Trainingslager

Trainingslager Cilento 2007

Nach der Bahnanreise mit dem Präsidenten Christoph Albrecht in's Cilento über Innsbruck und Neapel haben wir eine Woche dort in den Bergen und der Küste mit Vereinskollegen trainiert; das Wetter war eigentlich durchweg gut, es gab aber auch paar Wolken. Insgesamt hatte ich ca. 600 km und 9000 Hm auf der Uhr. Höhepunkte waren neben dem Spaß auf den Ausfahrten mit den Freunden aus dem Verein das Bergzeitfahren (BZF) des ital. Clubs "Team Le Iene" und die Ausgrabungsstätte in (Paestum und) Pompei!

Ich gebe hier einen Ausschnitt aus der Original-Homepage des Vereins mit den Ergebnissen des BZF wieder (Hans Dietmar Jäger wurde dabei zu hans o.j.); für den 6. Platz gab es immerhin noch einen 1/2 Liter DOC Olivenöl aus dem Cilento: Das nächste Olivenöl kaufe ich aber wieder im Laden;-)

Erstes Bild entstand vor dem Rennen und zeigt drei ital. Aspiranten (in der Mitte maffia vincenzo), zweites Bild maffia vincenzo bei der Preisverleihung:

 

       Nonostante il rinvio da parte della UISP si e' corsa oggi giovedi' 5 la cronoscalata "corsa verso le nuvole"

A perdifumo nel pomeriggio numerosi i partecipanti stranieri ( tedeschi) che hanno occupato

la parte alta della classifica.Il primo degli italiani Maffia Vincenzo seguito da Barone*, Salerno e Di Paola.

posizione classifica

numero

atleta

1

141

werner mueller-schell    47,54minuti**

2

137

kolbeck k.

3

138

renoll b.

4

147

timo m.

5

139

wimmer t.

6

142

hans o.j.

7

144

maffia vincenzo

8

135

hart s.

9

145

salerno umberto

10

143

di paola michele

classifica fornita dal sign. Farzati Giovanni,come da regolamento entrano in classifica

solo i primi dieci atleti arrivati al traguardo.

(* non iscritto)

(**tempo comprensivo del tratto a velocita' controllata,circa 7km)

 

 

 

Trainingslager Cilento 2008

22.3.08: Dieses Jahr sehr früh am 22.3. starte ich in's Trainingslager. Traditionell reise ich mit der Bahn an.

23.3.08: Und da ich einen Tag eher ankomme, nutze ich die Zeit und fahre von Casalvelino nach Norden die Amalfiküste entlang nach Neapel und nehme die beiden Fahrer Tomarx und Michael (hier präsentieren wir unsere aktuellen BDR-Lizenzen) in Empfang.

24.3.08: Tags drauf machen wir bei anfangs schlechtem Wetter einen Ausflug mit Barbesuch nach Acciaroli an's Meer und können nachmittags noch eine kleine Ausfahrt machen. Abends gibt es das tradidtionelle gemeinsame Essen.

25.3.08: Heute - das Wetter scheint super! - geht es nach Vallo; zwischendurch taucht Schnee auf und wir geraten bei 4°C in den Schnee!

26.3.08: Bei 12°C nehmen wir die Bar schon im nächsten Ort und stärken uns bei einem zweiten Frühstück, mit einer Pause an der Küstenstraße geht es nach Paestum zu den Ausgrabungen, wo dann die Sonne durchkommt!

27.3.08: Den Ruhetag lassen wir in einem Agriturismo ausklingen und es uns gutgehen:-)

28.3.08: Heute unternehmen wir zwei Ausfahrten: Vormittags fahren wir südwärts nach Pisciotta, nachmittags geht's nordwärts nach Castellabate, mit schönem Blick auf's Meer und die am Hoizont liegende Amalfiküste (jetzt bei besserem Wetter)15:23! Auf dem Heimweg kehren wir auf einen Cafe ein, treffen Giovanni (der das legendäre "corsa verso le nuvole" veranstaltet, vgl. 2007 oder 2011) und rollen an der Küste heimwärts. Abends reicht es noch zu einem kleinen Terrassenzauber bei uns im Hotel.

29.3.08: Frühstück auf der Terrasse, wir starten zu unserer längsten Tour dieses Trainingslagers. Es geht in's Landesinnere im Süden ..., bei bestem Wetter!

Trainingslager Cilento 2009 und Umrundung des Etna

Das einwöchige Frühjahrstraining absolviere ich mit 5 Freunden aus dem RC Concordia 86 München traditionell im Cilento; dort nehme ich auch an zwei Rennen teil, bei denen ich jeweils eine Flasche Olivenöl gewinne:

Anschl. fahre ich nach Sizilien und umrunde den Etna in mehrern Etappen: Erster Blickkontakt zum Etna (3323 m) von Taormina (250 m) aus. Anfahrt durch Lavafelder zur Übernachtung in der Rifugio Sapienza (1995 m). Wanderung durch die Nebenkrater auf ca. 2000 m Höhe, die wie eine Mondlandschaft anmuten. So lege ich ca. 1500 Trainings-km und 18.000 Hm zurück.

Trainingslager Calella de Palafrugell (bei Girona) 2010

Hier gibt es auch eine Übersicht: Trainingslager Rennrad

Anreise nach Calella de Palafrugell

Nachdem im Verein eine Diskussion über das Frühjahrstrainingslager entbrannt war (wir konnten uns nicht alle auf ein Ziel einigen), fuhr die Mallorca-Truppe auf die Insel und wir nach Nordspanien in die Nähe von Girona. Das Cilento der letzten Jahre fand keine nötige Mehrheit. Mit zwei Autos fuhren wir zu acht in ca. 13 Stunden die 1300 km von München durch die Schweiz und das Rhonetal - vorbei am Mont Ventoux! - nach Calella de Palafrugell: Dort treffen wir auf ein luxuriöses Hotel (hier beim Frühstück) mit klasse Aussicht auf die Gartenanlage und das Meer! (Calella de Palafrugell am Meer - paar Kilometer im Hinterland liegt Palafrugell - ist das südlichste 'unberührte' Dorf der Costa Brava: Das nächste südliche gelegene Städtchen Palamos weist schon große 'Bettenburgen' an der Küstenpromenade auf. Und nach Sant Feliu de Guixols und Tossa de Mar kommt schon Lloret de Mar, Blanes und Calella! Nördlich von Calella de Palafrugell liegt L'Escala mit Empuries und Cadaques, welche beide auch noch sehr nett sind.) In erreichbarer Nähe liegen Figueras und Girona, dazu aber später mehr ...

