der 'Ballon-Gruppe' am Main [13.3.18]) und noch viele andere Läufer:-) Da die Sonne fehlt - gottlob blieb es trocken, wird uns in der dünnnen verschwitzten Laufmontur frisch; wir gehen Duschen und uns Umziehen und sehen den Läufern vor dem Stadion zu mit alkoholfreien Siegerbier. Dann machen wir uns auf in's Metropol, wo auch Kurt wartet.

Huchti hat seine Halbmarathonzeit nochmals verbessert: 1:34:50! Herzlichen Glückwunsch! (Im Hintergrund Thilo Kraft: 3040) [13.3.18]

21,1 km in 1:23:55
MPosition im Feld3,3%24,1%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK1,6%10,7%mehr Zeit als der Erste der AK

Fazit: Fehlen mir die langen Läufe? Oder die Grundlage? Oder bin ich zu schnell angegangen? Ich weiß es nicht. Mal sehen, was das weitere Training bringt und das Radtraining. Die Vorfreude auf die DM Hannover muß sich aber erst noch einstellen ... Insgesamt reicht es für den 8. AK-Platz (von 514; also immerhin noch Topten) und den 113. Platz gesamt (von 3401). Hier die offiziellen Ergebnislisten: Männer | Altersklasse: 50 (1,2 MB) und Männer | gesamt (0,6 MB). BTW: In der Wertung Männer-Mannschaften (0,4 MB) werde ich von 231 Mannschaften auf dem 8. Platz geführt. Und Markus (Lohnes) räumt mit Tilahun & Markus (Heidl) den 1. Platz ab: Wow!

Nachtrag: Auch wenn mir im Metropol der Mißmut noch anzumerken war; ich hätte mir Sonne statt Wolken gewünscht (obwohl kein Regen schon viel war), für meine Leistung mußte ich am Ende hart arbeiten (was ja nicht verwundern sollte), die Schmerzen hätten nicht sein müssen (habe aber keine Ahung, woran es lag) und eine schlechtere Leistung als im Vorjahr ist eigentlich kein Beinbruch (vor allem, wenn deshalb Verletzungen ausbleiben sollten)!

6.3.18: Abschließendes Training

Nach zwei "langen Läufen" von 14 und 16 km, dem Intervalltraining mit 4 x 2.000 m und 10 x 400 m (in 84 bis 81 sec.) und der Funktionsgymnastik am Donnerstag steht heute das letzte Intervalltraining vor dem Frankfurt Halbmarathon an: Ich plane 3 x 2.000 m im HM-Tempo. Die Kollegen wollen die Strecke 4 x laufen, und auch etwas schneller. So frage ich mich nach 3:46, 3:39, 3:43, 3:40, welche Zeit ich Sonntag avisieren soll und wie ich dementsprechend anlaufen will: Mit Markus eine unter 1:20 oder mit dem pace-Läufer Till eine unter 1:30 ist es aber definitiv nicht ... (Außerdem sagt mir das Wetter noch nicht zu:-( was sich aber bessern soll.

23.2.18: Alternativtraining auf dem Rennrad

Das Wetter ist zwar kalt, doch sehr sonnig angekündift. So steige ich auf mein Rennrad und fahre - mit viel Rückenwind! - gen Westen: Frühstück plane ich im "KIOSK am Portal 20" am Opelwerk, doch dort sind am späten Mittag wegen 'kurzer Arbeit' (aka Kurzarbeit) in Rüsselsheim die Brötchen ausgegangen:-( So begnüge ich mich mit einem Kaffee ... Nach der Durchfahrt durch Mainz holen ich das 'Frühstück' beim "Zum Schorsch" im Industriegelände am Rhein nach: Die Schwarzwälderkirschtorte - von der Wirtin gebacken! - schneidet der Wirt extra für mich an. Durch die Ingelheimer Auen rase ich nach Bingen, wo ich viel zu früh ankomme: 15:30! Passend sind die Einzelzimmer im Bett & Bike-"Hotel Krone" [25.2.18] aus; die Chefin ganz verwundert: "Oh, mein erster Radfahrer!" Ich: "Heute oder in 2018?" Es war in 2018 ... So kann ich am Rhein weiter nach Norden fahren, hier passiere ich gegenüberliegend Assmanshausen. Ich erinnere mich an die Weinstube "Zum Lamm" in Oberwesel (wo wir auf einer Wanderung durch's Rheintal mal eingekehrt sind) und will bis dorthin fahren, habe aber keine rechte Ahnung, wie weit es noch ist. So wechsel ich mit der Fähre erstmal auf die Sonnenseite nach Kaub (obwohl Oberwesel schon der nächste Ort gewesen wäre:-) Hier fahre ich bis St. Goarshausen, wechsel wieder die Rheinseite nach St. Goar und fahre nach Oberwesel zurück, wo ich im Weingut Altdeutsche Weinstube Dietrich Becker 'Zum Lamm' [25.2.18] unterkomme, gutbürgerlich zu Abend esse und nach diversen Weinen eine Bestellung aufgeben kann.