Trainingsausfahrten

Aus verschiedenen Touren können wir wählen: Zuerst entscheiden wir uns für das flache Einrollen bei bestem Wetter. Nach dem Verlassen von Palafrugell geht es auf kleinen Nebenstrecken ohne viel Verkehr dahin. Am Horizont sehen wir dabei ständig den schneebedeckten Pyrenäen-Kamm! Neben dem Training kommt natürlich auch der Genuß nicht zu kurz: Pause am Meer bei L'Escala! Dann drehen wir noch die Schleife durch's Sumpfgebiet bis Sant Pere Rescador um uns dann auf die Rückfahrt zu machen. Hier verliert sich die Gruppe bei einer Furtdurchquerung und zu viert kehren wir in dem kleinen Dorf Peratallada in einem Gartenrestaurant bei super leckerem Essen ein!

'Lance'-Berge

Heute fühlen wir (v.l.: Michael, Berndl, Chris, Tomarx, Annie, HD) uns stark genug, um die sog. 'Lance'-Berge in Angriff zu nehmen. Wir rollen uns auf der flachen Nord-Route vom Vortag ein, verlieren aber unseren Senor Tomarx, weil er nach Verlust seines GPS falsch abbiegt, was uns eine kleine Pause beschert. Wieder bei bestem Fahrwetter (15-25 Grad) kommen wir dann zu den Bergen: Zuerst nehmen wir (hier Michael und Tomarx) den Anstieg hinauf zu Els Angels, wo wir nach der Ankunft mit Ausblick die lokalen Köstlichkeiten probieren. Dann geht es hinunter und an Girona vorbei in den zweiten Berg, wo Chris noch einen formidablen Bergsprint hinlegt! Abends wählen wir im Hotelrestaurant dann aus den drei Gerichten und stellen jeweils Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise zusammen.

Ruhetag

Nach einer weiteren Tour ist Ruhetag: Vormittags bummel ich am Meer durch den Ort und zurück durch die z.T. alten Arkaden. Nachmittags fahren wir nach Figueras und besuchen das Dali-Museum: Hier begeistert mich das Früh- und insgesamt das Gesamtwerk des Künstlers! Z.B. aus dem Don Quijote-Zyklus diese Tusche(?)-Zeichnung, welche beim genauen Betrachten der Halskrause die akribische Detailtreue Dalis zeigt: Heerscharen von Kriegern! Nach einem Kaffee auf dem angrenzenden Platz fahren wir weiter nach Girona: Hier sehen wir uns nach einer Stärkung die Altstadt am Fluß Onyar mit der darüber trohnenden mächitgen Kathedrale an. Abends dann wieder lecker Essen: Muscheln und eine Art Fischkasserole mit Rochen, zum Abschluß Creme Catalan.

Kleine Genußrunde

Nach dem Ruhetag fällt das Trainieren besonders schwer, zumal die Temperaturen aufgrund eines nahenden Tiefs zurückgehen bei gleichbleibenden heftigen Winden: So fahren wir eine kleine Runde mit wenig Steigungen und kehren in Madremanya auf ein Getränk ein. Abends wieder stärken für den nächsten Tag was das Zeug hält:-)

Steilküste

Heute ist für den Nachmittag Regen angesagt, in den wir - das sei schon vorweggenommen - hineingeraten und eine Stunde nach Hause fahren:-( Zuerst geht es aber über den Bergkamm zur Küstenstraße mit tollem Blick auf's Meer! Naja, der Rest des Tages ist bekannt: Ich entscheide mich für ein Wannenbad, denn eine Regenheimfahrt bei 10 Grad ist kein Spaß!

Cadaques

Vor 11 Jahren war ich schon mal hier in der Gegend unterwegs mit Jan: Und damals haben wir nach Port Vendres und vor der Besichtigung von Empuries und dem Frühstück in L'Escala den Abstecher nach Cadaques ausgelassen, ich denke aus Unwissenheit. Der Ort wurde bei vielen Künstlern beliebt nachdem sich Dali in der Nähe niedergelassen hatte: Luis Bunuel, Marcel Duchamp, Man Ray z. B. wie zuvor schon Picasso und Miro. So machen auch wir uns auf den ca. 160 km langen Weg: Zuerst geht es in der flachen Nord-Anfahrt dahin und dann hinauf und über den Bergrücken hinab in das Dorf am Meer. Hier machen wir wegen dem Feiertagsrummel nur kurz Pause und fahren an der Küste im Ort zurück.

Wieder Ruhetag

Nach den Tagen mit Magenproblemen und der für mich recht kräftezehrenden Tour am Vortag genieße ich den Ruhetag heute besonders: Ich mache mich von Calella de Palafrugell an der zweiten Bucht des Ortes vorbei (Rückblick) auf dem Küstenwanderweg auf zum Nachbarort Llafranc: Traumhaft schön ist es an der Küste! Mit einer Tageszeitung bewaffnet verschlinge ich diese in mehrern Cafes.

Rückreise

Bernd bringt mich nach Girona zum Bahnhof; von hier fahre ich nach Barcelona, von wo abends mein Zug zurück geht. Das Rad samt Gepäck verstaue ich am Bahnhof El Norte. So mache ich mich auf den Weg durch die Stadt und sehe gleich ein schlichtes Fischrestaurant, welches wie ein Fischladen aussieht: Man kauft Fisch ganz frisch, gibt die Zubereitungsart an und ißt im angegliederten Selbstbedienungsrestaurant! Ich starte mit Muschel mit Soße, dann gibt es noch Boquerones fritos und Rape a la plancha. Zum Nachtisch finde ich die Empfehlung unseres Patisserie-Experten tkaiser und probiere die Cremat de Crema: Köstlich! Über kleine Plätze der Altstadt führt mich mein Weg durch die Stadt zum Hafen und zurück an Boule-Spielern vorbei mit einem Rückblick über die Allee zum Bahnhof Franca. Nach dem Verstauen des Rades in der Kofferablage - zum Glück sind wir nur zu zweit im 4er-Abteil! - genieße ich das Abendessen im Restaurantwagen, als wir Barcelona verlassen. Danach wechsel ich noch in den Barwagen ... bevor ich dort am nächsten Morgen in der Schweiz einen Kaffee genieße und die Landschaft vorbeigleitet.

Fazit

Mal was anderes als das Cilento.

Trainingslager Cilento 2011

(5 Touren bis 150 km Länge, 525 km und 8.000 Hm insgesamt, Koppel- und Lauftraining, das schwerste Radrennen Italiens und kein Schwimmtraining:-)

Anreise

Mit dem Zug reise ich über München (Nachtzug nach Rom) an. Den ersten Abend mache ich noch einen Lauf von ca. 10 km, bevor ich die anderen treffe und wir zu Abend essen.

Erster Tag: Einrollen

Mir entgegenkommend machen wir wegen der Wetteraussichten heute nur eine kurze Tour von 64 km (Ø 24,5 km/h, 2:37, 932 Hm, 15-27°C) und koppeln mit einem kurzen Lauf von 21 min (Ø 4:48 min/km): Da es Richtung Terradura wolkig/regnerisch aussieht, fahren wir etwas anders; zuerst leicht ansteigend, winden wir uns später über Salento bis Gioi hinauf und über Orria fahren wir zurück. Abends gehen wir noch an's Meer, wo die Triathleten die Neos ausprobieren.

Zweiter Tag: Rauf zum Jesus

Das Wetter soll halten, so entscheiden wir uns für die Küstentour nach Maratea zum Jesus hoch (115 km, Ø 23,3 km/h, 4:58, 1917 Hm, 16-26°C): Zuerst Frühstück auf der Terasse, dann Herrichten der Räder. Lange geht es recht flach dahin an der Küste bis Marina di Camerota. Dort entfernen wir uns vom Meer und steigen mit Zwischenhalt vor Lentiscosa weiter an zum eigentlichen Gipfel. Hinunter durch San Giovanni a Piro geht's an der Küste weiter durch Sapri nach Maratea, wo wir wieder hinauf fahren mit schöner Sicht auf die Küste zum Monte San Biagio mit der Basilika San Blasio (624 m). Mit Nieselregen erreichen wir den Bahnhof und plündern das Cafe, bevor wir mit der Bahn zurückfahren.

Dritter Tag: Alles aus Büffelmilch

Heute ist das Hinterland dran, wir wollen zur Büffelmozzarellafarm Vannulo (116 km, Ø 26,5 km/h, 4:23, 1200 Hm, 17-30°C): Ich genieße das Frühstück auf der Terrasse! Dann schieben wir uns ganz ohne Verkehr allmählich am Monte della Stella hinauf (Gipfel mit weißer Kuppel): Über Aquavella, Stella Cilento, Omignano, Sessa Cilento, Mercato Cilento erreichen wir - mit Überraschungen wie einem abgerutschten Hang (frana) oder tollem Ausblick! - Laureana Cilento; von hier gibt es eine rauschende Abfahrt nach Paestum. Für eine Pause entscheiden wir uns aber bei der Tenuta Vannulo: Hier gibt es alles aus Büffelmilch: Sahneröllchen und Kuchen mit etwas 'muffigem' Geschmack! Es scheint aber allen zu schmecken. Anschließend schauen wir uns noch die Büffel an, die sich mit ihrem borstigen Fell kraulen ließen, und fahren die traumhafte (wo sich unser Präsident mal wieder veralbern lassen mußte) Küstenstraße zurück: Wir koppeln heute wieder und laufen noch ca. 6 km mit Ø 4:45 min/km. Dann erwartet uns das Abendessen: Ein Teller Antipasti mit u.a. Meeresfrüchtesalat und später Pasta mit Garnelen.

Vierter Tag: Ab in's Off

Heute machen wir eine lange Tour in's absolute Hinterland (150 km, Ø 23,9 km/h, 6:17, 2321 Hm, 16-30°C). Bei bestem Wetter fahren wir den Rutino-Berg hinauf, über Cicerale und nach dem Abzweig Trentinara auf einer traumhaften Straße mit Blick in's Tal des Fiume Alento nach Monteforte Cliento. Hier steigen wir wieder an, um über Roccadaspide Felitto für eine Pause zu erreichen. Durch tiefsten Parco Nazionale del Cilento fahren wir zurück. Beeindruckend ist wirklich die unberührte und zivilisatorisch verlassene Natur!

Ruhetag

Tagsüber pflegen wir das Material oder gehen den Geheimweg vom Hydra Club in den Ort. Laufen tuen wir heute einen langen Lauf: Ca. 16.4 km (mit 3x1/1+1x2) in 1:22:35. Anschließend rolle ich nach Acciaroli zur Bar, abends gehen wir in Casal Velino im Agroturismo lecker essen!

Sechster Tag: Abschied nehmen

Heute erstes Rennen 'Corsa verso le nuvole' (80 km, Ø 23,1 km/h, 3:29, 1791 Hm, 18-(35)°C): Ein letztes Frühstück, dann Anreise über die Küstenstraße bei bestem Wetter nach Casa del Conte: Wir fahren die Rennstrecke ab und beratschlagen uns oben im Ziel. Das Rennen hat auf ca. 2 km rund 200 Hm! Dabei geht es z.T. über losen, ausgewaschenen groben Schotter, Sand oder in Kurven ca. 18% bergauf! Hier tkaiser bei der Ankuft im Ziel. Anschließend werden die Zeiten errechnet und Siegerehrung am Start von Giovanni höchstpersönlich! Nach der Rückfahrt über Rutino und Sessa Cilento schmeckt das Abendessen dopplet gut.

Abreise

Ich fahre mit der Bahn nach Neapel, wo ich mich mit Michael Klemm. verabredet habe. Hier starten wir gemeinsam zum Lückenschluß Italien ...

Trainingslager Cilento 2013

Präliminarien

(9 Fahrtage, nur 700 km mit 10.000 Hm; das Dach mit 140 km und 2.900 Hm! Kein Radrennen, kein Schwimmtraining und eigentlich auch kein Lauftraining: Genußradeln stand im Vordergrund:-)

Wetter

Von der anfänglichen Aussicht blieb über Eintrübungen zum Schluß nichts mehr über:-( Doch später dazu mehr ...

Anreise

So., 24.3.13: Mit dem Zug reise ich tagsüber an über Zürich, (im Eurocity 'Pendolino' CIS ETR 470; ein Wunder überhaupt, daß ich angekommen bin laut Wikipedia: "Am 19. März 2013 kommt es zu einem Batteriebrand im Hauptbahnhof in Zürich.") Mailand, Salerno nach Ascea und mit dem Rad nach Marina di Casal Velino. Für die ca. 1.500 km brauche ich 15 Stunden (131 EUR).

Kurzer Ausritt

Mo., 25.3.13, 30 km, 13-17°C, windig & wolkig: Heute, wir sind erst zu viert, starten wir bei bestem Wetter in der Bungalowanlage des Hydra Club. Allerdings kommen wir nicht sehr weit: Der erste Schauer stoppt uns nach 15 km an der Küste Richtung Norden kurz nach Acciaroli:-( Anschließend unternehmen wir noch einen Ausflug mit dem Auto zu Vannulo und zum Radladen von Pino.

Kurze Runde in's Hinterland (Castellabate - Perdifumo)

Di., 26.3.13, 75 km, 1113 Hm, 9-21°C, Sonne & in Wolken: Heute starten wir wieder bei bestem Wetter ..., an der Küste (bei 21°C). Wie sehr häufig hängen die Wolken vom auflandigem Wind (Seewind) in den nahen Bergen. Von der Küste hinauf nach Castellabate biegen wir in's Hinterland ab. Schon bald verschwinden wir in den Wolken (Alex im Rückblick). Auf dem Paß an den Antennen auf 800 m Höhe (bei 9°C) machen wir uns bereit für die Abfahrt (ca. 15 km zum Meer). Sie führt wie durch eine lichte Watte, bei der rechterhand ein steiler Abhang oder das Meer liegen könnte (es ist aber Ersteres). Abends genießen wir das Abendessen unserer Halbpension: Antipasti Bruscetta, patate, polpo.