Nach dem Frühstück starte ich gen Süden, wechsel in Bingen nach Rüdesheim die Rheinseite und spüre jetzt schon den heftigen, eiskalten Gegenwind! Direkt am Rhein zu fahren bei bestem Wetter macht es aber erträglich. Da ich gut vorwärtskomme, kehre ich an der Uferstraße in der Rudergesellschaft Wiesbaden-Biebrich 1888 e.V. [25.2.18] ein und lasse mir bei sommerlichen Temperaturen die Taununs-Forelle schmecken. So gestärkt mache ich mich auf die Weiterfahrt, steige aber in Flörsheim in die Bahn: Die Kälte im Stirn- und Augenbereich wird immer unangenehmer.

18.2.18: Halbmarathon Mörfelden

Marius sang: "Der Typ auf Zelle Nr.10 / Mal in der ersten Reihe steh'n" ... aber in der ersten Reihe zu stehen ist kein Garant dafür, als Erster in's Ziel zu kommen:-| Was ist passiert? Was war los beim Halbmarathon in Mörfelden?

Die Trainingseinheiten laufen seit einiger Zeit ganz gut (4 x 2.000 m: 3:54, 3:52, 3:49, 3:47), ich nehme noch viel Rücksicht und dehne sowie nehme regelmäßiger an der Funktionsgymnastik teil. So will ich sehen, was heute auf der Distanz von 21,1 km geht. Bei bestem Wetter - Sonne mit ca. 0°C - (zuerst auf der Suche nach Gregor und Frank) [19.2.18] stelle ich mich in der ersten Startreihe auf neben Gregor [21.2.18] und starte [20.2.18] sehr ambitioniert und halte die erste Verfolgergruppe bis km 1,5: 3:54 Doch das Tempo ist mir zu schnell. So Lasse ich mich leicht zurückfallen und laufe in meinem Tempo weiter. Selten werde ich jetzt überholt. Der Wald, die Luft, die gefrorenen Wasserflächen ringsum, die Sonne, der blaue Himmel: Alles super klasse! Und das Laufen fühlt sich auch sehr gut an. (Auf dem Weg zum Stadion.) [20.2.18] Auf der Halbzeit passiere ich das Stadion bei 42:54, 7 sec. nach Andre Kalus (82). [19.2.18] Bei km 17 werde ich von einer 4er-Gruppe überlaufen und bei km 19 spüre ich Entkräftung. Doch die Lauftechnik hilft mir, ein paar Läufer zu überholen. So stehen beim Zieleinlauf [20.2.18] für die zweite Hälfte versöhnliche 43:51 auf der Uhr: Gesamtzeit also 1:26:45! [19.2.18] (Ups, mein schnellster HM in Mörfelden:-) Das sind 15 sek. weniger als 2017, ich bin recht zufrieden. Im sonnigen Zielbereich - ich spüre überhaupt keine Kälte! - unterhalte ich mich mit Gregor (schön, wenn's vorbei ist:-) [21.2.18] - und später noch mit Frank (380; wir beide im Hintergrund) [21.2.18] - mit dem ich mich noch auslaufe. Dann Duschen, mit Kaffee & Kuchen & Lachsbrötchen ab in die Sonne im Zielbereich, Dehnen und mit dem Öffentlichen zurück nach Frankfurt.

21,1 km in 1:26:45
M/WPosition im Feld6,8%28,7%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK7,3%4,1%mehr Zeit als der Erste der AK

Fazit: Was ist meine Zeit im Feld wert? In der AK M50 lande ich mit einer pace von knapp 4:07 nach Frank Zimmer - natürlich! - auf Platz 4 (von 55). Genauso reicht es in der Mannschaftswertung mit Thilo und Michael (Spiridon 1) zu Platz ..., genau, 4:-) Gesamt komme ich auf Rang 23 (von 340). Hier die Zieleinlaufliste, die Ergebnisliste AK und die Mannschaftswertung m/w.