Längere Runde in's Hinterland (Salento - Gioi - Orria - Rutino - Perdifumo - Agnone - Acciaroli)

Mi., 27.3.13, 100 km, 1673 Hm, 11-23°C: Der Tag beginnt mit dem Frühstück auf der Hotelterrasse. Wir drehen eine Runde zuerst in's bergige Hinterland bei schönem Wetter; dabei genießen wir die Aussicht von einsamen kleinen Straßen. In der Abfahrt zur und Rückfahrt an der Küste begleitet uns dann leichter Nieselregen, was uns zu einer Pause in Acciaroli verleitet.

Laufen und Radfahren (Pisciotta)

Do., 28.3.13, 42 km, 579 Hm, 15-23°C, Sonne: Nach dem Frühstück laufe ich, was aber ein Fehler ist (es soll das einzige Mal bleiben). Anschließend gehen wir (auf unserem Schleichweg) in's Isola Verde im Ort und fahren ob des sich bessernden Wetters noch kurz nach Pisciotta auf einen Wein auf der 'spanischen Treppe'.

Das Dach der Tour (Ceraso - Vallo della Lucania - Stio - Laurino - Orria - Sessa Cilento - Omignano - Monte Stella - Omignano - Stella Cilento - (Omignano Scalo) - Bivio) Landkarte (Google-Maps)

Fr., 29.3.13, 140 km, 2906 Hm, 37-10°C, Sonne: Mittlerweilen ist das Taxi angekommen; so vergrößert sich die Frühstücksrunde auf der Terrasse. (Und abends werden zwei weitere Autos mit je drei Aspiranti erwartet.) Zu unserer Königsetappe - am einzigen dauerhaft frühlingshaftem Tag! - starten wir flach hoch. Nach Vallo durchfahren wir Campora und in der wildromantischen Landschaft des Cilento reihen sich die Concorducci wie weiße Perlen auf der Schnur auf (rechts oben am Hang). Um dann etwas später auf Laurino zu fahren zur ersten Pause. Wir verlassen Laurino auf gleichem Wege, sammeln uns nach den Anstiegen, folgen kleinen Straßen in herrlicher Landschaft mit Ausblicken in dieselbe (Gioi)! In Orria ist wieder Pause angesagt: Der Ex-Präsident Christoph ist 'not amused' (die Kette bleibt selbstredend auf dem großen Blatt!), als der Wirt weitere Stühle bereitstellt, wo doch maximal ein Cafe im Stehen vereinbart war! Nach der Abfahrt nach Omignano Scala entscheiden sich ein Teil der Gruppe, abschließend den Monte Stella (1.100 m) zu bezwingen: Für mich ist das ein noch unbeschriebenes Blatt, so bin ich mit Alex, Tomarx und tkaiser mit dabei! Anfangs läuft es noch sehr gut, doch als sich die Gruppe in Omignano teilt und noch knapp 600 Hm anstehen und es mit durchschnittlich 10% ansteigt, schwinden auch meine Kräfte:-| Im Licht der untergehenden Sonne erreichen wir den Gipfel auf 1.130 m Höhe ..., mit einer phantastischen Aussicht nach Süden (rechts unten Marina di Casal Velino, rechts oben die Halbinsel Palinuro) und nach Westen. Nach 140 km und fast 3.000 Hm freue ich mich doppelt auf das abendliche Menü mit meiner Leibspeise Pasta con frutti die mare!

Fahrt in den Süden (Pisciotta - Palinuro - Marina di Camerota)

Sa., 30.3.13, 90 km, 1098 Hm, 16-37°C, Wolken - Sonne - Wolken: Heute gibt es mindestens drei Gruppen; eine davon will nach Maratea, zum Jesus, und mit der Bahn zurück. Ich entscheide mich in Marina di Camerota auf dem gleichen Weg an der Küste zurückzufahren (im Hintergrund die Halbinsel Palinuro). Bei bestem Wetter geht es durch die Felsen am Meer entlang, während - mal wieder - die Berge in Wolken hängen. Während wir dem Zug folgen (oben rechts) verhindern die aufziehenden Wolken eine Weinpause auf der 'spanischenTreppe' in Pisciotta. Abends dann wieder das gleiche Spektakel: Antipasti mit Frutti di mare!

Heute: Fahrt auf den Vesuv!

So., 31.3.13, 98 km, 972 Hm, 16-35°C, Sonne (Hagelschauer): Heute will ich die 130 km zum Vesuv unter die Räder nehmen; das Wetter (über die Hotelterrasse Richtung Süden) ist vielversprechend. Schnell geht es an der Küste nach Norden durch fast frühlingshafte Landschaft. Vor Agropoli türmen sich schon schwarze Wolken auf; so verwerfe ich den Plan erstmal und warte im Warteraum des Bahnhofs den Wolkenbruch mit Hagelschauer ab. Dann sehe ich mir das Wetter an der Küste an: Nach Süden Richtung Agropoli schaut es sehr gut aus, während es nach Norden (Richtung Vesuv) schauerlich aussieht im warsten Sinne des Wortes! Ich entschließe mich zu einer Rückkehr an der Küste über Santa Maria di Castellabate: Das Meer ist aufgewühlt, der Ort bietet beschauliche Ecken und malerische Aussichten auf das Meer. Der Küstenstraße folge ich nach Agnone (links) und Acciaroli (Hintergrund rechts), wo ich in meinem Lieblingsfischrestaurant einkehre: Obwohl es brechend voll ist am Ostersonntag richtet man mir einen Tisch her. Ich lasse mir Misto mare und Risotto alla Pescador schmecken. Weiter in Richtung Süden erreiche ich Pioppi und Marina di Casal Velino (im Hintergrund).

Eine letzte Ausfahrt (Castellabate - Perdifumo - Acciaroli)

Mo., 1.4.13, 83 km, 1221 Hm, 15-30°C, Sonne/Wolken: Heute fahren wir in großer Gruppe eine kleine Runde durch's Hinterland und an der Küste. Dabei ist in Castellabate nach schnellem Anstieg Pause und Sammeln angesagt; während wir uns nach Perdifumo alle Mann in die Abfahrt stürzen. So genieße ich die letzte große Ausfahrt mit den anderen ...

Die allerletzte Fahrt! (Agnone)

Di., 2.4.13, 38 km, 18-25°C: Ich rolle etwas an der Küste nach Norden und zurück, wobei ich immer wieder einkehre, u.a. auch in Acciaroli. Anschließend fahren wir mit dem Auto zu fünft nach Paestum, schauen uns die Ausgrabungen kurz an, essen Gerichte mit Büffelmozarella und trinken Wein aus Paestum, schauen uns die Büffelfarm Vannulo an und statten Pino nochmals einen Besuch ab.

Abreise

Mi., 3.4.13: Sandro bringt mich um 7:00 zum Bahnhof in Ascea, da es naß ist und teilweise regnet. Der Regionalzug bringt mich nach Neapel, wo ich schon eine Süddeutsche bekomme; weiter geht es mit dem italienischen Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa mit z.T. über 300 km/h mit nur einem Stop in Rom nach Mailand (wo mein Gepäckstück im Türbereich Platz findet). Weiter geht es mit dem schon erwähnten CIS ETR 470 nach Zürich und mit dem ICE zurück nach Frankfurt (16 Stunden, 134 EUR).

Fazit

Das Wetter hätte konstanter schön sein können; aber insgesamt sind es ein paar sehr abwechslungsreiche Touren - gerade in's Hinterland - geworden, mit zusammen 700 km. Auch diesmal gab es wieder viel Bekanntes, aber mit dem Monte Stella kam ein wirkliches Highlight dazu! Außerdem sind die Ausfahrten in der Gruppe immer sehr entspannt genauso wie die anderen Aktivitäten.

Trainingslager Cilento 2015

Das Trainingslager im Cilento ist eigentlich kein Trainingslager, sondern ein Lebensgefühl!

Präliminarien

(9 Fahrtage, 833 km mit 14.082 Hm; das Dach mit 133 km und 2.670 Hm! Kein Radrennen, kein Schwimmtraining, aber drei Laufeinheiten:-) Alle Photos mit Präfix 'IMG_' sind von Tomarx: Vielen Dank!

Wetter

Die anfängliche Aussicht (hier im Vergleich mit Frankfurt) trübt sich nur stellenweise ein, gottlob!

Anreise

Fr., 27.3.15: Mit dem IC reise ich nach München; dort feiern wir noch den Geburtstag von Tomarx. Am Sa., 28.3.15 habe ich Zeit bei sonnigem, aber kaltem & windigem Wetter für München; und am So., 29.3.15 fahren wir mit zwei Autos vollgepackt und mit 8 Rädern auf den Dächern nach Marina di Casal Velino, zum Hydra Club: Für die ca. 1.250 km brauchen wir 12,5 Stunden (105 EUR). Erstmalig komme ich im Hydraclub nicht im Hotel, sondern in den Bungalows unter; später dazu mehr ...

Laufen statt Radfahren im Regen

Mo., 30.3.15, - km, - Hm, -°C, Sonne/Wolken/Regen: Bei 70% Regenw'keit entscheide ich mich - trotz anfänglicher Sonne - gegen die erste Ausfahrt und laufe nach Velia (ca. 15 km); auf dem Rückweg gibt es erst Niesel-, dann Regen, so kürze ich ab und widme mich der Arbeit. Nach der Rückkehr der anderen fahren wir nach Rutino zur Cantine Barone [14.4.15]: Hier lassen wir uns beraten und kaufen die eine oder andere Flasche Wein (der alte Hauswein des Hydraclubs). Das Wetter an der Cantina hoch oben in Rutino ist bescheiden, was sich aber ändern soll ...

Erste Ausfahrt durch die Berge nach Castellabate

Di., 31.3.15, 98 km, 1.606 Hm, 30-13°C, Sonne (Wolken): Auf dem zentralen Platz der Villini werden die Räder in Stellung gebracht und die Route ausbaldowert. Über Rutino - die Strecke kennen wir noch von gestern - und Mercato Cilento (mit Pause) und nach dem Sammeln in der Abfahrt erreichen wir über Perdifumo Castellabate hoch über der Küste und machen noch ein Gruppenbild! Über die landbridge vorbei an der Auffahrt zum legendären 'Corso verso le nuvole' und Monticorice, Perdifumo, an den Antennen vorbei, San Mauro und Pollica hinunter an die Küste geht es zurück. Wir haben Halbpension: Und Sandros Mutter kocht, so ist es immer recht lecker; heute gibt es als secondo frischen Fisch mit Linsen.

Dem Wetter geschuldet an der Küste nach Süden

Mi., 1.4.15, 127 km, 2.116 Hm, 27-14°C, Sonne/Wolken: Geplant ist eigentlich eine lange Tour in's Hinterland: Doch die Wolken dort lassen uns an der Küste nach Süden fahren. Hier wird - wie sich das für den RC Concordia gehört! - schön in Zweierreihe gefahren und vorbildlich auf Schadstellen im Asphalt hingewiesen;-) Nach Piscotta passieren wir den Höhepunkt eines jeden Trainigslagers: Der großartige frana wird jedes Jahr abenteuerlicher und ist auf maps.google.de mittlerweilen 'ausgeplant'! (Die 24%-Abschnitte können auch geschoben werden:-) Über Palinuro erreichen wir Marina di Camerotta zu einer Cafe-Pause. Über den Anstieg nach Lentiscosa fahren wir über San Giovanni und Bosco nach San Severino ab (hier Cafe-Pause und Routen-Planung). Über Centola erreichen wir Palinuro an der Küste; daran entlang geht es zurück nach Marina di Casal Velino. Obwohl unsere Gruppe durch die Fahrer der befreundeten Gruppe recht groß ist, herrscht doch immer Eintracht und Rücksichtnahme! Anschließend werden zwischen den Villini bei lokalen Spezialitäten die Heldengeschichten erzählt! Apropos Villini: Im ersten Augenblick sind sie für Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftig; doch sie bieten Flur, Bad/WC und Schlafraum mit Schreibtisch, Kühlschrank, Air-Con und Terrasse oder Balkon; meiner ist der im Bild oben. Abends gibt es dann noch ein Kickerturnier: Sandro, unser Hotelier, hat den Kicker am Vorabend in der Bar aufgebaut!

Lamy fragt: Geht's dort zur Sonne?

Do., 2.4.15, 70 km, 1.119 Hm, 31-12-34°C, Sonne/Wolken: Heute wollen wir die große Runde im Hinterland drehen. Flach über Omignano Scalo geht es in die Rampe hinauf nach Perito! Ab dort pendelt es auf gleicher Höhe mit schönem Blick in die Landschaft hinunter. Legendär: Die Pause in Orria mit der besten Torta Rustica des ganzen Cilento! (Oder sogar des gesamten uns bekannten Universums:-) Skeptisch bin ich nur ob des Wetters ... Denn auf der Weiterfahrt hinein in's Hinterland nehmen die Wolken zu und beim Zwischenpaß kommt uns Lamy mit seiner Frau entgegen: Oben seien es 8°C, sie wollen wieder in die Sonne und Wärme. Die ganz Harten setzen die Runde fort; mit Wolfgang und Alex kehre ich aber um, hinunter zur Küste in die Sonne und Wärme!

Wer wollte noch gleich zum Stella hinauf?