3.2.18: Winterlaufserie Rodgau-Jügesheim Lauf 4 10 km

Mit der Anreise (23 km) bei 5°C auf dem Rennrad belaste ich etwas vor, dehne dabei die Sehnen ganz bewußt. Nachmelden, Umziehen, Einlaufen; dann, der Start! Bewußt stehe ich hinten in der 10. Startreihe und laufe verhalten los 4:11 Ich laufe halt so mit in der Gruppe; bis mich bei ca. km 5 zwei Läufer überholen, an die ich mich dranhänge. Sie laufen eine 4er pace ..., und erhöhen leicht auf 3:58. Bei km 8 setze ich mich dann nach vorne ab, vermeide aber einen regelrechten Endspurt [5.2.18]. So überquere ich nach 39:39,32 (offiziell 39:40) die Ziellinie, was einer pace von 3:58 entspricht. Die Sehne links hat sich zwar mal gemeldet, warum auch nicht. Und auch rechts hat alles gehalten: Kein Zucken im Muskel oder in der Sehne. Alleine die Oberarm- und die linke -schenkelmuskulatur tat schon weh ..., allerdings von der Funktionsgymnastik am Donnerstag; meiner ersten seit Monaten:-)

10 km in 39:40
MPosition im Feld24,3%28,0%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK12,9%8,2%mehr Zeit als der Erste der AK

Fazit: In der AK M50 werde ich 8. von 62 und 69. gesamt von 284. Wenn ich das Ergebnis vergleiche mit dem Vorjahr, kann ich sogar noch zufrieden sein: Dort habe ich 39:28 im 3. Lauf und 39:30 (Split-Zeit) bei der Marathonstaffel erreicht. Offizielle Altersklassenwertung und Gesamtwertung hier.

30.1.18: Trainingstour Rennrad & Wiederaufnahme Intervalltraining

Nach Monaten der Malessen, Arztbesuch und ersten Physio-Behandlungen bin ich mit 4 km-Läufen wieder eingestiegen. Heute habe ich das sonnige Wetter (6-11~15°C) für eine Trainingfahrt von 87 km nach Mainz genutzt. Um nicht gleich zu übertreiben - und weil mir einfach die Grundlage/Ausdauer fehlt - habe ich zwei Pausen eingelegt; eine davon beim "KIOSK am Portal 20" in Rüsselsheim am Opel-Werk. An der Mainspitze beim Zusammenfluß von Rhein (links) und Main (rechts) sind die Überflutungen des Hochwassers noch deutlich sichtbar. Vor Hochheim stehen die Auen auch noch unter Wasser, so daß Hobbypiloten ihre Modellwasserflugzeuge dort starten und landen lassen können:-) In Flörsheim lege ich beim Ruderverein 08 auf der Terrasse des 'Bootshauses' die zweite Pause ein.

Das gute Wetter ausnutzend - und den Lauf am Mittwoch vorwegnehmend - schaue ich erstmals seit 3 Monaten beim Intervalltraining vorbei: Aufwärmen, Lauf-ABC, 3 x 800 m + 1 x 200 m stehen auf dem Programm. Das geht gut von der Hand, ich will es aber nicht übertreiben: Ob ich in 19 Tagen in Mörfelden starten werde, werden die Trainingsläufe und die Einschätzung von Sportorthopäde und Physiotherapeut zeigen ...

6.1.18: Winterlaufserie Rodgau-Jügesheim Lauf 3 10 km

Ausgefallen! Wegen Regen nehme ich als Start in's Jahr 2018 nicht beim 3. Lauf in Rodgau-Jügesheim teil; ... da bleibe ich mir einfach treu:-)

Das Regenradar ließ es ahnen; und der laufreport.de [7.1.18] bestätigt es anschließend: "Ist es denn schon Frühling? Nein, ist es nicht. Sondern Anfang Januar. Und dieser zeigte sich nicht nur darin, dass es am Nachmittag erneut regnete, [...]". So bleibe ich mir treu und verweigere den Lauf wegen Regen!

24.12.17-5.1.18: G1-Wintertraining mit dem Rennrad

Diesen Winter setze ich die Tradition - nach dem Aussetzen 16/17 - fort: Über die Feiertage zwischen den Jahren reise ich mit dem Zug an's Mittelmeer und spule gut 1.000 km im G1-Bereich ab. Das Gute daran: Ich kann mich den Genüssen der spanischen & französischen Küche hingeben ..., ohne schlechts Gewissen;-) Hier der Reisebericht mit vielen Photos.

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