Fr., 3.4.15, 110 km, 1.433 Hm, 16-40°C, Sonne: Heute steht die Paestum-Runde an! Das Wetter ist traumhaft: Wir frühstücken auf der Terrasse! Da wir auf der Rückfahrt den 'flachen' Weg an der Küste nehmen wollen, geht es hin durch die Berge: Stella Cilento, Omignano (links; es fahren wirklich drei aus der Gruppe zum Stella hoch!), Sessa (mitte), an Laureana vorbei, Ogliastro, Paestum: Diese Abfahrt aus den Bergen ist wirklich eine der geinalsten überhaupt! In Paestum kehren wir zu Pizza und Vino ein, um die Ausgrabungen links bzw. rechts liegen zu lassen: Es handelt sich bei den Tempeln um die Zeugen der längst untergegangenen griechischen Gründung. (Mehr dazu im SWR Fernsehen: Paestum und Velia [16.4.15] - Was steht und nicht vergeht, 14:55 min) Und wie jedes Mal gibt es das traditionelle Gruppenbild vor Tempel, wie z.B. auch 2008:-) Da die Triathleten noch schwimmen gehen wollen/müssen (hier in ihren schicken Neoprens), fahren sie eilig an der Küste zurück; an Wolfgangs letztem Tag will ich dem 'Neuling' noch ein paar schöne Eindrücke mit auf den Heimweg geben: Wir nehmen die landbridge im Flug und sehen uns Santa Maria di Castellabate an mit seinem malerischen Hafen. An der Küste geht es noch durch Agnone und auf Acciaroli. Hier kehren wir zuerst im (Fisch-)Restaurant ein und lassen uns Cozze und Vongole schmecken, anschließend nehmen wir den Cafe in der Bar am Hafen.

Ruhetag dank Wolken

Sa., 4.4.15, - km, - Hm, -°C, Wolken: Letzter Tag des ersten Autos, so wird gefahren. Ich entscheide mich für Laufen und Arbeiten. Die Autofahrt zu Vannulo, zum Outlet und zu Pinos Radladen verläuft ereignislos.

Kleine Runde alleine durch die Berge

So., 5.4.15, 40 km, 783 Hm, 12-24°C, Sonne/Wolken/Regen: Das erste Auto packt und fährt gen München; ich nutze das sonnige Wetter für einen kleine Runde, denn später soll es regnen. An der Küste fahre ich nach dem benachbarten Pioppi: Hier gibt es einen Todesfall zu beklagen und das ganz Dorf ist auf den Beinen. Nach dem Ort entscheide ich mich für die Berge, um etwas Salz in die Ausfahrt zu bringen: Es geht hinauf nach Pollica, dicht unterhalb der Wolken, die in den Bergen hängen. Kurz nach dem Ort habe ich einen Blick hinunter über Cannicchio auf Acciaroli am Meer. Da es hier oben auf ca. 600 m mit 12°C etwas frisch ist, fahre ich noch bis San Mauro und hinunter nach Acciaroli: Bei angenehmen Temperaturen in der Sonne genieße ich die Pause am Hafen. Bei der Rückfahrt durch Pioppi fallen mir die frisch geklebten, typischen Plakate auf und in der Bar werde ich aufgeklärt: In solche einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt, nimmt der ganze Ort Anteil; denn die Jungen wandern aus und zurück bleiben nur die Alten. Mit Sonne erreiche ich unsere Villini ..., wo es kurze Zeit später zu regnen beginnt.

Endlich Kultur: Endlich Velia!

Mo., 6.4.15, - km, - Hm, -°C, (Sonne) Wolken: Wir entscheiden uns heute für die Besichtigung der alten griechischen Hafen- und Handelsstadt Elea [16.4.15] (540 v.u.Z.). Als enger Verbündeter Roms (250 v.u.Z.) nahm sie den Namen Velia an und wurde zu einem wichtigen Militärstützpunkt. Im 9. Jhdt. wurde die Stadt aufgegeben. (SWR Fernsehen: Paestum und Velia [16.4.15] - Was steht und nicht vergeht, 14:55 min) Wir betreten durch die 'Porta Marina Sud' die 'Via di Porta Marina Sud' (Hier Nr. 18 [16.4.15]; mehr in englisch/italienisch hier [16.4.15].) und arbeiten uns auf der 'Via di Porta Rosa' hinauf zur 'Porta Rosa', welche die Passage über den Bergrücken darstellte zwischen den nördlichen und südlichen Stadtteilen. Auf dem Bergrücken sehen wir uns noch das im Mittelalter überbaute griechische Tempelfundamet an. Zurück zwischen den Villini geben wir uns den lokalen Spezialitäten hin.

Hoch zum Jesus? Nicht das erste Mal habe ich verweigert!

Di., 7.4.15, 109 km, 1.666 Hm, 8-12-28°C, Sonne/Wolken/Regenschauer: Bei sich immer weiter besserndem Wetter nehmen wir die lange Küstenfahrt nach Süden in Angriff: Ziel ist Maratea! Oben bei der Überfahrt Marina di Camerota-Lentiscosa-San Giovanni haben wir 8°C:-| Doch der Ausblick über den Ort San Giovanni entschädigt! Nach einer Regenpause in (der Bucht von) Sapri - z.T. schieben sich die Wolken mit Regen von den Bergen bis an die Küste! - fahren wir mit leichten Wolken weiter, um an der Grenze zwischen Kampanien und Basilikata, dem schönsten und aufregendstem Teil Passage, mit ein paar Sonnenstrahlen auf Acquafredda zu fahren. Nachdem tkaiser - mit anfänglichen Regetropfen - noch zum Jesus hochgefahren ist, fahren wir drei mit dem Zug nach Marina di Ascea zurück und auf Achse mit Sonne zum Hydraclub.

Aktiver Ruhetag: Touristisches Radeln am Meer

Mi., 8.4.15, 72 km, 917 Hm, 14-30°C, Sonne (Gegen-)Wind: Für die letzten beiden Fahrtage planen wir den Gelbison und den Croce di Pruno; dafür wollen wir Kräfte sammeln auf dem heutigen aktiven Ruhetag. So fahren wir an der Küste nach Norden nach Santa Maria di Castellabate: Auf der Fahrt photographiert Chris alle alten Fiat 500 ..., auch die Giardiniera:-) Zurück geht's an der Küste auf Acciaroli, wo wir eine ausgedehnte Pause machen ...

Das vermeintliche Dach der Tour: Monte Gelbison (1.705 m)

Do., 9.4.15, 77 km, 1.768 Hm, 31-9°C, Sonne (Wolken): Nach Ascea schon steigt die Straße an und wir haben den Gelbison immer im Blick. Über Ceraso und San Biase erreichen wir Novi Velia; bis hierher war alles moderat. Aber jetzt, ab dem Restaurant 'La Montanara', gibt es einige ruppige Stiche mit steilen Kehren. Als die überwunden sind, geht es wieder moderat zu (hier auf der Rückseite) ..., bis wir auf ca. 1.550 m flächigen Schnee erreichen. Warum der aber gerade auf der Straße liegen muß, bleibt mir ein Rätsel. An eine Weiterfahrt ist aber nicht zu denken. (Ähnlich wie 2005 auch beim Pico Veleta in Andalusien.) Auf der Abfahrt dann kehren wir im 'La Montanara' ein und lassen uns zwei Vorspeisenteller schmecken, mit dem Gelbison im Hintergrund. Vor dem Hydraclub geht's noch direkt in's Isola Verde auf eine doppelte Portion Eis:-)

Für mich ganz neu: Das wüste Hinterland am Croce di Pruno

Fr., 10.4.15, 130 km, 2.674 Hm, 15-28°C, Sonne: Am letzten Tag genieße ich den Gang am Meer von den Villini zur Frühstücksterrasse. Zu dritt beschließen wir das Trainingslage mit einer langen Tour in's Hinterland des Cilento; und spätestens hier wird mir klar: Das Trainingslager im Cilento ist beim sechsten Mal eigentlich kein Trainingslager mehr, sondern ein Lebensgefühl; so heimisch fühle ich mich hier! Wir starten flach über Omignano Scalo und steigen an nach Orria. Auf einer kleinen Straße pendeln wir an den Berghängen entlang; vor Stio ergibt sich dieser Blick in das Hinterland des Cilento (links Magliano Vetere, rechts auf dem Hügel Contrada Palazzo Soccorcso; im Hintergrund die Bergkette Monti Alburni in ca. 25 km Entfernung). Durch Stio und Campora fahren wir auf Laurino; kurz vor der Auffahrt zur Stadt biegen wir nach rechts ab: Es geht in Richtung Rofrano und Pruno di Laurino ..., und auf die ersten 3 km ist das kein Spaß! Im Mittelteil wird es etwas flacher, während zum Ende Serpentinen und wieder ruppige Anstiege warten. Nach einer Zwischenabfahrt und -steigung kommen wir am Croce di Pruno an! Auf einer gottverdammten Straße geht es steil hinunter (Hintergrund) und anschließend wieder hinauf zum Abzweig nach Sanza. Kurze Zeit später machen wir lecker Pause in Rofrano, einem gottverlassenen Örtchen, im unbedeutenden Hinterland des Cilento. Jetzt starten wir die Rückfahrt: Weiter bergauf und bergab, den Gelbison von der Rückseite im Blick, fahren wir nach Laurito die phantastische Panoramastraße SS 18 von über 600 m hinab über Montano Antilia und Massascusa (San Biase)/Ceraso nach Ascea und in den Hydraclub.

Abreise

Sa., 11.4.15: Nach dem Frühstück treten wir die reibungslose Rückfahrt an; lediglich bei der Brennerüberfahrt gab es etwas Regen (105 EUR). Am So., 12.4.14 nehme ich um 10:00 den IC nach Frankfurt, schwer beladen mit den Mitbringseln, deren Transport im Auto so einfach war; Dank an die Fahrer Chris und tkaiser!

Trainingslager Cilento 2016

Vorbemerkungen

Das Trainingslager will ich dieses Jahr sowohl zu Radausfahrten, aber auch zu Laufeinheiten nutzen. 9 Tage, davon 7 Fahrtage mit 770 km und 11.500 Hm; das Dach mit 147 km und 2.544 Hm! Wie auch 2015 keine Radrennen, kein Schwimmtraining, aber vier Laufeinheiten mit zusammen 50 km:-) Alle Photos mit Präfix '2016_' sind von Tomarx: Vielen Dank!

Wetter

Die langfristige Wetteraussicht für das Cilento (Salerno) war selten so gut; und in der Tat: Sie hat sich bewahrheitet:-) Einen leicht bewölkten Tag mußte ich als Ruhe-, Lauf- und Korrekturtag deklarieren. Ansonsten Sonne, Sonne, Sonne bei angenehmen 20~25~30°C!

Anreise

Sa., 26.3.16: Mit dem IC reise ich nach München; dort feiern wir noch in den Geburtstag von Tomarx rein. Am So., 27.3.16 und Mo., 28.3.16 besuche ich alte Freunde (Neukeferloh und Allach) aus Münchener und Frankfurter Zeiten. Di., 29.3.15 fahren wir zu viert im "Taxi" - mit einigen Pausen im Sarni oder Autogrill - nach Marina di Casal Velino, zum Hydra Club: Für die ca. 1.250 km brauchen wir 12,5 Stunden. Wie 2015 auch kommen wir alle in den Villini unter.

Erster Lauf und kleine Runde zum Eingewöhnen nach Gioi und Orria

Mi., 30.3.16, 60 km, 1.000 Hm, 20-25°C, Sonne: Der Blick vom Balkon meines villini no. 40 ist traumhaft. Nach dem Frühstück laufe ich zur stazione in Ascea, wo wir Wolfi abholen (er ist mit dem Flieger nach Neapel nachgekommen), und zurück (15,2 km). Wir können es kaum erwarten und starten zu fünft zu einer kleinen Runde durch's Hinterland: Recht flach fahren wir nach Vallo Scalo, wo wir rechts abbiegen nach Salento in die Berge. Von dort folgen wir der Straße am Bergrücken mit Blick über das Tal in die Berge in Wolken. Über Gioi erreichen wir Orria, bekannt für die besonders leckeren Torta Rustica in der Bar La Bella Orria! Hier planen wir die Rückfahrt über Omignano Scalo nach Marina di Casal Velino. Beim Abendessen im Hydra Club genieße ich die Aussicht auf den Hafen von Casal Velino, in den bei untergehender Sonne vereinzelt Fischerboot einlaufen.

Der Klassiker nach Paestum

Do., 31.3.16, 105 km, 1.435 Hm, 20-30°C, Sonne: Traumhaftes Wetter am Tag 2! Dabei beobachte ich am Horizont ein eigenwilliges Phänomen, als würde sich die Konsistenz des Meeres ändern. Sandro klärt uns beim Frühstück auf der Terrasse auf: Unterschiedliche Wassertemperaturen lassen eine einen halben Meter hohe Nebelschicht auf dem Wasser entstehen! Die Fahrt heute führt uns zu den Ausgrabungen bzw. in die Pizzeria nach Paestum:-) Dazu geht es über Acquavella, Stella Cilento und Omignano (Abzweig zum Mt. Stella) auf Sessa Cilento. Nach Mercato beginnt die zweigeteilte lange Abfahrt in die Ebene; zu Anfang haben wir schöne Blicke auf die Amalfi-Küste und Capri (im Hintergrund). In Paestum gibt es dann lecker Pizza mit - natürlich - Büffel-Mozarella! Für die Rückfahrt wählen wir die Strecke an der Küste: Traumhaft wenig Verkehr und tolle Ausblicke auf das Meer!

Lauftraining mit Intervalleinheiten und kurze Ausfahrt zum Beinelockern

Fr., 1.4.16, 7 km, 93 Hm, - °C, (Sonne): Heute habe ich mir eine Intervall-Einheit vorgenommen und laufe anstrengende 6 x 400 m. Anschließend kilometriere ich eine 5 km-Strecke im Tempo DL GAI/reg. DL; insgesamt kommen so ca. 15 km zusammen. Zum Beinelockern fahre ich am Nachmittag kurz nach Pioppi in's Cafe Pioppi an der Promenade.

Tour 9: Auf der alten SS 18 nach Torre Orsaia

Sa., 2.4.16, 118 km, 1.967 Hm, 20-25~30°C, Schleierwolken: Heute, bei leicht diesigem Wetter mit leichter Sonne und Schleierwolken, machen wir eine Runde nach Westen. Über Ceraso erreichen wir die Ex SS 18 (die KFZ nehmen die neue SS 18 weiter unten!): Hier geht es immer leicht aufwärts mit etwas Gegenwind. Weiter über Montano Antilia und Laurito erreichen wir Torre Orsaia, wo wir umdrehen und über Rocce Gloriosa und Celle Bulgheria durch das 'Winnetou-Tal' (Fiume Mingardo) die Küste erreichen (Palinuro). Auf der Rückfahrt kommen wir nicht umhin, an der 'spanischen Treppe' in Pisciotta einzukehren!

Langer Lauf von 17 km mit 6 x 1 km-Intervallen

So., 3.4.16, - km, - Hm, - °C, Sonne: Heute bringen Tomarx, Annie und tkaiser Wolfi zum Flughafen nach Neapel; ich dagegen will den Tag zum Laufen nutzen. Ein langer Lauf von 16,9 km führt mich nach Ascea; dabei nutze ich den kilometrierten Bereich für 2 x 3 1 km-Intervalle.

Das Dach: Über Cicerale in's trockene Hinterland nach Roccadaspide

Mo., 4.4.16, 147 km, 2.544 Hm, 20-25°C, Sonne/leichte Schleierwolken: Bei besten Bedingungen starten wir heute zu einer langen Tour: Über Rutino (Cantina Barone) biegen wir nach Prignano Cilento rechts Richtung Cicerale ab. Hier ergibt sich der Blick über die Ebene mit Paestum und die ansteigenden Gebirgszüge (ganz rechts, mittlerer Bergrücken, Trentinara). Nach Cicerale entscheiden wir, die Pause nicht in Trentinara zu machen, sondern wir fahren am Hang weiter, bis wir Monteforte Cilento erreichen. Hier verabschiedet sich tkaiser; wir nehmen den Anstieg - vorbei an Straßenarbeiten - über den Bergrücken, die herrliche Abfahrt nach Roccadaspide und über Felitto fahren wir auf Campora (im Hintergrund der Monte Gelbison). Vor dem letzten Anstieg queren wir ein Flußtal mit lichtem Wald. Wie immer, nicht nur auf dieser Tour, gibt es eigentlich keinen Autoverkehr! So erreichen wir über Vallo und Pattano den Hydra Club.

Ohne Schnee auf den Mt. Gelbison: 1.615 m

Di., 5.4.16, 80 km, 1.872 Hm, 20-25°C, Sonne/leichte Schleierwolken: Nach dem Dach gestern nehmen wir den höchsten Berg unter die Räder: Monte Gelbison mit 1.615 m! Vom Prinzip geht es 40 km hoch, dann 40 km runter:-) Bis Novi Velia ist die Steigung zuerst noch moderat [15.4.16] (auf der Giacomo-Gedächtnis-Strecke über Ceraso), dann folgen aber knapp 13 km mit 1.000 Hm und z.T. ruppigen, rampigen Abschnitten mit stellenweise ca. 20 % Steigung über den ganzen Anstieg verteilt! Zum Gipfelplateau führen Stufen an der Bar vorbei, die leider erst im Mai aufmacht:-| Die Anlage ganz oben ist verwaist. Wir haben aber einen schönen Blick in's Hinterland auf die Abfahrt vom Croce di Pruno und den Abzweig nach Sanza, den wir letztes Jahr gefahren sind (2015).

Aktiver Ruhetag an der Küste mit Verlängerung zum Mt. Stella: 1.155 m

Mi., 6.4.16, 103 km, 2.039 Hm, 20-25°C, Sonne: Nach den zwei anstrengenden Tagen ist heute aktiver Ruhetag angesagt. Wir pendeln zuerst an der Küste, lassen Acciaroli links liegen, mit einer Einkehr in Agnone und weiter an San Nicola und Santa Maria di Castellabate vorbei und amchen uns an die Auffahrt nach Castellabate. Dann über Perdifumo und an den Antennen vorbei geht es am Hang leicht bergab; doch als der Stella in den Blick kommt kommt tkaiser die Idee, das außerordentlich schöne Wetter zu nutzen - morgen soll es schon zuziehen, um auch diesen Berg noch mitzunehmen! Tomarx scheidet allerdings aus Altersgründen aus, sagt er (bzw. er will mit Annie morgen den Stella fahren). So biegen tkaiser und ich in Galdo links ab und umrunden den Stella auf neuer Strecke mit Blick auf die Küste (Marina di / Casal Velino & Ascea). Jetzt auf der Ostseite des Stella (links oben die markante Kuppel) fahren wir mit Blick über San Giovanni in's Hinterland weiter. Die wenig anspruchsvolle Auffahrt geht noch gut von der Hand und oben erwartet uns ein toller Ausblick: 1.100 m unter uns breitet sich die Küste von Marina di Casal Velino und Ascea bis weit über die Halbinsel von Palinuro aus (STEREO)! Früher als bei meiner letzten Auffahrt zum Stella (2013) kommen wir zum Hydra Club - es gibt noch landestypische Spezialitäten, wo ich während des Abendessens die blaue Stunde beobachte.

Letzte Intervalleinheit und endlich: Die Genußtour an der Küste:-)

Do., 7.4.16, 51 km, 525 Hm, 19-22°C, Sonne/diesig/Wolken: Nach meinem Lauftraining heute - 4 x 400 m Intervalltraining, die nicht so leicht von der Hand gehen! - will ich die Genußtour von gestern nachholen:-) Nach Ascea vermesse ich nachträglich noch die Laufstrecke, kaufe dort eine FAZ und kehre in Acciaroli auf eine Antipasti di Mare ein. Den Kaffee nehme ich bei netter Unterhaltung in Agnone und den Aperetiv in Pioppi: So verabschiede ich mich mit dieser Tour an der Küste vom Cilento.

Abreise

Fr., 8.4.16 Das Wetter macht ernst: Nach dem gestrigen Tag soll es heute - wie angekündigt! - Schauer geben, so reisen wir einen Tag eher ab.

Bei der Verabschiedung von unserem langjährigen Hotelier und Patron Sandro fehlen mir nach dem Lob auf das Cilento im Allgemeinen und den Hydra Club im Speziellen abschließend die Worte. Sandro hilft mir aus: Wir sind einfach eine Familie ... Recht hat er!

Wieder kommen wir gut mit dem "Taxi" durch, legen beim Einsammeln von Annies Auto eine Essenspause nahe Modena ein; am Brenner kein Stau, dafür aber Schneeregen:-( Das stimmt uns schon auf München ein (5°C, Regen). Bei Tomarx leeren wir noch den Schnaps und nach einem Frühstück am Sa., 9.4.16 geht es schwer beladen (+ 11 Fl. Wein!) mit dem EC aus Graz zurück nach Frankfurt.

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